Technologie Partner V

to be continued …

ihr habt gemerkt, dass es mal wieder still geworden ist – um den Blog aber auch Twitter. Alles hält den Atmen an! Und Mr. und Mrs. Startup arbeiten an Präsentation und Formulierungen, Businessplan und weitere Kundenanalyse …

Businessplan – ich dachte der wär schon fertig? Ist er im Grunde ja auch – obwohl er eigentlich nie fertig ist ;) es geht immer noch besser. Aber dieses Mal ging es um die Übersetzung ins Englische.

Auch die Präsentation auf Englisch!

Wofür das alles, fragt man sich jetzt…wir haben es geschafft und die Möglichkeit zur Präsentation unseres Businesscase im Kreise von Entscheidungsträgern (Vice President, Community Manager). Das sollte auch gut vorbereitet werden.

Wie im letzten Beitrag angekündigt stand uns unser Erstkontakt beratend die ganze Zeit mit viel Ausdauer zur Seite – Vielen Dank an der Stelle an … (nein, es werden keine Namen genannt)

Gestern war es dann soweit, wir haben eine Art Generalprobe der Präsentation und möglicher Fragen durchgespielt. Intensive 2,5 Stunden Vorbereitung auf das große und wichtige Gespräch für uns heute!

Als Präsentationstool haben wir ein Webconference-Tool und eine Telefonkonferenz genutzt. Zum Glück haben wir es vorher ausprobiert – die Handhabung gestaltete sich doch ein wenig schwieriger als gedacht.

Wir mussten auch feststellen, dass wir viel zu sehr in der Idee stecken und bei der Folie irgendwie alles erzählen wollen :(

Kurze Zusammenfassung unserer Tipps für die Vorbereitung

  • weniger ist mehr – kürzt eure Präsi zusammen und packt lieber Folien in Backup
  • erklärt die Elemente der Folie – kommt auf die Hauptaussage und geht weiter – keiner will langweiliges Geschwafel hören (schon gar nicht Führungskräfte die sowieso wenig Zeit haben)
  • baut ein Bild und eine Geschichte auf – haltet dieses in der gesamten Präsentation aufrecht
  • gebt keine zukünftigen Lösungen für einen Partner vor – ohne seine Meinung und Stellungnahme beachtet zu haben => ihr nehmt sonst die Möglichkeit einer Verhandlung schon vorweg und könntet dabei leer ausgehen ;)
  • kürzen, kürzen, kürzen

Gerne freuen wir uns auch über eure Anmerkungen bzw. Erfahrungen zu solchen Konferenzen.

Morgen gibt es mehr Input  zum tatsächlichen Gesprächsverlauf ;) stay tuned!

Erstellt am Mittwoch 10. Juni 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Wunschdomain adé – nein doch nicht?

Ich habe es jetzt endlich geschafft und mal wieder ein wenig wegen der Domain rumtelefoniert und gemailt. Wir haben dem Besitzer unserer Wunschdomain nochmal kontaktiert und erfragt, ob die Domain käuflich zu erwerben sein. Von diesem Angebot war er nicht abeneigt. Das Problem war allerdings, dass keine Preisvorstellung mitgeschickt worden ist.

Was mach man jetzt … wieviel ist eine Domain wert? Also für uns sehr viel – weil die Domain ja der Name des Startups ist. Für ihn – keine Ahnung! Aber wie finden wir den richtigen Mittelweg?

Ein Gespräch - hier kann man im Dialog über einen vernünftigen Preis reden und sich ggf. gegenseitig annähern. Okey, das machen wir. Leider hat der Herr Domainowner keine Zeit zum telefonieren und fordert einen Preisvorschlag unserer seits. Und wieder stehen wir vor der schwierigen Frage: Wieviel ist eine Domain wert?

Es lag nun also an uns den ersten Schritt zu machen…sehr schwierig. Wir erkundigten uns nach Bewertungskriterien von Domains:

  • Pagerank
  • Linkqualität
  • Anzahl der Buchstaben
  • Top-Level-Domain

Unsere Wunschdomain(en) hatten Pagerank 0 und auch Linkqualität von 0 Prozent. Hmmm, es handelt sich um 5 – 9 Buchstaben (hehe..um nicht gleich zu viel über den Namen zu verraten!) , .com und .net! Wir also weiter im Netz nach Kaufpreisen von Domains geschaut ~3000EUR Boah….das ist teuer!

