Wunschdomain adé – nein doch nicht?

Ich habe es jetzt endlich geschafft und mal wieder ein wenig wegen der Domain rumtelefoniert und gemailt. Wir haben dem Besitzer unserer Wunschdomain nochmal kontaktiert und erfragt, ob die Domain käuflich zu erwerben sein. Von diesem Angebot war er nicht abeneigt. Das Problem war allerdings, dass keine Preisvorstellung mitgeschickt worden ist.

Was mach man jetzt … wieviel ist eine Domain wert? Also für uns sehr viel – weil die Domain ja der Name des Startups ist. Für ihn – keine Ahnung! Aber wie finden wir den richtigen Mittelweg?

Ein Gespräch - hier kann man im Dialog über einen vernünftigen Preis reden und sich ggf. gegenseitig annähern. Okey, das machen wir. Leider hat der Herr Domainowner keine Zeit zum telefonieren und fordert einen Preisvorschlag unserer seits. Und wieder stehen wir vor der schwierigen Frage: Wieviel ist eine Domain wert?

Es lag nun also an uns den ersten Schritt zu machen…sehr schwierig. Wir erkundigten uns nach Bewertungskriterien von Domains:

  • Pagerank
  • Linkqualität
  • Anzahl der Buchstaben
  • Top-Level-Domain

Unsere Wunschdomain(en) hatten Pagerank 0 und auch Linkqualität von 0 Prozent. Hmmm, es handelt sich um 5 – 9 Buchstaben (hehe..um nicht gleich zu viel über den Namen zu verraten!) , .com und .net! Wir also weiter im Netz nach Kaufpreisen von Domains geschaut ~3000EUR Boah….das ist teuer!

Wir müssen versuchen die Domains für weniger Geld zu bekommen - aber wie und was sind die Vorstellungen des Domainowners – immerhin ein Amerikaner (Geschäftsmann oder nicht?)

Okey…letztendlich haben wir 500EUR vorgeschlagen! Ist das zuviel – zuwenig?

Was sagt ihr? Es ist schon kacke den ersten Schritt zu gehen!

Unser Tipp: Versucht immer ein persönliches Gespräch zu erzielen, wenn es um Geld geht – wir hätten es sicherlich auch tun sollen ;)

Erstellt am Freitag 29. Mai 2009
Unter: Startup-Live | 7 Kommentare »

Verschleiß an Programmierern

Wer unseren Blog regelmäßig liest, wird wissen, dass wir mittlerweile das Vergnügen mit mehreren Programmierern hatten. Dabei waren wir nicht immer vom Glück gesegnet. Dennoch haben wir daraus auch unsere Lektionen gelernt.

Stufe 1 – Programmierer innerhalb des Teams

Angefangen haben wir mit einem Informatiker in unserem Gründerteam. Mit ihm zusammen haben wir uns für eine Technologie entschieden – der wir bis heute treu geblieben sind. Allerdings war er – wie wir – auch ein Student und ist dann im Rahmen seines Studiums ins Ausland gewechselt und die Zusammenarbeit ist abgebrochen.

Lessons Learned

  • Sensibilisierung auf Technologie und Auseinandersetzung mit Implementierung
  • Entwurf eines Grobkonzeptes
  • Einblick in programmatische Denkweise

Stufe 2 – bezahltes Programmiererteam auf Stundenbasis

Als nächstes fertigten wir ein ausführliches Feinkonzept mit den gelernten Methodiken an. Dieses sollte nun die Grundlage für die weitere Programmierung sein. Wir fertigten Stellenanzeigen an und veröffentlichten diese in einschlägigen Foren und führten Bewerbungsgespräche – was für uns auch eine ganz neue Erfahrung gewesen ist (endlich saß man mal auf der anderen Seite des Tisches).

Wir ließen den Entwicklern relativ viele Freiräume und definierten nur sehr wage und schwammige “Meilensteine” (eigentlich konnte man es noch nichtmal Meilenstein nennen!). Um uns nicht in finanzielle Abgründe zu stürzen, legten wir einen maximalen Lohn pro Monat fest (ein Stundensatz wurde für jeden Entwickler individuell ausgehandelt)

Lessons Learned

  • keine Programmierung auf Stundenlohnbasis => Leute neigen dazu sich viel Zeit zu lassen
  • klare Definition von Meilensteinen und konkrete Aufgabenpakete zur Fortschrittsüberprüfung (auf Basis des Feinkonzeptes)
  • Aufwandseinschätzung durch Dritte (wenn man selber wenig von der Materie versteht)
  • es muss einen Teamleader geben, sonst verrennen sich die Beteiligten
  • klare Aufgabenteilung zwischen den Entwicklern

Stufe 3 – bezahlter Programmierer nach Ergebniserreichung

Aus den vorangegangenen Erfahrungen haben wir gelernt gehabt und einen sehr guten Fang mit dem neuen Programmierer gemacht. Wir führten wöchtenliche Treffen zur Fortschrittskontrolle ein. Die Bezahlung erfolgte immer pro Meilenstein mit fest definierten Modulen aus dem Feinkonzept. Im Dezember gab es schon die ersten Anzeichen, dass die Zusammenarbeit auch langsam zu Ende gehen wird. In der Hoffnung auf Besserung haben wir ihm damals eine Pause (zur Selbstfindung) von einem Monat eingeräumt – leider ergebnislos! Letzte Woche hat er sich dann mit folgenden Worten verabschiedet:

“Und ich habe auch keine Lust, euch neue Erklärungen aufzutischen, warum ich nichts machen konnte. Das heisst ich werde dieses Projekt nicht mehr weitermachen, so leid es mir auch tut!”

Die Grundgerüst steht auf jeden Fall, die Frage ist nur, ob zukünfte Entwickler damit was anfangen können oder wieder ganz von Vorne beginnen müssen. Durch die ergebnisorientierte Bezahlung war allerdings der finanzielle Verlust tragbar.

Lessons Learned

  • Teammitglieder arbeiten produktiver, wenn sie von der Idee komplett überzeugt sind
  • Entwickler in gewissem Maße an Konzeption teilhaben lassen (Gefühl der Selbstverwirklichung)
  • Regelmäßige Auskunft über den aktuellen Stand einholen
  • persönliche Probleme beeinflussen die Arbeitsleistung stark (sowohl negativ als auch positiv)

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie unsere vierte Stufe aussehen wird! Trotz der Rückschläge haben wir sehr viel aus unserer Erfahrungen lernen können. Wir hoffen auch, dass ihr diesen Beschreibungen unserer Erlebnisse zielführend für eure Projekte / Unternehmensgründungen nutzen könnt. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden wie es bei uns weitergeht.

Damit ist leider vorerst ein Kapitel abgeschlossen, was auf den ersten Blick sehr sehr vielversprechend aussah. Aber genau das ist ja der Reiz an einer Existenzgrünundung und vor Allem auch an unserem Blog. Man weiß halt nicht was auf uns zukommt. Wir sind genauso überrascht worden wie ihr.

das-Startup to be continued …

Erstellt am Montag 2. März 2009
Unter: Startup-Live | 2 Kommentare »

die Ruhe nach dem Sturm

Liebe Blogleser,

ich sage euch, die letzten paar Tage waren wieder geprägt von starken Stimmungs- und Spannungsschwankungen und deshalb gab es gestern mal wieder eine Menge über Skype zu besprechen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir vom Pech verfolgt werden…aber lest selber.

  1. Domain (zu 90% abgeschlossen)

    die schlechte Nachricht, dass wir unsere Wunschdomain nicht bekommen habt ihr sicherlich hier gelesen. Dennoch wollen wir noch eine Mail schreiben und erfragen, ob die Domain nicht doch käuflich zu erwerben ist – das ist dann aber auch alles was wir machen können.

  2. Blog ( … )

    Wie ihr seht, bin ich diese Woche auch nicht so wirklich zum Bloggen gekommen. Habe auf jeden Fall noch ein wenig Futter vorrätig. Das Design steht auch noch an. Mal sehen wann wir das schaffen. Also wenn ihr gute Wordpress-Design-Vorschläge habt, dann einfach her damit.

  3. Konzepterstellung (zu 25% abgeschlossen)

    wie ihr seht haben wir diese Woche eher konzeptionell gearbeitet. Gestern haben wir die erste neue Version des Businessplans besprochen. Es liegt noch eine Menge arbeit vor uns. Der rote Faden hat noch gefehlt, aber der wird kommende Woche eingearbeitet. Finanzplan habe ich auch soeben erhalten. Muss ihn allerdings noch angucken. Jetzt haben wir auf jeden wieder eine Ausgangsbasis für die Weiterarbeit und zur Diskussion.

  4. Businessplan-Wettbewerbe (noch nicht begonnen)

    werden wir auch erst intensiv anfangen, wenn der Businessplan steht und dann machen wir uns auf die Suche nach potentiellen Geldgebern. Also, wenn ihr Geld gut investieren wollt – könnt ihr uns einfach kontatkieren ;)

  5. Non-Karneval Frankfurt Tweetup

    Am Dienstag war Mr. Startup beim kleinen Frankfurt Tweetup. Aber dazu später mehr ;)

  6. Programmierer

    Das bedrückenste Thema war und ist unser Programmierer :(
    Wir haben mal wieder eine Abfuhr erhalten…und stehen jetzt alleine da mit einer halb-fertigen Webapplikation. Mal gucken wie es weitergeht.

Was erwartet euch demnächst…

  • wir haben schon einen Erfahrungsbericht erhalten den wir veröffentlichen wollen
  • kurze Übersicht über das Tweetup
  • Eine Gliederung des Businessplans
  • Mr. Startup beim WebMontag in Frankfurt
  • das-Startup auf der Cebit (Donnerstag, 05. März 2009)

Also immer dranbleiben. Wenn ihr Fragen habt oder gerne an der einen oder anderen Stelle mehr wissen wollt, meldet euch einfach. Wenn es uns möglich ist, werden wir gerne unsere Erfahrungen teilen.

Erstellt am Donnerstag 26. Februar 2009
Unter: Protokolle | Keine Kommentare »

Businessplanwettbewerbe = Verlust des geistigen Eigentums

In dem heutigen Post möchte ich ein auf den Businessplan und -wettbewerbe eingehen.

Zuerst stellen wir uns die Frage:

Was ist überhaupt ein Businessplan (für uns)?

Ich möchte jetzt keine der unzähligen Legaldefinitionen aufgreifen, sondern einfach mal beschreiben, was er für uns ist.

Für uns ist der Businessplan die Verschriftlichung unserer Idee zur Existenzgründung als Komplettpaket. Er ist unser Leitfaden und Controlling-Instrument, wenn es um den Vortschritt des Projektes geht. Angefangen von der Entstehung der Idee, über die Geschäftslogik, das Modell wie wir Geld verdienen wollen bis hin zu der Vorstellung des Teams mit den Aufgaben jedes Einzelnen und der gegenseitigen Kommunikation ist dort alles geregelt. Selbst die Art der Rechtsform und die Funktionsweise dieser mit Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse ist alles schon definiert. Wir haben also den Soll-Zustand in unserem Businessplan formuliert und machen uns jetzt auf den Weg diesesn Zustand – also unser Ziel zu erreichen.

Das Ziel einer jeden Unternehmen ist natürlich positiv zu wirtschaften, was allerdings ein längerfristiges Ziel sein sollte und nicht immer ab der ersten Sekunde gegen ist. Um einmal Geld damit zu verdienen muss man selbst auch etwas dafür tun – also jetzt neben der Konzeption der Idee und Ausarbeitung des Businessplans. In der Regel kann erst Geld verdient werden, wenn man zuvor bereit war selbst (oder andere) Geld in die Idee (bzw. das im Businessplan definierte Ziel) zu investieren. Von hier an hat man nun mehrere Möglichkeiten:

  • Eigenfinanzierung
  • Fremdfinanzierung durch Risikokapitalgeber (Venture Capital)
  • oder sonstige Beschaffung von finaziellen Mitteln.

Der Erste ist wohl der mühsamste Weg, bei dem Zweiten verliert man in der Regel die vollständige Unahängigkeit und kann dafür die Umsetzung relativ schnell erreichen. Der letzte Weg ist da vielleicht der angenehmste – ich bekomme anderweitig Geld um meine Idee umzusetzen. Aber diese birgt noch lange nicht keine Gefahren.

Am Beispiel des Businessplanwettbewerbs möchte ich euch dies verdeutlichen.

Bevor jemand vermutet ich möchte alle Businessplanwettbewerbe schlecht reden und ihr sollt daran nicht mehr teilnehmen – das ist Quatsch! Wir sind ja ein Blog über Erfahrungsberichte und diese wollen wir mit euch teilen und euch somit auch zum nachdenken anregen.

Los gehts! Wir als Startup nehmen nun an einem Businessplan teil. Ist ja erstmal eine tolle Sache es werden ja 50.000 EUR und ein Mentor sowie weitere Zusatzleistungen, wie Schulungen, Beratung und Bürobereitstellung als Ansporn ausgelobt (das ist jetzt ein fiktives Beispiel!!!). In diesem Moment, wo ihr euren Businessplan aus der Hand gebt, habt ihr -objektiv gesehen- keine Macht mehr über die Verteilung und Weitergabe eurer Idee. Auch wir haben einmal an einem Businessplanwettbewerb teilgenommen und genau diese Überlegung angestellt.

Unsere Frage lautet jetzt also – kann man sein geistiges Eigentum schützen und wenn ja, wie?

Wir mussten für uns feststellen, dass es kaum eine Möglichkeit gibt Ideen “patentieren” zu lassen. Und wenn es die gäbe würde es ja reichen ein kleines Detail, z.B.ein Name, eine Komponente auszustauschen und -schwupps- wäre eine “neue Idee” geboren. Man wird auch keine rechtswirksamen NDA’s mit den Veranstaltern der Busninessplanwettbewerbe aushandel können. Die Veranstalter müssten ja sonst für jeden Beurteilenden ein NDA unterzeichnen.

Aber warum jetzt die langen Ausführungen … ? Wie oben schon erwähnt, haben wir auch mal an einem solchen Businessplanwettbewerb teilgenommen und ca. ein dreiviertel Jahr später ist eine Unternehmung mit einer Idee gestartet die unserer sehr ähnlich war. Es ist nicht nachvollziehbar, ob zwischen dem Wettbewerb und dem Launch einen kausalen Zusammenhang besteht – und wir werden es wohl auch nie herausfinden. Mittlerweile haben wir natürlich unser Konzept geändert und verbesssert ;) Stehen sogar mit dem anderen Startup in Kontakt. Aber dieses unterschwellige Gefühl des Betrogenseins (berechtigt oder unberechtigt?) wird wohl immer bleiben.

Meiner Meinung nach ist diese Preisgabe des “Intimsten” einer Gründung schon ein großer Schritt. Man muss sich sicher sein, dass man selbst innerhalb der nächsten paar Monate auf dem Markt Präsenz zeigen wird. Diese Hemmschwelle gilt es zu überwinden, um das deutsche Unternehmertum noch stärker zu fördern! Doch wie kann man jungen Gründern diese Angst nehmen?

Ich habe ein schönes Beispiel gefunden. Der Businessplan-Wettbewerb der Financial Times “enable2start” bieten im Anschluss an die Einsendung des Konzeptes eine Vertraulichkeitszusage an, welche per Fax angefordert werden kann. Die Frage ist lediglich nur, ob dies in einem Extremfall vor Gericht auch bestand haben wird?

Ich hoffe, ich konnte euch mit unser Erfahrung ein wenig für dieses Thema sensibilisieren und zum Nachdenken anregen.

Wünsche allen ein erholsames Wochenende

Erstellt am Freitag 13. Februar 2009
Unter: Businessplan | 2 Kommentare »

Gegenseitige Absicherung durch Verträge

wie ihr ja nun mitbekommen habt, ist es mit den Angestellten nicht immer so einfach. Heute mussten wir leider einem Entwickler kündigen. Der Grund dafür war, dass persönliche Absprachen einfach nicht eingehalten worden sind. Auch Abwesenheiten bei Teambesprechungen wurden nicht uns (also den Auftraggebern) sonder, dem Entwicklerteam mitgeteilt. Wir haben also immer nur über Dritte erfahren, warum diejenige Person fernbleibt. Mit folgendem Schreiben haben wir uns nun schlussendlich von diesem Mitarbeiter verabschieden müssen:

hiermit kündigen wir Ihnen den seit dem dd.mm.yyyy bestehenden Projektvertrag fristgemäß
nach §3 des Projektvertrages zum 31. September 2008.

Die Kündigung ist aus persönlichen Gründen notwendig geworden, da Absprachen nicht
eingehalten und abgesteckte Ziele nicht erreicht worden sind.
Mit dieser Kündigung ist die Aufforderung verbunden, bis zum fristgemäßen Ende des
Projektvertrages nicht weiter für das Projekt zu arbeiten.

Wie unschwer zu erkennen ist, liegt der Kündigung natürlich auch ein Vertrag zu Grunde. Was sollte man aber nun alles bei einem Vertrag beachten?

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Erstellt am Montag 15. September 2008
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Gutes Personal ist schwer zu finden

Diejenigen unter euch, welche aktiv unsere Tweets (TwitterFeeds) lesen, werden es schon mitbekommen haben, dass wir personelle Probleme haben. Ich nutze jetzt einfach nochmal die Gelegenheit um etwas ausführlicher darüber zu berichten.

Die letzte Woche war nicht einfach für uns. Nachdem wir erfahren haben, dass unser Designer keine Zeit uns Muße mehr hat, für uns künstlerisch aktiv zu werden, erreichte uns gleich die zweite schlechte Nachricht. Denn auch einer unserer Entwickler steckt in einem persönlichen Konflikt und muss damit ersteinmal fertig werden, bevor er wieder richtig loslegen kann.

Hat es mit der monetären Entlohnung zu tun?
An der Bezahlung kann es nicht liegen. Das Entgelt ist immer (also bis jetzt zumindest) pünktlich auf den Konten unsere Angestellten gewesen. Des Weiteren pflegen wir auch einen sehr persönlichen Kontakt. Durch regelmäßige Telefonkonferenzen oder wenn es Ort und Zeit zulassen auch persönliche Zusammenkünfte.

Existiert ein hoher Zeitdruck?
Der Zeitplan der Entwicklung besitzt Freiräume. Das heißt unsere Mitarbeiten können sich ihre Arbeitszeit auch sehr flexibel einteilen und dadurch sollten sie sich nicht eingeengt fühlen.

Sind die Anforderungen unklar ausgedrückt?
Den Entwickler liegt ein sehr umfangreich ausgearbeitetes Feinkonzept vor. Des Weiteren sind wir per Mail, IM und Handy jederzeit erreichbar um Fragen zu beantworten. Für den Designer gibt es auch ein ausformuliertes Konzept, welches alle Leitungen mit einer verbalen Beschreibung und laienhafter Skizze enthält.

Doch was ist es dann? … nach einem persönlichen Gespräch haben wir mit dem Entwickler einen Toleranzmonat vereinbart. Das heißt Ende September müssen wir dann Maßnahmen ergreifen. Für uns ist es wichtig, dass wir Planungssicherheit besitzen um die Fertigstellung des Projektes nicht zu gefährden. Das könnte unter Umständen auch eine Veränderungen in der personellen Besetzung des Entwicklerteams bedeuten.

Nach unseren Schätzungen liegen wir in der Entwicklung ca. einen Monat hinter unserem Zeitplan. Durch große Pufferzeiten ist damit das Ziel der Fertigstellung Ende diesen Jahres “noch” nicht gefährdet.

Siehe dazu auch:

Erstellt am Sonntag 7. September 2008
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

„Papi, warum sagen alle, dass es uns im Alter schlechter geht als den anderen?“

Unternehmer gehören einer Spezies an, die sich sehr gerne dem Risiko stellt und demnach einigen Risiken ausgesetzt ist, die nicht aus der Welt zu kehren sind, aber welche sich mehr als nur von den Vorteilen aufwiegen lassen.

Eine vorschnelle, nicht geplante, zweifelnde, kurzfristige Gründung ist eine schlechte Gründung. Und es ist faktisch so, dass man die negativen Seiten der Medaille nur zu spüren bekommen, wenn man eine Unternehmung gründet und dabei „unterlässt“.

Hier spielt die Zeit einen großen Faktor. Dadurch, dass es nicht möglich ist die Verantwortung abzustreifen, sitzt man immer mit im Boot, welcher ein Leg schlägt und dann ggf. untergeht. Man trägt also eine riesen große Verantwortung, welcher man gerecht werden muss. Das tut man meist durch hohen Einsatz von seinen knapp verfügbaren Ressourcen, Zeit und Geld. Eine Gründung ist also kein Zuckerschlecken und läuft meist darauf hinaus, dass viel Zeit geopfert werden muss, um aus der Idee ein funktionierendes Geschäft zu bauen.

Hinzu kommt die Absicherung, um die man ebenso „unternehmen“ muss. Unternehmer zu sein bedeutet also sein Leben zu Leben, seine Interessen in alles mit einzubringen, aber gleichzeitig natürlich auch selbst für sich und seine Zukunft zu sorgen und das kontinuierlich und mit hohem Einsatz.

Erstellt am Samstag 2. August 2008
Unter: zündende Idee | Keine Kommentare »

(Unser) Designer und die Attitüden – Das Rennen beginnt

Kaum hat man dem Designer auf Grund seiner Unzuverlässigkeit und “Nicht-Kommunikation” gekündigt, erhält man prompt nach 30 Minuten eine Antwort…Wer den Fehler findet, der darf sich bei uns die Kontaktdaten des Designers bei uns abholen!

Aber nicht genug der bizarren Vorfälle. In der quasi Bestätigung der Kündigung werden auch noch Forderungen gestellt und so getan, als ob der Fehler natürlich beim Auftraggeber liegt. Und wie sollte es auch anders sein, natürlich nicht beim Auftragnehmer, geht ja auch gar nicht! Nach Urdeutscher Logik ist man selber nie Schuld und wenn es eigentlich keine andere Möglichkeit gibt, dann schiebt man es eben auf Umwelteinflüsse z.B. die Grippe, die einen so stark ans Bett gefesselt hat, dass man selber nicht in der Lage war an den Laptop zu kommen und eine Mail zu schreiben mit dem Inhalt:

“Sehr geehrter Mr. StartUp,

ich sterbe gleich an meiner Grippe, weshalb ich Ihren sehr dringenden Auftrag nicht fertigstellen kann.

Mit dem lezten Sand der Lebensuhr

Ihr immer treuer Designer!”

Aber zurück zu den Forderungen, die entgegen der Absprachen vorsehen, dass wir das doppelte für die noch nicht einmal fertiggestellte Logoentwicklung zahlen sollen.

Als junges StartUp fährt man natürlich dann die ganz großen Geschütze auf und weist auf etwaige Logs hin, die die Forderungen nichtig machen. Und falls diese erdrückende Argumentation nicht zieht, so kann er sich gerne an unsere Rechtsabteilung (rechtsabteilung@das-startup.de) wenden, in der wir natürlich mehrere Anwälte sitzen haben, die unsere Rechte gegenüber den gierigen, grippegeschwächten Designern vertreten.

Erstellt am Donnerstag 10. Juli 2008
Unter: Startup-Live | 1 Kommentar »

Designer und ihre Attitüden

Vorab möchte ich mich bei den Designern für diesen Artikel entschuldigen, auf die dieser Artikel nicht zutrifft, von Euch würden wir gerne mehr kennen lernen!

Zum wiederholten Mal erleben wir als Team eine Enttäuschung bezogen auf unseren Designer.
Der Auftrag: Bestimmte Grafiken zu einem Termin fertigstellen, um visuelles Präsentationsmaterial für ein Meeting zu haben.

Klingt auf anhieb nicht sonderlich schwer und sollte wenig Probleme darstellen mit einer Vorlaufzeit von einer Woche. Drei Tage vorher die Nachfrage an unseren Designer, die natürlich auch wach rütteln und erinnern soll. “Kein Problem, ich werde Heute damit anfangen und dann sollte das kein Problem sein”. Einen Tag vorher der Versuch die erneute Kontaktaufnahme zustande zu bringen – gescheitert – und deshalb Ausweichen auf ein Medium, welches gerade bei einem im Web tätigen Freiberufler auf jeden Fall sein Ziel erreichen sollte.

Heute Morgen dann die Ernüchterung. Keine E-Mail keine ICQ Nachricht mit Link, keine SMS und Verzweiflung auf der Seite des Das-StartUp Teams.

Die mehr oder weniger ernst gemeinten Schlussfolgerungen:

  • Geld alleine reicht als Motivation bei unserem Designern nicht aus, beim nächsten Mal legen wir direkt noch eine Prise Zuverlässigkeit und 256 g Kundenorientiertheit mit drauf.
  • Die Mehrwertsteuer nicht vergessen.
  • Man sollte immer Alternativen im Schubkasten haben, die wir wohl jetzt auch ziehen werden.

Erstellt am Samstag 5. Juli 2008
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »