Technologie Partner VII

Hallo liebe Leser des Startup Blogs, Entrepreneure und Freidenker vor den Monitoren,

lange musstet ihr jetzt warten, bis wir endlich hier auf unserem Blog aufklären wie unser Gespräch mit dem Technologiepartner ausging.

Erstmal haben wir uns sehr gut “geschlagen” und die Unternehmensvertreter waren auch sehr begeistert von der Idee. Wie es aber in Zeiten einer “Wirtschaftskrise” so ist – liegt der Fokus gerade auf anderen wichtigen Themen und für eine Kooperation sind gerade keine Kapazitäten vorhanden.

Dieses Feedback war allerdings kein

“Tschüß auf wiedersehen – tolle Idee, aber wir haben kein Interesse”

die Tür ist für uns offen gelassen worden und sobald wir mit der Entwicklung ein Stück weiter sind, sind wir angehalten uns nochmal zu melden und vielleicht bietet sich dann ja eine Möglichkeit der Zusammenarbeit.

Für uns war es eine super Möglichkeit unsere Idee mal zu “pitchen” und es hat auch geklappt!

Übrigens…mit unserem “Mentor” haben wir immer noch Kontakt ;) die Zusammenarbeit schläft also nicht ein!


So, wie geht es hier weiter? Ich werde jetzt versuchen die letzten Woche so langsam für euch hier auf dem Blog Revue passieren zu lassen. Wird wieder spannend – also fleißig kommentieren und diskutieren ;)

Wer uns gerne mal treffen mag – kann einfach Kontakt mit uns aufnehmen. Heute habe ich mich wieder mit einem Blogleser getroffen und haben interessante Themen besprochen.

In diesem euch allen ein schönes Wochenende

Erstellt am Freitag 7. August 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Sieger des Media Awards

Wow, lange Zeit war hier mal wieder Ruhe auf unserem Blog :( umso mehr möchte ich mich bei denen Bedanken, die immer noch intensiv mit uns zusammenarbeiten. Und wie es halt so kommt können wir dem Käuferportal mal wieder gratulieren!

Der „Media Award” ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Der seit 2002 jährlich veranstaltete-Wettbewerb hat es sich zum Ziel gemacht vor allem junge Gründer für die Bedeutung einer professionellen Unternehmenskommunikation zu sensibilisieren und zeichnet Beispiele einer besonders gelungenen Medienarbeit aus.

das-startup_preisuebergabe_kaeuferportal

Gelungener Web-Auftritt und passende Kommunikation:
Käuferportal.de gewinnt MediaAward 2009

Berlin/Regensburg, 22. Juli 2009 – Vier Monate nach dem Gewinn des BITKOM Innovationspreises konnte Käuferportal.de auch den „MediaAward 2009″ der Universität Regensburg und der Initiative HOCHSPRUNG gewinnen. Besonders die gelungene Medienarbeit und der nutzerfreundliche Internetauftritt des Berliner Unternehmens wurden mit dem Preis der Initiative HOCHSPRUNG – HochschulProgramm für UnternehmensGründungen – des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst ausgezeichnet. Zu den Kriterien für den Sieg in der Kategorie „Beste Web-Präsenz” zählten, neben technischen und gestalterischen Aspekten der Website, auch die kommunikative Funktionalität und die Umsetzung des Geschäftsmodelles.

die gesamte Pressemitteilung gibt es >>hier<<

Für mehr Informationen über den Award könnt ihr hier nachlesen.

Habe auch wieder eine Menge Ideen für neue Postings, aber komme nicht dazu sie zu verfassen. Ich bräuchte einen Schreiber ;)

Naja, also auf jedenfall hier ein Lebenszeichen von uns und demnächst hoffentlich wieder mehr.

Bin jetzt erstmal auf dem Weg zum Buzzcamp in Essen – vielleicht kann man den einen oder anderen auch mal treffen ;)

Grüße Mr. Startup

Erstellt am Freitag 31. Juli 2009
Unter: Erfahrungsberichte | Keine Kommentare »

Technologie Partner VI

etwas verspätet, weil ich mich Freitag dann erstmal auf eine einsame Insel zurückgezogen haben :D

Also, wir haben nach unserer Generalprobe unsere Aufzeichnungen sehr radikal gekürzt und sind weg von ausformulierten Sätzen hin zu Stichpunkten. Das hat den Vorteil, dass es bei der Präsentation nicht so “vorgelesen” klingt. Wir haben nur die wichtigen Keywords rausgearbeitet – so war die Versuchung größer auszuholen auch nicht ganz so groß.

Weiterhin sind wir von einem Wechsel des Präsentierenden bei jeder Folie abgewichen und haben die Präsentation in 4 thematische Blöcke unterteilt. Einer hat dabei die Einleitung und Vorstellung und der andere die Schlussworte übernommen.

Fragen wurden soweit es ging ans Ende der Präsentation gestellt. Eins, zwei mal hatten wir Probleme with the Webex-Tool und haben diese Kunstpausen dann für die Beantwortung von Fragen genutzt.

Weiterhin war es sehr wichtig, dass wir auch die Zeit im Auge behalten haben. Denn eine Stunde kann in einer so “wichtigen” Präsentation schneller vergehen als einem lieb ist.

Zur Auflockerung der Präsentation haben wir die ersten Entwürfe unseres UI (UserInterface) gezeigt und am Ende dann auch die ersten Workflows als HTML Demo vorgeführt.

Wir haben am Ende sehr positives Feedback erhalten und konnten auch die Fragerunde gut meistern. Mal sehen wie dann die endgültige Entscheidung aussehen wird und ob es zu einer technologischen Kooperation kommt, oder nicht!

Erstellt am Montag 15. Juni 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner V

to be continued …

ihr habt gemerkt, dass es mal wieder still geworden ist – um den Blog aber auch Twitter. Alles hält den Atmen an! Und Mr. und Mrs. Startup arbeiten an Präsentation und Formulierungen, Businessplan und weitere Kundenanalyse …

Businessplan – ich dachte der wär schon fertig? Ist er im Grunde ja auch – obwohl er eigentlich nie fertig ist ;) es geht immer noch besser. Aber dieses Mal ging es um die Übersetzung ins Englische.

Auch die Präsentation auf Englisch!

Wofür das alles, fragt man sich jetzt…wir haben es geschafft und die Möglichkeit zur Präsentation unseres Businesscase im Kreise von Entscheidungsträgern (Vice President, Community Manager). Das sollte auch gut vorbereitet werden.

Wie im letzten Beitrag angekündigt stand uns unser Erstkontakt beratend die ganze Zeit mit viel Ausdauer zur Seite – Vielen Dank an der Stelle an … (nein, es werden keine Namen genannt)

Gestern war es dann soweit, wir haben eine Art Generalprobe der Präsentation und möglicher Fragen durchgespielt. Intensive 2,5 Stunden Vorbereitung auf das große und wichtige Gespräch für uns heute!

Als Präsentationstool haben wir ein Webconference-Tool und eine Telefonkonferenz genutzt. Zum Glück haben wir es vorher ausprobiert – die Handhabung gestaltete sich doch ein wenig schwieriger als gedacht.

Wir mussten auch feststellen, dass wir viel zu sehr in der Idee stecken und bei der Folie irgendwie alles erzählen wollen :(

Kurze Zusammenfassung unserer Tipps für die Vorbereitung

  • weniger ist mehr – kürzt eure Präsi zusammen und packt lieber Folien in Backup
  • erklärt die Elemente der Folie – kommt auf die Hauptaussage und geht weiter – keiner will langweiliges Geschwafel hören (schon gar nicht Führungskräfte die sowieso wenig Zeit haben)
  • baut ein Bild und eine Geschichte auf – haltet dieses in der gesamten Präsentation aufrecht
  • gebt keine zukünftigen Lösungen für einen Partner vor – ohne seine Meinung und Stellungnahme beachtet zu haben => ihr nehmt sonst die Möglichkeit einer Verhandlung schon vorweg und könntet dabei leer ausgehen ;)
  • kürzen, kürzen, kürzen

Gerne freuen wir uns auch über eure Anmerkungen bzw. Erfahrungen zu solchen Konferenzen.

Morgen gibt es mehr Input  zum tatsächlichen Gesprächsverlauf ;) stay tuned!

Erstellt am Mittwoch 10. Juni 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner Part IV

der zweite Versuch: Telefonkonferenz

Zum Glück war diese Telefonkonferenz nicht unsere erste! Wir haben vorher schon die Rahmenbedingungen für die Entwicklung auf den Philippinen per Telefonkonferenz mit Amerika abgestimmt. Leider war da unsere (bzw. meine Verbindung via GPRS und Skype sehr schlecht)

Also haben wir daraus gelernt und ein richtiges Telefon gesucht und für die Konferenz beschlagnahmt.

Vor der Konferenz hatten wir dem Gesprächspartner allerdings schon unser Kooperationskonzept zugeschickt (siehe Technologie Partner Part II).

Das Gespräch begannen wir mit einer Vorstellung. Es waren Mr und Mrs, sowie zwei Vertreter des Unternehmens anwesend. Wir haben uns, unsere studentische Tätigkeit erläutert und wie wir auf die Idee eines Startups kamen. Nachfolgend haben wir tiefere Einblicke in das Unternehmen und die Tätigkeitsgebiete durch unsere Partner nehmen können.

Wir hatten uns für die Vorstellung der Geschäftsidee eine Präsentation und ein Gesprächsprotokoll bereitgelegt. Dieses konnten wir dann auch ganz gut abhandeln ;)

Aber auch die Gegenseite war vorbereitet und hatte gleich eine Menge Fragen zum Konzept…das klingt jetzt vielleicht erstmal negativ. Ganz im Gegenteil – es ist perfekt. So haben wir gemerkt, dass sie sich mit dem Konzept auseinander gesetzt haben und auch Interesse zeigen. Punkt für uns! Konnten natürlich auch alle Fragen beantworten und Zweifel beseitigen – noch ein Punkt für uns!

Wir hatten es also geschafft – die beiden Herren waren überzeugt von uns, aber vorallem von der innovativen Idee. Auch der Mehrwert für das Unternehmen war zu erkennen.

Es stellte sich allerdings heraus, dass wir mit weiteren Personen sprechen mussten, um letztendlich eine Kooperation zu erreichen. Das war uns zum Glück auch vor dem Gespräch schon bewusst. Denn wann hat man denn mal das Glück sofort mit genau der Person zu sprechen, die solche strategischen Entscheidungen fällen kann ;)

Somit haben wir den Fuß in die Tür bekommen und nun geht es fleißig die Treppen hinauf. Momentan bereiten wir Präsentationen für höhere Führungskreise vor. Dabei steht uns unser Erstkontakt beratend als Mentor zur Seite – einfach perfekt. So sollte es immer laufen.

Ich werde die Reihe fortsetzen, sobald es Neues zu berichten gibt.

Erstellt am Mittwoch 20. Mai 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner Part III

der erste Versuch: persönliches Treffen

da wir euch nicht mit doppelten Einträgen nerven wollen könnt ihr eine ausführliche Darlegung des Treffens mit dem ersten möglichen Kooperationspartners hier nachlesen (wir hatten es schonmal erwähnt).

Was waren allerdings die Ergebnisse?

Wie schon im obigen Beispiel erwähnt, haben wir nachfolgende Schritte hinsichtlich einer Zusammenarbeit besprochen. Allerdings ist es nie zu einem weiteren Gespräch gekommen. Was wir sehr schade fanden. Denn unsere Idee passte – unserer Meinung und dann auch der Meinung eines Konkurrenten ;) nach – sehr gut zum Unternehmen und bot doch einen größeren Mehrwert als man auf den ersten Blick erahnen konnte.

Uns war dabei wichtig, dass nicht nur von unserer Seite Aktivitäten zu erkennen waren. Wir haben uns an Fristen zur Fertigstellung von Präsentationen und weiteren Dokumenten gehalten. Aber wer verschickt schon gerne seine ganzen Idee einfach so ins Blaue hinein? Naja, aber zu einem klärenden Gespräch zur weiteren Vorgehensweise mit den Informationen kam es ja nicht. Und wir rennen auch Keinem hinterher – wir wollen unsere Idee ja Keinem aufzwingen. Erinnert euch auch bitte nochmal an Punkt 2 aus dem ersten Teil der Serie – Geben und Nehmen!

Es ist also nicht zu einer Kooperation gekommen :(

Den zweiten Teil der erfolgreicheren – hoffentlich – Kooperation gibt es im Laufe der Woche. Jetzt folgt gleich noch ein Skype-Call. Wir werden die aktuellen Drafts der Entwickler besprechen.

Erstellt am Montag 11. Mai 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner Part II

Wie hier versprochen folgt jetzt der zweite Teil dieser Reihe. Heute möchte ich euch unser Vorgehen zur Erstkontaktaufnahme beschreiben. Ihr seid also bereit eure Idee mit jemanden zusammen durchzuziehen und habt die drei Punkte des letzten Eintrags verinnerlicht! Bevor wir hier anfangen, möchte ich euch noch einen Linktipp geben. Den folgenden Artikel habe ich heute gelesen und der Punkt 7 beschreibt genau den Aspekt, den wir in der Reihe Technologie Partner behandeln.

Wir hatten Glück bei unseren Kooperationspartnern. Der Erstkontakt wurde für uns durch Freunde hergestellt. Diese Freunde waren nicht einfach da, sondern haben sich durch aktive Twitterei aufgebaut – bis man sich dann auch mal gesehen hat. In diesen persönlichen Treffen spricht man dann eher mal ber die Grundgedanken seiner Idee, als öffentlich in Twitter oder im Blog (vorallem, wenn man ein anonymes Startup sein will!).  Somit hatten wir schon einen Fuß in der Tür des Unternehmens. Das geht natürlich nicht immer so leicht. Es hängt sehr stark von der Position der Kontaktperson im Unternehmen ab und wie groß das Einflußgebiet ist, um im Endeffekt auch Entscheidungen für eine Kooperation herbeizuführen.

Bevor ihr wahllos eure gesamten Unterlagen an eure Kontaktperson schickt, solltet ihr euch das Unternehmen genauer anschauen. Vorallem, was ihre Produkte, Dienstleistungen oder Kunden sind. Wichtig ist dann zu gucken, ob es überhaupt (erstmal aus eurer Sicht) Möglichkeiten einer Kooperation (mit Vorteil für beide Seiten) geben würde. Wenn dies der Fall ist, könnt ihr ein Kooperationskonzept (max. 10 Seiten – bei uns waren es 8 ) ausarbeiten.

Inhalt des Kooperationskonzeptes

  • Executive Summery

    auf einer Seite eure Idee zusammengefasst

  • Vorstellung des Teams

    damit man berhaupt weiß mit wem man es zu tun hat. Darin solltet ihr auch eure Kompetenzen hervorheben – vorallem diejenigen, welche für Gründungen wichtig sind

    • führt auch andere Projekte mit auf
    • berufliche Laufbahhn
    • Kontaktdaten
    • Foto
    • Berater / Partner
  • Idee der Unternehmensgründung und die Kunden

    hier solltet ihr ausführlicher die Idee und auch dendamit verbunden Mehrwert für die Kunden formulieren (das ist letztendlich eure Daseinsberechtigung)

  • Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen

    in ein Kooperationskonzept gehören natürlich auch die Möglichkeiten, wie ihr euch eine Kooperation vorstellt. Wer bietet was zu welchen Konditionen

Dieses Konzept könnt ihr dann eurer Kontaktperson zukommen lassen. Dabei ist ganz wichtig, das ihr erstmal diese Person persönlich von eurer Idee überzeugen müsst. Gelingt euch das nicht, ist es schwer über einen anderen Weg an die richtige Stelle im Unternehmen zu kommen.

Ist diese Person aber erstmal überzeugt und kann sich persönlich auch für die Idee begeistern, wird  sie euch auch anleiten, wie nächste Schritte aussehen können.
Da fällt mir gerade ein Buch ein: Das Pinguin-Prinzip! Wenn ihr es kennt, dann befinden wir uns gerade bei Schritt 3 bzw. 4 Entwickeln Sie eine Zielvorstellung und überzeugen Sie ihre Kontaktperson!

Dabei dürft ihr nicht vergessen, ihr hab nur eine Chance!

Wenn ihr mit diesem Konzept überzeugt habt, folgt als nächstes ein persönliches Gespräch. Dies kann per Telefonkonferenz oder halt auch ein richtiges Treffen sein. Wir haben schon beides erlebt und es führen beide zum Ziel :D

Bei diesem Gespräch habt ihr nun zwei Möglichkeiten eure Idee zu präsentieren. Entweder ihr erarbeitet eine Präsentation oder ihr fertigt “live” Skizzen an (funktioniert nur bei persönlichem Treffen). Bei der zweiten Variante demonstriert ihr, das ihr selber auch wisst was ihr wollt ;)

Wir haben uns für die Präsentation entschieden und auch nicht sehr viel mehr Informationen als im Kooperationskonzept vorgestellt. Es ging viel mehr um ein gegenseitiges Kennenlernen.

Wie die beiden Gespräche verlaufen sind verrate ich dann im nächsten Teil der Reihe Technologie Partner.

Wenn es bisher Fragen gibt, einfach als Kommentar posten und dann finden wir schon gemeinsam eine Antwort.

Erstellt am Montag 4. Mai 2009
Unter: zündende Idee | Keine Kommentare »

Technologie Partner Part I

wie man ja einigen Twitter-Updates entnehmen konnten hatten wir schon mehrere Gespräch mit Unternehmen, welche Technologielieferant in unserem Marktsegment sind. In dieser Reihe: Technologie Partner möchte ich über unsere Fortschritte und Vorgehensweise berichten.

Als Startup ist man sehr stolz auf seine Ideen und möchte keinem Externen so wirklich offenlegen, wie alles genau funktioniert – vorallem nicht Unternehmen im gleichen Marktsegment mit einer großen finaziellen Stärke. Die Angst, dass die eigene Idee geklaut wird ist sehr hoch (siehe auch Businessplanwettbewerb = Verlust des geistigen Eigentums)

Aber wie heißt es so schön…wer nichts wagt, der nichts gewinnt!

Über Twitter haben wir Jemanden kennengelernt, der wiederum Jemanden kannte und so weiter – ich denke jeder von euch der auch gerne Twittert, wie wir das machen, kennt diese Art der Kontakknüpfung. Dann wird man noch über XING vorgestellt und über Facebook connected und alles perfekt.

Gut, aber bevor ihr diesen Schritt macht und versucht Leute kennenzulernen, die in einer ähnlichen Branche tätig sind, muss man sich über Folgendes im Klaren sein!

  1. Erfinde das Rad nicht neu!

    In der heutigen Zeit der voranschreitenden Inter-net-isierung gibt es unzählige Leute die eine ähnliche Idee haben oder durch ihre Kenntnisse Komponenten für die eigene Idee bereitstellen können. Diese Personen haben sich meistern schon ewig mit der Materie auseinander gesetzt und sind Experten auf diesem Gebiet! Warum soll man sich selber dieses Wissen aneignen, wenn man sich halt mit diesen Leuten zusammentun kann und somit durch die eigenen Ideen für Kunden einen noch größeren Mehrwert erziehlen kann?

  2. Geben und Nehmen

    Man darf nicht erwarten, dass alle Leute nur, weil man eine coole (innovative) Idee hat, alles für einen tun! Eine längerfristige und vorallem auch fruchtbare Zusammenarbeit entsteht duch geben und nehmen. Wir sind immer darauf bedacht, dass wir soviel wir nur können auch an die Leute die uns ein Stück weitergebracht haben zurückgeben können. Das muss nicht immer Geld sein – eine Kontaktvermittlung oder anderweitige Informationen sind manchmal viel mehr wert und vorallem auch persönlicher und drücken den Dank viel besser aus, als nur Geld

  3. gezielte Informationenweitergabe

    Man muss genau gucken, an wen man wieviele Informationen über seine Idee preisgibt. Man sollte nie versuchen die gesamte Komplexität der eigenen Gründungsidee jemanden in einem Gespräch zwischen Tür und Angel vermitteln. Ihr kennt das ja, bei dem Spiel Stille Post, wie schnell dann Informationen bei der nächsten Weitergabe verfälscht werden können.  Alle Informationen sind auch nicht für jeden wichtig…einen interessiert die wirtschaftliche Betrachtung, Kundennutzen oder eben nur die technische Umsetzung. Findet heraus, was euren Gesprächspartner interessiert und gebt ihm schon gefilterte Informationen. So kommt ihr schneller ans Ziel, als wenn er die Informationen selber erst filtern muss ;)

Wenn diese 3 Punkte soweit klar sind, kann man sich auf die Suche nach Kontakten begeben, die einen unterstüzen könnten. Dabei empfiehlt es sich zuerst in seinem eigenem Netzwerk (Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn) zu schauen. Sprech auch mit Leuten, die Interesse an der groben Idee haben oder einfach nur gerne networken. Über solche Personen haben wir unsere Ansprechpartner gefunden.

Wie ihr am besten den Erstkontakt herstellt und wie es bei uns abgelaufen ist, erfahrt ihr dann im nächsten Teil der Reihe.

Ein schönes Wochenende

Erstellt am Samstag 25. April 2009
Unter: zündende Idee | Keine Kommentare »

erfolgreiches Kickoff-Meeting mit philippinischem Entwicklerteam

wie vorhin auch in Twitter angekündigt verlief das Kickoff-Meeting aus meiner Sicht und ich denke auch das der des Teamleiters sehr gut. Aber ich kann euch sagen, es ist nicht ganz so trivial die eigenen Gedanken und Vision über die Idee / das Projekt einem anderen so lebhaft darzustellen, wie es im eigenen Kopf auch ist – und vorallem nicht in einer anderen Sprache ;)

Die Agenda sah folgendermaßen aus:

  1. Team Introduction

    Ich denke dazu muss ich nicht viel sagen. Wir haben uns halt gegenseitig vorgestellt.

  2. Project Goals

    Bevor der Vertrag zustande gekommen ist, haben wir eine kurze Zusammenfassung der Idee an das Team geschickt. Somit hatten sie heute schon eine kleine Vorstellung von dem Projekt.
    Wir wollten aber, dass sie die ganze Idee vollständig verstehen und auch unsere persönliche Sicht der Dinge einfach mal erfahren. Aus diesem Grund habe ich auf sieben Folien kurz nochmal die Idee umrissen.

  3. Scope of Work

    Nur die Idee alleine konnte ja nicht Vorraussetzung für die Programmierung des UserInterface sein. Also haben wir im Vorfeld eine Mindmap als eine Art Sitemap erstellt. Darin waren die Funktionen und Verknüpfungen sehr gut erkennbar.

    Mindmap UI

  4. Development Process Discussion

    Gut nachdem das Ziel soweit festgelegt war, ging es nun um die Vorgehensweise. Das Entwicklerteam bevorzugt agile Softwareentwicklung – im Speziellen SCRUM
    Was das ist seht ihr hier:

    Unser Product Backlog setzt sich also aus den Komponenten der Mindmap zusammen – die Vorarbeit hat sich also gelohnt. Den aktuellen Status können wir über ein online Tool (natürlich auf OpenSource basierend) abfragen und auch darüber mit dem Team in Kontakt treten.

  5. Roundtable Discussion

    Wie wird unser weiteres Vorgehen sein, wann treffen wir uns, und solche Fragen haben wir halt noch diskutiert.

Erstellt am Donnerstag 16. April 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

wieder da und noch weiter weg

Hallo liebe Blogleser,

heute wird das Blog wiederbelebt. Viele werden schon unsere Berichte vermisst haben – und das zu Recht! In den letzten Woche ist eine Menge passiert. Seid also gespannt…

Kurze Zusammenfassung:

Wir hatten sehr interessante und auch vielersprechende Gespräche mit international agierenden Unternehmen in unserem Marktsegment. Weil wir das Rad nicht neu erfinden wollen, waren wir auf der Suche nach Technologiepartnern um eine Kooperation einzugehen. Diejenigen von die das Blog schon länger lesen werden wissen, dass wir hier keine Namen nennen und das soll auch so bleiben ;) aber  zu den einzelnen Gesprächen später mehr.

Das Thema Entwicklung ist ja – wie ihr wisst – sehr heißt…nachdem wir mal wieder einen Tritt in den Ar*** bekommen haben, wollten wir erstmal nicht so intensiv nach einem neuen Entwicklerteam ausschau halten. Aber wie es der Zufall so will, haben wir nun einen Partner gefunden, der für uns im ersten Schritt das UserInterface umsetzt. Dadurch können wir bei weiteren Gesprächen mit möglichen Kooperationspartnern oder auch VCs etwas zeigen und müssen nicht immer mit “Bildern” arbeiten ;)

Dieses mal ist es auch ein Unternehmen und keine “Freiberuflichen Entwickler” mehr. Wir gehen jetzt also professioneller vor, um auch endlich mal wieder einen großen Schritt voran zu kommen.

Die Entwicklung findet nun auch nicht in Deutschland statt, sondern auf den Philippinen => das ist dann jetzt auch der nette Fleck Erde, wo sich Mr Startup momentan aufhält, um die Entwicklung zu begleiten. Aber wir (Mr & Mrs Startup) waren ja schon immer ein wenig regional getrennt und da machen die 10.000km auch keinen Unterschied mehr :)

Soweit die Fortschritte der letzten Wochen im Schnelldurchlauf

We are back in business

Erstellt am Mittwoch 15. April 2009
Unter: Startup-Live | 2 Kommentare »