Wir müssen versuchen die Domains für weniger Geld zu bekommen - aber wie und was sind die Vorstellungen des Domainowners – immerhin ein Amerikaner (Geschäftsmann oder nicht?)

Okey…letztendlich haben wir 500EUR vorgeschlagen! Ist das zuviel – zuwenig?

Was sagt ihr? Es ist schon kacke den ersten Schritt zu gehen!

Unser Tipp: Versucht immer ein persönliches Gespräch zu erzielen, wenn es um Geld geht – wir hätten es sicherlich auch tun sollen ;)

Erstellt am Freitag 29. Mai 2009
Unter: Startup-Live | 7 Kommentare »

Technologie Partner Part IV

der zweite Versuch: Telefonkonferenz

Zum Glück war diese Telefonkonferenz nicht unsere erste! Wir haben vorher schon die Rahmenbedingungen für die Entwicklung auf den Philippinen per Telefonkonferenz mit Amerika abgestimmt. Leider war da unsere (bzw. meine Verbindung via GPRS und Skype sehr schlecht)

Also haben wir daraus gelernt und ein richtiges Telefon gesucht und für die Konferenz beschlagnahmt.

Vor der Konferenz hatten wir dem Gesprächspartner allerdings schon unser Kooperationskonzept zugeschickt (siehe Technologie Partner Part II).

Das Gespräch begannen wir mit einer Vorstellung. Es waren Mr und Mrs, sowie zwei Vertreter des Unternehmens anwesend. Wir haben uns, unsere studentische Tätigkeit erläutert und wie wir auf die Idee eines Startups kamen. Nachfolgend haben wir tiefere Einblicke in das Unternehmen und die Tätigkeitsgebiete durch unsere Partner nehmen können.

Wir hatten uns für die Vorstellung der Geschäftsidee eine Präsentation und ein Gesprächsprotokoll bereitgelegt. Dieses konnten wir dann auch ganz gut abhandeln ;)

Aber auch die Gegenseite war vorbereitet und hatte gleich eine Menge Fragen zum Konzept…das klingt jetzt vielleicht erstmal negativ. Ganz im Gegenteil – es ist perfekt. So haben wir gemerkt, dass sie sich mit dem Konzept auseinander gesetzt haben und auch Interesse zeigen. Punkt für uns! Konnten natürlich auch alle Fragen beantworten und Zweifel beseitigen – noch ein Punkt für uns!

Wir hatten es also geschafft – die beiden Herren waren überzeugt von uns, aber vorallem von der innovativen Idee. Auch der Mehrwert für das Unternehmen war zu erkennen.

Es stellte sich allerdings heraus, dass wir mit weiteren Personen sprechen mussten, um letztendlich eine Kooperation zu erreichen. Das war uns zum Glück auch vor dem Gespräch schon bewusst. Denn wann hat man denn mal das Glück sofort mit genau der Person zu sprechen, die solche strategischen Entscheidungen fällen kann ;)

Somit haben wir den Fuß in die Tür bekommen und nun geht es fleißig die Treppen hinauf. Momentan bereiten wir Präsentationen für höhere Führungskreise vor. Dabei steht uns unser Erstkontakt beratend als Mentor zur Seite – einfach perfekt. So sollte es immer laufen.

Ich werde die Reihe fortsetzen, sobald es Neues zu berichten gibt.

Erstellt am Mittwoch 20. Mai 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner Part III

der erste Versuch: persönliches Treffen

da wir euch nicht mit doppelten Einträgen nerven wollen könnt ihr eine ausführliche Darlegung des Treffens mit dem ersten möglichen Kooperationspartners hier nachlesen (wir hatten es schonmal erwähnt).

Was waren allerdings die Ergebnisse?

Wie schon im obigen Beispiel erwähnt, haben wir nachfolgende Schritte hinsichtlich einer Zusammenarbeit besprochen. Allerdings ist es nie zu einem weiteren Gespräch gekommen. Was wir sehr schade fanden. Denn unsere Idee passte – unserer Meinung und dann auch der Meinung eines Konkurrenten ;) nach – sehr gut zum Unternehmen und bot doch einen größeren Mehrwert als man auf den ersten Blick erahnen konnte.

Uns war dabei wichtig, dass nicht nur von unserer Seite Aktivitäten zu erkennen waren. Wir haben uns an Fristen zur Fertigstellung von Präsentationen und weiteren Dokumenten gehalten. Aber wer verschickt schon gerne seine ganzen Idee einfach so ins Blaue hinein? Naja, aber zu einem klärenden Gespräch zur weiteren Vorgehensweise mit den Informationen kam es ja nicht. Und wir rennen auch Keinem hinterher – wir wollen unsere Idee ja Keinem aufzwingen. Erinnert euch auch bitte nochmal an Punkt 2 aus dem ersten Teil der Serie – Geben und Nehmen!

Es ist also nicht zu einer Kooperation gekommen :(

Den zweiten Teil der erfolgreicheren – hoffentlich – Kooperation gibt es im Laufe der Woche. Jetzt folgt gleich noch ein Skype-Call. Wir werden die aktuellen Drafts der Entwickler besprechen.

Erstellt am Montag 11. Mai 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner Part II

Wie hier versprochen folgt jetzt der zweite Teil dieser Reihe. Heute möchte ich euch unser Vorgehen zur Erstkontaktaufnahme beschreiben. Ihr seid also bereit eure Idee mit jemanden zusammen durchzuziehen und habt die drei Punkte des letzten Eintrags verinnerlicht! Bevor wir hier anfangen, möchte ich euch noch einen Linktipp geben. Den folgenden Artikel habe ich heute gelesen und der Punkt 7 beschreibt genau den Aspekt, den wir in der Reihe Technologie Partner behandeln.

Wir hatten Glück bei unseren Kooperationspartnern. Der Erstkontakt wurde für uns durch Freunde hergestellt. Diese Freunde waren nicht einfach da, sondern haben sich durch aktive Twitterei aufgebaut – bis man sich dann auch mal gesehen hat. In diesen persönlichen Treffen spricht man dann eher mal ber die Grundgedanken seiner Idee, als öffentlich in Twitter oder im Blog (vorallem, wenn man ein anonymes Startup sein will!).  Somit hatten wir schon einen Fuß in der Tür des Unternehmens. Das geht natürlich nicht immer so leicht. Es hängt sehr stark von der Position der Kontaktperson im Unternehmen ab und wie groß das Einflußgebiet ist, um im Endeffekt auch Entscheidungen für eine Kooperation herbeizuführen.

Bevor ihr wahllos eure gesamten Unterlagen an eure Kontaktperson schickt, solltet ihr euch das Unternehmen genauer anschauen. Vorallem, was ihre Produkte, Dienstleistungen oder Kunden sind. Wichtig ist dann zu gucken, ob es überhaupt (erstmal aus eurer Sicht) Möglichkeiten einer Kooperation (mit Vorteil für beide Seiten) geben würde. Wenn dies der Fall ist, könnt ihr ein Kooperationskonzept (max. 10 Seiten – bei uns waren es 8 ) ausarbeiten.

Inhalt des Kooperationskonzeptes

  • Executive Summery

    auf einer Seite eure Idee zusammengefasst

  • Vorstellung des Teams

    damit man berhaupt weiß mit wem man es zu tun hat. Darin solltet ihr auch eure Kompetenzen hervorheben – vorallem diejenigen, welche für Gründungen wichtig sind

    • führt auch andere Projekte mit auf
    • berufliche Laufbahhn
    • Kontaktdaten
    • Foto
    • Berater / Partner
  • Idee der Unternehmensgründung und die Kunden

    hier solltet ihr ausführlicher die Idee und auch dendamit verbunden Mehrwert für die Kunden formulieren (das ist letztendlich eure Daseinsberechtigung)

  • Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen

    in ein Kooperationskonzept gehören natürlich auch die Möglichkeiten, wie ihr euch eine Kooperation vorstellt. Wer bietet was zu welchen Konditionen

Dieses Konzept könnt ihr dann eurer Kontaktperson zukommen lassen. Dabei ist ganz wichtig, das ihr erstmal diese Person persönlich von eurer Idee überzeugen müsst. Gelingt euch das nicht, ist es schwer über einen anderen Weg an die richtige Stelle im Unternehmen zu kommen.

Ist diese Person aber erstmal überzeugt und kann sich persönlich auch für die Idee begeistern, wird  sie euch auch anleiten, wie nächste Schritte aussehen können.
Da fällt mir gerade ein Buch ein: Das Pinguin-Prinzip! Wenn ihr es kennt, dann befinden wir uns gerade bei Schritt 3 bzw. 4 Entwickeln Sie eine Zielvorstellung und überzeugen Sie ihre Kontaktperson!

Dabei dürft ihr nicht vergessen, ihr hab nur eine Chance!

Wenn ihr mit diesem Konzept überzeugt habt, folgt als nächstes ein persönliches Gespräch. Dies kann per Telefonkonferenz oder halt auch ein richtiges Treffen sein. Wir haben schon beides erlebt und es führen beide zum Ziel :D

Bei diesem Gespräch habt ihr nun zwei Möglichkeiten eure Idee zu präsentieren. Entweder ihr erarbeitet eine Präsentation oder ihr fertigt “live” Skizzen an (funktioniert nur bei persönlichem Treffen). Bei der zweiten Variante demonstriert ihr, das ihr selber auch wisst was ihr wollt ;)

Wir haben uns für die Präsentation entschieden und auch nicht sehr viel mehr Informationen als im Kooperationskonzept vorgestellt. Es ging viel mehr um ein gegenseitiges Kennenlernen.

Wie die beiden Gespräche verlaufen sind verrate ich dann im nächsten Teil der Reihe Technologie Partner.

Wenn es bisher Fragen gibt, einfach als Kommentar posten und dann finden wir schon gemeinsam eine Antwort.

Erstellt am Montag 4. Mai 2009
Unter: zündende Idee | Keine Kommentare »

wieder da und noch weiter weg

Hallo liebe Blogleser,

heute wird das Blog wiederbelebt. Viele werden schon unsere Berichte vermisst haben – und das zu Recht! In den letzten Woche ist eine Menge passiert. Seid also gespannt…

Kurze Zusammenfassung:

Wir hatten sehr interessante und auch vielersprechende Gespräche mit international agierenden Unternehmen in unserem Marktsegment. Weil wir das Rad nicht neu erfinden wollen, waren wir auf der Suche nach Technologiepartnern um eine Kooperation einzugehen. Diejenigen von die das Blog schon länger lesen werden wissen, dass wir hier keine Namen nennen und das soll auch so bleiben ;) aber  zu den einzelnen Gesprächen später mehr.

Das Thema Entwicklung ist ja – wie ihr wisst – sehr heißt…nachdem wir mal wieder einen Tritt in den Ar*** bekommen haben, wollten wir erstmal nicht so intensiv nach einem neuen Entwicklerteam ausschau halten. Aber wie es der Zufall so will, haben wir nun einen Partner gefunden, der für uns im ersten Schritt das UserInterface umsetzt. Dadurch können wir bei weiteren Gesprächen mit möglichen Kooperationspartnern oder auch VCs etwas zeigen und müssen nicht immer mit “Bildern” arbeiten ;)

Dieses mal ist es auch ein Unternehmen und keine “Freiberuflichen Entwickler” mehr. Wir gehen jetzt also professioneller vor, um auch endlich mal wieder einen großen Schritt voran zu kommen.

Die Entwicklung findet nun auch nicht in Deutschland statt, sondern auf den Philippinen => das ist dann jetzt auch der nette Fleck Erde, wo sich Mr Startup momentan aufhält, um die Entwicklung zu begleiten. Aber wir (Mr & Mrs Startup) waren ja schon immer ein wenig regional getrennt und da machen die 10.000km auch keinen Unterschied mehr :)

Soweit die Fortschritte der letzten Wochen im Schnelldurchlauf

We are back in business

Erstellt am Mittwoch 15. April 2009
Unter: Startup-Live | 2 Kommentare »

Gespräche zur Kooperation

Liebe Blogleser,

das Wochenende ist wiedermal sehr aufschlussreich gewesen. Getroffen haben wir uns am Samstag um 12Uhr in dem schönen Café Einstein in Berlin.

Café Einstein in Berlin

Vorab hatten wir schon ein Kooperationskonzept von unserer Seite ausgearbeitet und Mr. Corp* zukommen lassen. Die Inhalte sahen wie folgt aus:

  1. das-Startup
    1. Vorstellung der Idee
    2. Darlegung des Mehrwertes für den Kunden
    3. aktueller Entwicklungsstand
    4. Vorstellung des Teams
  2. Kooperationsmöglichkeiten
  3. Vorteile für das Unternehmen des Mr. Corp

Aufgrund dieser Ausarbeitung ist dann schließlich der Termin für Samstag (ursprünglich Montag) vereinbart worden.

Schlussfolgerung für uns:

Unsere Idee fand in dem Unternehmen und vor allem bei Mr. Corp schonmal anklang. Eine Zusammenarbeit ist nicht ausgeschlossen. Mr. Corp möchte Mr. & & Mrs. Startup kennenlernen.

Der Schritt war für uns die Ausarbeitung einer Präsentation um in einem persönlichen Gespräch die Geschäftsidee und auch die Art und Weise der Kooperation darzulegen und genauer zu erläutern. Da wir uns in einem Café getroffen haben, wollten wir auf eine technische Umsetzung mit Hilfe von PowerPoint verzichten. Zwar haben wir eine PowerPoint-Präsentation ausgearbeitet, diese aber ausgedruckt und Mr. Corp vorgestellt.

Wir wollten nicht in die unendlichen Weiten der technischen Umsetzung eingehen und haben uns auf folgende Themen für die Darstellung der Idee von das-Startup geeinigt:

  1. Entstehung der Idee
  2. Marktumfeld (inkl. Konkurrenz)
  3. Postitionierung
  4. Detailierung der Produktfunktionen
  5. ausführliche Darstellung des Mehrwertes
  6. das Team und die Organisation
  7. Projektplan

Nach dieser Vorstellung hat Mr. Corp uns sein Unternehmen und sein Marktumfeld und Tätigkeitsbereiche näher gebracht. So stellten wir sicher, dass wir alle von den gleichen Dingen / Funktionen sprachen.

Ohne große Umwege sind wir gleich auf das vorher eingereichte Kooperationskonzept zu sprechen gekommen. Wie wir anfangs schon geschlussfolgert hatten, wäre eine Kooperation der beiden Unternehmen auf den ersten Blick sehr interessant. Wir haben auch über die Möglichkeit mit Koopertionen von Partnerunternehmen gesprochen.

Eines wurde dabei klar herausgearbeitet! Anhand des vorliegenden Inputs unsererseits kann keine endgültige Entscheidung getroffen werden. Das war uns aber von vorherein schon klar. Wir haben auf die Darstellung jeglichen Zahlenmaterials verzichtet.

Wie geht es jetzt weiter:

Mr. & Mrs. Startup arbeiten jetzt ein detailierteres Kooperationskonzept aus. Darin werden die Vorteile (vor allem auch finanzielle Vorteile) herausgearbeitet. Dazu zählen unter anderem folgende Themen:

  • Businessplan
  • genaue Pricing mit dem zusätzlichen Dienstleister
  • Zielgruppendefinition
  • Ort / Verfügbarkeit des Angebots

Wie ihr seht, steht wieder viel Arbeit vor der Tür. Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit Mr. Corp und hoffen, dass die Nachlieferung des Inputs von uns dann eine positive Wirkung auf die Geschäftsführung haben wird ;)


* Mr. Corp ist natürlich nur ein Pseudonym. Wir verzichten hier auf die Nennung von Namen – sonst wär es ja kein anonymes Blog ;)

Erstellt am Montag 2. Februar 2009
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Gegenseitige Absicherung durch Verträge

wie ihr ja nun mitbekommen habt, ist es mit den Angestellten nicht immer so einfach. Heute mussten wir leider einem Entwickler kündigen. Der Grund dafür war, dass persönliche Absprachen einfach nicht eingehalten worden sind. Auch Abwesenheiten bei Teambesprechungen wurden nicht uns (also den Auftraggebern) sonder, dem Entwicklerteam mitgeteilt. Wir haben also immer nur über Dritte erfahren, warum diejenige Person fernbleibt. Mit folgendem Schreiben haben wir uns nun schlussendlich von diesem Mitarbeiter verabschieden müssen:

hiermit kündigen wir Ihnen den seit dem dd.mm.yyyy bestehenden Projektvertrag fristgemäß
nach §3 des Projektvertrages zum 31. September 2008.

Die Kündigung ist aus persönlichen Gründen notwendig geworden, da Absprachen nicht
eingehalten und abgesteckte Ziele nicht erreicht worden sind.
Mit dieser Kündigung ist die Aufforderung verbunden, bis zum fristgemäßen Ende des
Projektvertrages nicht weiter für das Projekt zu arbeiten.

Wie unschwer zu erkennen ist, liegt der Kündigung natürlich auch ein Vertrag zu Grunde. Was sollte man aber nun alles bei einem Vertrag beachten?

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Erstellt am Montag 15. September 2008
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Wie schnell verlernt man multiplizieren?

Heute erreichte uns die Stundenabrechnung von einem unserer Entwickler, wobei wir fast auf den Stuhl gekippt sind. Ein Betrag mit dem wir überhaupt nicht gerechnet haben stand dort. Fast doppelt so viel wie eigentlich diesen Monat für den Entwickler im Plan veranschlag waren.

Die Rechnung wurde nun von oben bis nach unten gescannt und ein simpler, jedoch ausschlaggebender Fehler in der Multiplikation der Stunden mit dem Stundensatz gefunden, der den doppelten Betrag ausgewiesen hat, als er eigentlich sollte.

Die Rechnung muss natürlich neu geschrieben werden, der richtige Betrag wird überwiesen und wir werden noch nicht anfangen an den Qualitäten unseres Entwicklers zu zweifeln!

Erstellt am Dienstag 19. August 2008
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Stundensatz steigt, Kosten klettern, Motivation bekommt Flügel

Man kennt das, zähe Gehaltsverhandlungen mit dem Vorgesetzen und als Ergebnis eine Erhöhung um 50€ pro Monat, die auch an Nebenbedingungen geknüpft sein kann. Aus Unternehmersicht hatten wir zum Abschluss der Verträge das erste Mal eine Konfrontation mit Gehaltsverhandlungen. Einer unserer Programmierer, welche für Programmierer wirklich einen für das Unternehmen sehr günstigen Stundensatz bekommen wollte 3€ mehr pro Stunde.

Bei einem Arbeitsaufwand von 50h den Monat sind das Mehrkosten von 150€, die für ein junges Unternehmen natürlich nicht leicht zu stemmen sind, vor allem, weil man ja nicht nur einen Monat Entwicklungszeit hat.

Aber es war uns durchaus bewusst, dass wir nicht entwickeln, um nur unser Interesse, die günstige technologische Entwicklung unserer Idee, durchprügeln wollen, sondern daran noch viele andere Faktoren geknüpft sind. Denn welchen Vorteil haben wir, wenn ein Programmierer, welcher im Normalfall mehr als das Dreifache bekommt, als er von uns erhalten kann, nicht motiviert ist für das Team zu arbeiten. Und welchen Einfluss hätte ein unmotivierter Programmierer auf den Anderen?

Sicherlich bringt eine sehr zum Wohle des Auftragnehmers geführte Verhandlung wie in der Überschrift beschrieben nicht unermesslichen Nutzen für das Unternehmen. Denn was bringt es einem, dem Programmierer einen immensen Betrag zukommen zu lassen, der klar unter den Mehrwert ist, den er durch seine Arbeit erzielen kann.

Sicherlich ist aber durch eine mitarbeiterorientierte Verhandlungspolitik, ohne die Interessen der Unternehmung zu vernachlässigen, viel Gewinn herauszuholen, denn die Mitarbeiter sind die Lebensversicherung eines jeden Unternehmens.

Erstellt am Donnerstag 14. August 2008
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »