Der Übersetzungsprozess

Der zweite Tag auf der BDÜ Konferenz – “Übersetzen in die Zukunft” ist in der letzten Vorlesungsrunde und wir haben uns Heute vor allem mit dem Prozess der Übersetzung beschäftigt.

Hierbei geht es vor allem darum in der heutigen Zeit das Übersetzen nicht als die Dienstleistung zu verstehen, einen Ausgangstext in einen Zieltext zu bringen. Die gestiegenen Qualitätsansprüche der Übersetzungsdienstleistung, sowie ein enormer Preiskampf und die immer enger werdeneden Zeitspannen zwingen die Übersetzer sichtechnischen Hilfsmittel zu bedienen und nicht mehr als reiner Übersetzer zu agieren, sondern viel mehr Informationsmanager zu sein.

Moderne Technologien ermöglichen es komplexe Übersetzungspojekte anzulegen und zu verwalten. Der Übersetzer kann sich dadurch allerdings nicht vollständig auf seine Kernkompetenz das Übersetzen fokussieren. Projektmanagement, Dateikonvertierungen und Pfelge von Datenbanken gehören mit zum täglichen Arbeitsaufwand.

Dabei sieht der Prozess wie folgt aus:
- Vorprüfung
- Konvertierung
- Übersetzung
- Qualitätssicherung

Der Arbeitsschritt der Vorprüfung kann mit Hilfe von Terminologiedatenbanken und linguistischen Regelwerken automatisiert werden und das Referenzdokument ideal für die Übersetzung vorbereitet werden. Das gleiche ist für die Dateikonvertierung möglich. Während der Translation können sich Übersetzer verschiedenen technischen Hilfsmiteln bedienen, um ihren Durchsatz zu erhöhen.
Ein sehr sensibler und kritischer Punkt ist die Qualitätssicherung. Mittlerweile gibt es verschiedene Normen zur Definition von Qualitätsstandards.
- ASTMF 2755 – amerikansiche Norm für die Phasen des Übersetzungsprozesses
- EN 15038 – Europische Norm zur Übersetzung

Da allerdings die Qualitätskriterien durch den Kunden definiert werden kann nicht über eine absolute Qualität gesprochen werden. In den Podiumsdiskussionen ist der Wunsch nach mehr Transparenz aufgekommen. Dazu zählt auch qualitativ niedrige Arbeiten als “History Shocker” der breiten Übersetzercommunity zur Verfügung zu stellen.

Erstellt am Samstag 12. September 2009
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Abschluss des Frontends

So, Mr. Startup ist jetzt offiziell wieder in Deutschland! Eigentlich ist es schon ein wenig länger her, aber hier kommt jetzt die offizielle Ankündigung.

Das bedeutet auf der anderen Seite auch, dass wir mit unserem UserInterface Frontend Design fertig sind.

Es ist einfach WOW!!! man kann sich glatt darin verlieben.

Für Startup ist es nicht immer einfach einen passenden Partner zu finden, der einem bei der Implementierung unterstützen kann. Wir haben uns sogar für eine Outsourcing-Variante entscheiden, weil wir mit deutschen Entwicklern doch das eine und andere Mal Probleme hatten.

Allgemein kann man sagen, dass wir sehr zufrieden mit den Ergebnissen und auch der Zusammenarbeit sind! Aus unserer Sicht hat sich diese Investition gelohnt und wir bereuen nichts!!!

Was ich allerdings dazu sagen möchte ist, dass es für uns auch ein nicht ganz so einfacher Schritt war – auf der anderen Seite der Welt entwickeln zu lassen. Aus diesem Grund habe ich die Entwicklungen vor Ort begleitet und war direkter Ansprechpartner. So haben wir das Entwicklerteam sehr gut kennenlernen können und durch gemeinsame Meetings auch den Projekterfolg direkt steuern können.

Die erste Schwierigkeit war, unsere Idee einem Menschen mit ganz anderen kulturellen Ansichten darzustellen und genauso zu begeistern. Hat man nicht die Möglichkeiten dies an Ort und Stelle zu tun und nur via Skype wird sich dieser Prozess doch als schwieriger erweisen.

Weiterhin haben wir diesmal nach einem agilen Entwicklungsmodell – SCRUM – gearbeitet. Mir persönlich hat es sehr gefallen und das Ergebnis bestätigt wohl den Erfolg dieses Modells.

Allerdings konnte der vorher definierte Zeitplan nicht ganz eingehalten werden. War für uns jetzt kein größeres Problem, aber dennoch nachvollziehbar.

Für mich ist bei solchen Projekten die Kommunikation das A und O. Darüber hinaus hat es auch unseren Horizont, wie wir die Welt sehen sehr erweitert.

Gerne stehe ich auch für weitere Auskünfte zu unserer Outsourcing-Strategie zur Verfügung. Von uns also eine Alternative die man auf jeden Fall in Betracht ziehen sollte.

Erstellt am Dienstag 11. August 2009
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Wunschdomain adé – nein doch nicht?

Ich habe es jetzt endlich geschafft und mal wieder ein wenig wegen der Domain rumtelefoniert und gemailt. Wir haben dem Besitzer unserer Wunschdomain nochmal kontaktiert und erfragt, ob die Domain käuflich zu erwerben sein. Von diesem Angebot war er nicht abeneigt. Das Problem war allerdings, dass keine Preisvorstellung mitgeschickt worden ist.

Was mach man jetzt … wieviel ist eine Domain wert? Also für uns sehr viel – weil die Domain ja der Name des Startups ist. Für ihn – keine Ahnung! Aber wie finden wir den richtigen Mittelweg?

Ein Gespräch - hier kann man im Dialog über einen vernünftigen Preis reden und sich ggf. gegenseitig annähern. Okey, das machen wir. Leider hat der Herr Domainowner keine Zeit zum telefonieren und fordert einen Preisvorschlag unserer seits. Und wieder stehen wir vor der schwierigen Frage: Wieviel ist eine Domain wert?

Es lag nun also an uns den ersten Schritt zu machen…sehr schwierig. Wir erkundigten uns nach Bewertungskriterien von Domains:

  • Pagerank
  • Linkqualität
  • Anzahl der Buchstaben
  • Top-Level-Domain

Unsere Wunschdomain(en) hatten Pagerank 0 und auch Linkqualität von 0 Prozent. Hmmm, es handelt sich um 5 – 9 Buchstaben (hehe..um nicht gleich zu viel über den Namen zu verraten!) , .com und .net! Wir also weiter im Netz nach Kaufpreisen von Domains geschaut ~3000EUR Boah….das ist teuer!

Wir müssen versuchen die Domains für weniger Geld zu bekommen - aber wie und was sind die Vorstellungen des Domainowners – immerhin ein Amerikaner (Geschäftsmann oder nicht?)

Okey…letztendlich haben wir 500EUR vorgeschlagen! Ist das zuviel – zuwenig?

Was sagt ihr? Es ist schon kacke den ersten Schritt zu gehen!

Unser Tipp: Versucht immer ein persönliches Gespräch zu erzielen, wenn es um Geld geht – wir hätten es sicherlich auch tun sollen ;)

Erstellt am Freitag 29. Mai 2009
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Technologie Partner Part IV

der zweite Versuch: Telefonkonferenz

Zum Glück war diese Telefonkonferenz nicht unsere erste! Wir haben vorher schon die Rahmenbedingungen für die Entwicklung auf den Philippinen per Telefonkonferenz mit Amerika abgestimmt. Leider war da unsere (bzw. meine Verbindung via GPRS und Skype sehr schlecht)

Also haben wir daraus gelernt und ein richtiges Telefon gesucht und für die Konferenz beschlagnahmt.

Vor der Konferenz hatten wir dem Gesprächspartner allerdings schon unser Kooperationskonzept zugeschickt (siehe Technologie Partner Part II).

Das Gespräch begannen wir mit einer Vorstellung. Es waren Mr und Mrs, sowie zwei Vertreter des Unternehmens anwesend. Wir haben uns, unsere studentische Tätigkeit erläutert und wie wir auf die Idee eines Startups kamen. Nachfolgend haben wir tiefere Einblicke in das Unternehmen und die Tätigkeitsgebiete durch unsere Partner nehmen können.

Wir hatten uns für die Vorstellung der Geschäftsidee eine Präsentation und ein Gesprächsprotokoll bereitgelegt. Dieses konnten wir dann auch ganz gut abhandeln ;)

Aber auch die Gegenseite war vorbereitet und hatte gleich eine Menge Fragen zum Konzept…das klingt jetzt vielleicht erstmal negativ. Ganz im Gegenteil – es ist perfekt. So haben wir gemerkt, dass sie sich mit dem Konzept auseinander gesetzt haben und auch Interesse zeigen. Punkt für uns! Konnten natürlich auch alle Fragen beantworten und Zweifel beseitigen – noch ein Punkt für uns!

Wir hatten es also geschafft – die beiden Herren waren überzeugt von uns, aber vorallem von der innovativen Idee. Auch der Mehrwert für das Unternehmen war zu erkennen.

Es stellte sich allerdings heraus, dass wir mit weiteren Personen sprechen mussten, um letztendlich eine Kooperation zu erreichen. Das war uns zum Glück auch vor dem Gespräch schon bewusst. Denn wann hat man denn mal das Glück sofort mit genau der Person zu sprechen, die solche strategischen Entscheidungen fällen kann ;)

Somit haben wir den Fuß in die Tür bekommen und nun geht es fleißig die Treppen hinauf. Momentan bereiten wir Präsentationen für höhere Führungskreise vor. Dabei steht uns unser Erstkontakt beratend als Mentor zur Seite – einfach perfekt. So sollte es immer laufen.

Ich werde die Reihe fortsetzen, sobald es Neues zu berichten gibt.

Erstellt am Mittwoch 20. Mai 2009
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wieder da und noch weiter weg

Hallo liebe Blogleser,

heute wird das Blog wiederbelebt. Viele werden schon unsere Berichte vermisst haben – und das zu Recht! In den letzten Woche ist eine Menge passiert. Seid also gespannt…

Kurze Zusammenfassung:

Wir hatten sehr interessante und auch vielersprechende Gespräche mit international agierenden Unternehmen in unserem Marktsegment. Weil wir das Rad nicht neu erfinden wollen, waren wir auf der Suche nach Technologiepartnern um eine Kooperation einzugehen. Diejenigen von die das Blog schon länger lesen werden wissen, dass wir hier keine Namen nennen und das soll auch so bleiben ;) aber  zu den einzelnen Gesprächen später mehr.

Das Thema Entwicklung ist ja – wie ihr wisst – sehr heißt…nachdem wir mal wieder einen Tritt in den Ar*** bekommen haben, wollten wir erstmal nicht so intensiv nach einem neuen Entwicklerteam ausschau halten. Aber wie es der Zufall so will, haben wir nun einen Partner gefunden, der für uns im ersten Schritt das UserInterface umsetzt. Dadurch können wir bei weiteren Gesprächen mit möglichen Kooperationspartnern oder auch VCs etwas zeigen und müssen nicht immer mit “Bildern” arbeiten ;)

Dieses mal ist es auch ein Unternehmen und keine “Freiberuflichen Entwickler” mehr. Wir gehen jetzt also professioneller vor, um auch endlich mal wieder einen großen Schritt voran zu kommen.

Die Entwicklung findet nun auch nicht in Deutschland statt, sondern auf den Philippinen => das ist dann jetzt auch der nette Fleck Erde, wo sich Mr Startup momentan aufhält, um die Entwicklung zu begleiten. Aber wir (Mr & Mrs Startup) waren ja schon immer ein wenig regional getrennt und da machen die 10.000km auch keinen Unterschied mehr :)

Soweit die Fortschritte der letzten Wochen im Schnelldurchlauf

We are back in business

Erstellt am Mittwoch 15. April 2009
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Verschleiß an Programmierern

Wer unseren Blog regelmäßig liest, wird wissen, dass wir mittlerweile das Vergnügen mit mehreren Programmierern hatten. Dabei waren wir nicht immer vom Glück gesegnet. Dennoch haben wir daraus auch unsere Lektionen gelernt.

Stufe 1 – Programmierer innerhalb des Teams

Angefangen haben wir mit einem Informatiker in unserem Gründerteam. Mit ihm zusammen haben wir uns für eine Technologie entschieden – der wir bis heute treu geblieben sind. Allerdings war er – wie wir – auch ein Student und ist dann im Rahmen seines Studiums ins Ausland gewechselt und die Zusammenarbeit ist abgebrochen.

Lessons Learned

  • Sensibilisierung auf Technologie und Auseinandersetzung mit Implementierung
  • Entwurf eines Grobkonzeptes
  • Einblick in programmatische Denkweise

Stufe 2 – bezahltes Programmiererteam auf Stundenbasis

Als nächstes fertigten wir ein ausführliches Feinkonzept mit den gelernten Methodiken an. Dieses sollte nun die Grundlage für die weitere Programmierung sein. Wir fertigten Stellenanzeigen an und veröffentlichten diese in einschlägigen Foren und führten Bewerbungsgespräche – was für uns auch eine ganz neue Erfahrung gewesen ist (endlich saß man mal auf der anderen Seite des Tisches).

Wir ließen den Entwicklern relativ viele Freiräume und definierten nur sehr wage und schwammige “Meilensteine” (eigentlich konnte man es noch nichtmal Meilenstein nennen!). Um uns nicht in finanzielle Abgründe zu stürzen, legten wir einen maximalen Lohn pro Monat fest (ein Stundensatz wurde für jeden Entwickler individuell ausgehandelt)

Lessons Learned

  • keine Programmierung auf Stundenlohnbasis => Leute neigen dazu sich viel Zeit zu lassen
  • klare Definition von Meilensteinen und konkrete Aufgabenpakete zur Fortschrittsüberprüfung (auf Basis des Feinkonzeptes)
  • Aufwandseinschätzung durch Dritte (wenn man selber wenig von der Materie versteht)
  • es muss einen Teamleader geben, sonst verrennen sich die Beteiligten
  • klare Aufgabenteilung zwischen den Entwicklern

Stufe 3 – bezahlter Programmierer nach Ergebniserreichung

Aus den vorangegangenen Erfahrungen haben wir gelernt gehabt und einen sehr guten Fang mit dem neuen Programmierer gemacht. Wir führten wöchtenliche Treffen zur Fortschrittskontrolle ein. Die Bezahlung erfolgte immer pro Meilenstein mit fest definierten Modulen aus dem Feinkonzept. Im Dezember gab es schon die ersten Anzeichen, dass die Zusammenarbeit auch langsam zu Ende gehen wird. In der Hoffnung auf Besserung haben wir ihm damals eine Pause (zur Selbstfindung) von einem Monat eingeräumt – leider ergebnislos! Letzte Woche hat er sich dann mit folgenden Worten verabschiedet:

“Und ich habe auch keine Lust, euch neue Erklärungen aufzutischen, warum ich nichts machen konnte. Das heisst ich werde dieses Projekt nicht mehr weitermachen, so leid es mir auch tut!”

Die Grundgerüst steht auf jeden Fall, die Frage ist nur, ob zukünfte Entwickler damit was anfangen können oder wieder ganz von Vorne beginnen müssen. Durch die ergebnisorientierte Bezahlung war allerdings der finanzielle Verlust tragbar.

Lessons Learned

  • Teammitglieder arbeiten produktiver, wenn sie von der Idee komplett überzeugt sind
  • Entwickler in gewissem Maße an Konzeption teilhaben lassen (Gefühl der Selbstverwirklichung)
  • Regelmäßige Auskunft über den aktuellen Stand einholen
  • persönliche Probleme beeinflussen die Arbeitsleistung stark (sowohl negativ als auch positiv)

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie unsere vierte Stufe aussehen wird! Trotz der Rückschläge haben wir sehr viel aus unserer Erfahrungen lernen können. Wir hoffen auch, dass ihr diesen Beschreibungen unserer Erlebnisse zielführend für eure Projekte / Unternehmensgründungen nutzen könnt. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden wie es bei uns weitergeht.

Damit ist leider vorerst ein Kapitel abgeschlossen, was auf den ersten Blick sehr sehr vielversprechend aussah. Aber genau das ist ja der Reiz an einer Existenzgrünundung und vor Allem auch an unserem Blog. Man weiß halt nicht was auf uns zukommt. Wir sind genauso überrascht worden wie ihr.

das-Startup to be continued …

Erstellt am Montag 2. März 2009
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Businessplanwettbewerbe = Verlust des geistigen Eigentums

In dem heutigen Post möchte ich ein auf den Businessplan und -wettbewerbe eingehen.

Zuerst stellen wir uns die Frage:

Was ist überhaupt ein Businessplan (für uns)?

Ich möchte jetzt keine der unzähligen Legaldefinitionen aufgreifen, sondern einfach mal beschreiben, was er für uns ist.

Für uns ist der Businessplan die Verschriftlichung unserer Idee zur Existenzgründung als Komplettpaket. Er ist unser Leitfaden und Controlling-Instrument, wenn es um den Vortschritt des Projektes geht. Angefangen von der Entstehung der Idee, über die Geschäftslogik, das Modell wie wir Geld verdienen wollen bis hin zu der Vorstellung des Teams mit den Aufgaben jedes Einzelnen und der gegenseitigen Kommunikation ist dort alles geregelt. Selbst die Art der Rechtsform und die Funktionsweise dieser mit Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse ist alles schon definiert. Wir haben also den Soll-Zustand in unserem Businessplan formuliert und machen uns jetzt auf den Weg diesesn Zustand – also unser Ziel zu erreichen.

Das Ziel einer jeden Unternehmen ist natürlich positiv zu wirtschaften, was allerdings ein längerfristiges Ziel sein sollte und nicht immer ab der ersten Sekunde gegen ist. Um einmal Geld damit zu verdienen muss man selbst auch etwas dafür tun – also jetzt neben der Konzeption der Idee und Ausarbeitung des Businessplans. In der Regel kann erst Geld verdient werden, wenn man zuvor bereit war selbst (oder andere) Geld in die Idee (bzw. das im Businessplan definierte Ziel) zu investieren. Von hier an hat man nun mehrere Möglichkeiten:

  • Eigenfinanzierung
  • Fremdfinanzierung durch Risikokapitalgeber (Venture Capital)
  • oder sonstige Beschaffung von finaziellen Mitteln.

Der Erste ist wohl der mühsamste Weg, bei dem Zweiten verliert man in der Regel die vollständige Unahängigkeit und kann dafür die Umsetzung relativ schnell erreichen. Der letzte Weg ist da vielleicht der angenehmste – ich bekomme anderweitig Geld um meine Idee umzusetzen. Aber diese birgt noch lange nicht keine Gefahren.

Am Beispiel des Businessplanwettbewerbs möchte ich euch dies verdeutlichen.

Bevor jemand vermutet ich möchte alle Businessplanwettbewerbe schlecht reden und ihr sollt daran nicht mehr teilnehmen – das ist Quatsch! Wir sind ja ein Blog über Erfahrungsberichte und diese wollen wir mit euch teilen und euch somit auch zum nachdenken anregen.

Los gehts! Wir als Startup nehmen nun an einem Businessplan teil. Ist ja erstmal eine tolle Sache es werden ja 50.000 EUR und ein Mentor sowie weitere Zusatzleistungen, wie Schulungen, Beratung und Bürobereitstellung als Ansporn ausgelobt (das ist jetzt ein fiktives Beispiel!!!). In diesem Moment, wo ihr euren Businessplan aus der Hand gebt, habt ihr -objektiv gesehen- keine Macht mehr über die Verteilung und Weitergabe eurer Idee. Auch wir haben einmal an einem Businessplanwettbewerb teilgenommen und genau diese Überlegung angestellt.

Unsere Frage lautet jetzt also – kann man sein geistiges Eigentum schützen und wenn ja, wie?

Wir mussten für uns feststellen, dass es kaum eine Möglichkeit gibt Ideen “patentieren” zu lassen. Und wenn es die gäbe würde es ja reichen ein kleines Detail, z.B.ein Name, eine Komponente auszustauschen und -schwupps- wäre eine “neue Idee” geboren. Man wird auch keine rechtswirksamen NDA’s mit den Veranstaltern der Busninessplanwettbewerbe aushandel können. Die Veranstalter müssten ja sonst für jeden Beurteilenden ein NDA unterzeichnen.

Aber warum jetzt die langen Ausführungen … ? Wie oben schon erwähnt, haben wir auch mal an einem solchen Businessplanwettbewerb teilgenommen und ca. ein dreiviertel Jahr später ist eine Unternehmung mit einer Idee gestartet die unserer sehr ähnlich war. Es ist nicht nachvollziehbar, ob zwischen dem Wettbewerb und dem Launch einen kausalen Zusammenhang besteht – und wir werden es wohl auch nie herausfinden. Mittlerweile haben wir natürlich unser Konzept geändert und verbesssert ;) Stehen sogar mit dem anderen Startup in Kontakt. Aber dieses unterschwellige Gefühl des Betrogenseins (berechtigt oder unberechtigt?) wird wohl immer bleiben.

Meiner Meinung nach ist diese Preisgabe des “Intimsten” einer Gründung schon ein großer Schritt. Man muss sich sicher sein, dass man selbst innerhalb der nächsten paar Monate auf dem Markt Präsenz zeigen wird. Diese Hemmschwelle gilt es zu überwinden, um das deutsche Unternehmertum noch stärker zu fördern! Doch wie kann man jungen Gründern diese Angst nehmen?

Ich habe ein schönes Beispiel gefunden. Der Businessplan-Wettbewerb der Financial Times “enable2start” bieten im Anschluss an die Einsendung des Konzeptes eine Vertraulichkeitszusage an, welche per Fax angefordert werden kann. Die Frage ist lediglich nur, ob dies in einem Extremfall vor Gericht auch bestand haben wird?

Ich hoffe, ich konnte euch mit unser Erfahrung ein wenig für dieses Thema sensibilisieren und zum Nachdenken anregen.

Wünsche allen ein erholsames Wochenende

Erstellt am Freitag 13. Februar 2009
Unter: Businessplan | 2 Kommentare »

Ergebnisse sind da

Am Dienstag haben wir zum ersten Mal den Service twtpoll benutzt. Immerhin haben 9 Personen an der Umfrage teilgenommen. An dieser Stelle möchte ich euch die Ergebnisse präsentieren.

Uns ist schon bewusst, dass die Frage ohne Kenntnisse über das genaue Vorhaben schwer zu beantworten ist. Trotzdem haben wir unsere Schlüsse aus der Umfrage gezogen:

  • in der ersten Version werden wir dem Kunden das Format frei (aus einer Auswahl) wählen lassen. Einmal aufgrund der einfacheren Implementation und auf der anderen Seite auch, um zu schauen, ob unsere Dienstleistung überhaupt so angenommen wird wie wir es uns wünschen.
  • Im Hinblick auf Standardisierung und ggf. auch Vorteile für den gesamten nachgelagerten Prozess wird es in späteren Versionen in Richtung Einheitsformat gehen.
  • Wenn es soweit ist, werden wir auf jeden Fall die Kunden mit einbeziehen um keine Fehlentscheidungen zu treffen.

Des Weiteren hat uns twtpoll sehr gefallen und wir werden es – wenn möglich – wieder mal benutzen.

Erstellt am Donnerstag 15. Januar 2009
Unter: Twitter | 1 Kommentar »

Wer denkt bei “Scheitern” an das-startup.de ?

Als ich mir heute nichts-ahnend die Statistik für das-startup-Blog angesehen habe ist mir etwas Seltsames aufgefallen. Aber seht selber:

Ich hoffe nur, dass Google kein Orakel ist ;) und man mit dem Schlagwort “Scheitern” nicht wieder auf unseren Blog kommt.

Also unsere Entwicklungen gehen weiter voran. Wir werden euch in Kürze den ersten Entwurf einer Charakterstudie für ein Maskottchen präsentieren.

Am Montag gibt es dann sicherlich Neuigkeiten der Entwicklung. Also … dranbleiben!

Erstellt am Donnerstag 27. November 2008
Unter: Startup-Live | 3 Kommentare »

Gegenseitige Absicherung durch Verträge

wie ihr ja nun mitbekommen habt, ist es mit den Angestellten nicht immer so einfach. Heute mussten wir leider einem Entwickler kündigen. Der Grund dafür war, dass persönliche Absprachen einfach nicht eingehalten worden sind. Auch Abwesenheiten bei Teambesprechungen wurden nicht uns (also den Auftraggebern) sonder, dem Entwicklerteam mitgeteilt. Wir haben also immer nur über Dritte erfahren, warum diejenige Person fernbleibt. Mit folgendem Schreiben haben wir uns nun schlussendlich von diesem Mitarbeiter verabschieden müssen:

hiermit kündigen wir Ihnen den seit dem dd.mm.yyyy bestehenden Projektvertrag fristgemäß
nach §3 des Projektvertrages zum 31. September 2008.

Die Kündigung ist aus persönlichen Gründen notwendig geworden, da Absprachen nicht
eingehalten und abgesteckte Ziele nicht erreicht worden sind.
Mit dieser Kündigung ist die Aufforderung verbunden, bis zum fristgemäßen Ende des
Projektvertrages nicht weiter für das Projekt zu arbeiten.

Wie unschwer zu erkennen ist, liegt der Kündigung natürlich auch ein Vertrag zu Grunde. Was sollte man aber nun alles bei einem Vertrag beachten?

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Erstellt am Montag 15. September 2008
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »