Der Übersetzungsprozess

Der zweite Tag auf der BDÜ Konferenz – “Übersetzen in die Zukunft” ist in der letzten Vorlesungsrunde und wir haben uns Heute vor allem mit dem Prozess der Übersetzung beschäftigt.

Hierbei geht es vor allem darum in der heutigen Zeit das Übersetzen nicht als die Dienstleistung zu verstehen, einen Ausgangstext in einen Zieltext zu bringen. Die gestiegenen Qualitätsansprüche der Übersetzungsdienstleistung, sowie ein enormer Preiskampf und die immer enger werdeneden Zeitspannen zwingen die Übersetzer sichtechnischen Hilfsmittel zu bedienen und nicht mehr als reiner Übersetzer zu agieren, sondern viel mehr Informationsmanager zu sein.

Moderne Technologien ermöglichen es komplexe Übersetzungspojekte anzulegen und zu verwalten. Der Übersetzer kann sich dadurch allerdings nicht vollständig auf seine Kernkompetenz das Übersetzen fokussieren. Projektmanagement, Dateikonvertierungen und Pfelge von Datenbanken gehören mit zum täglichen Arbeitsaufwand.

Dabei sieht der Prozess wie folgt aus:
- Vorprüfung
- Konvertierung
- Übersetzung
- Qualitätssicherung

Der Arbeitsschritt der Vorprüfung kann mit Hilfe von Terminologiedatenbanken und linguistischen Regelwerken automatisiert werden und das Referenzdokument ideal für die Übersetzung vorbereitet werden. Das gleiche ist für die Dateikonvertierung möglich. Während der Translation können sich Übersetzer verschiedenen technischen Hilfsmiteln bedienen, um ihren Durchsatz zu erhöhen.
Ein sehr sensibler und kritischer Punkt ist die Qualitätssicherung. Mittlerweile gibt es verschiedene Normen zur Definition von Qualitätsstandards.
- ASTMF 2755 – amerikansiche Norm für die Phasen des Übersetzungsprozesses
- EN 15038 – Europische Norm zur Übersetzung

Da allerdings die Qualitätskriterien durch den Kunden definiert werden kann nicht über eine absolute Qualität gesprochen werden. In den Podiumsdiskussionen ist der Wunsch nach mehr Transparenz aufgekommen. Dazu zählt auch qualitativ niedrige Arbeiten als “History Shocker” der breiten Übersetzercommunity zur Verfügung zu stellen.

Erstellt am Samstag 12. September 2009
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Technologie Partner Part II

Wie hier versprochen folgt jetzt der zweite Teil dieser Reihe. Heute möchte ich euch unser Vorgehen zur Erstkontaktaufnahme beschreiben. Ihr seid also bereit eure Idee mit jemanden zusammen durchzuziehen und habt die drei Punkte des letzten Eintrags verinnerlicht! Bevor wir hier anfangen, möchte ich euch noch einen Linktipp geben. Den folgenden Artikel habe ich heute gelesen und der Punkt 7 beschreibt genau den Aspekt, den wir in der Reihe Technologie Partner behandeln.

Wir hatten Glück bei unseren Kooperationspartnern. Der Erstkontakt wurde für uns durch Freunde hergestellt. Diese Freunde waren nicht einfach da, sondern haben sich durch aktive Twitterei aufgebaut – bis man sich dann auch mal gesehen hat. In diesen persönlichen Treffen spricht man dann eher mal ber die Grundgedanken seiner Idee, als öffentlich in Twitter oder im Blog (vorallem, wenn man ein anonymes Startup sein will!).  Somit hatten wir schon einen Fuß in der Tür des Unternehmens. Das geht natürlich nicht immer so leicht. Es hängt sehr stark von der Position der Kontaktperson im Unternehmen ab und wie groß das Einflußgebiet ist, um im Endeffekt auch Entscheidungen für eine Kooperation herbeizuführen.

Bevor ihr wahllos eure gesamten Unterlagen an eure Kontaktperson schickt, solltet ihr euch das Unternehmen genauer anschauen. Vorallem, was ihre Produkte, Dienstleistungen oder Kunden sind. Wichtig ist dann zu gucken, ob es überhaupt (erstmal aus eurer Sicht) Möglichkeiten einer Kooperation (mit Vorteil für beide Seiten) geben würde. Wenn dies der Fall ist, könnt ihr ein Kooperationskonzept (max. 10 Seiten – bei uns waren es 8 ) ausarbeiten.

Inhalt des Kooperationskonzeptes

  • Executive Summery

    auf einer Seite eure Idee zusammengefasst

  • Vorstellung des Teams

    damit man berhaupt weiß mit wem man es zu tun hat. Darin solltet ihr auch eure Kompetenzen hervorheben – vorallem diejenigen, welche für Gründungen wichtig sind

    • führt auch andere Projekte mit auf
    • berufliche Laufbahhn
    • Kontaktdaten
    • Foto
    • Berater / Partner
  • Idee der Unternehmensgründung und die Kunden

    hier solltet ihr ausführlicher die Idee und auch dendamit verbunden Mehrwert für die Kunden formulieren (das ist letztendlich eure Daseinsberechtigung)

  • Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen

    in ein Kooperationskonzept gehören natürlich auch die Möglichkeiten, wie ihr euch eine Kooperation vorstellt. Wer bietet was zu welchen Konditionen

Dieses Konzept könnt ihr dann eurer Kontaktperson zukommen lassen. Dabei ist ganz wichtig, das ihr erstmal diese Person persönlich von eurer Idee überzeugen müsst. Gelingt euch das nicht, ist es schwer über einen anderen Weg an die richtige Stelle im Unternehmen zu kommen.

Ist diese Person aber erstmal überzeugt und kann sich persönlich auch für die Idee begeistern, wird  sie euch auch anleiten, wie nächste Schritte aussehen können.
Da fällt mir gerade ein Buch ein: Das Pinguin-Prinzip! Wenn ihr es kennt, dann befinden wir uns gerade bei Schritt 3 bzw. 4 Entwickeln Sie eine Zielvorstellung und überzeugen Sie ihre Kontaktperson!

Dabei dürft ihr nicht vergessen, ihr hab nur eine Chance!

Wenn ihr mit diesem Konzept überzeugt habt, folgt als nächstes ein persönliches Gespräch. Dies kann per Telefonkonferenz oder halt auch ein richtiges Treffen sein. Wir haben schon beides erlebt und es führen beide zum Ziel :D

Bei diesem Gespräch habt ihr nun zwei Möglichkeiten eure Idee zu präsentieren. Entweder ihr erarbeitet eine Präsentation oder ihr fertigt “live” Skizzen an (funktioniert nur bei persönlichem Treffen). Bei der zweiten Variante demonstriert ihr, das ihr selber auch wisst was ihr wollt ;)

Wir haben uns für die Präsentation entschieden und auch nicht sehr viel mehr Informationen als im Kooperationskonzept vorgestellt. Es ging viel mehr um ein gegenseitiges Kennenlernen.

Wie die beiden Gespräche verlaufen sind verrate ich dann im nächsten Teil der Reihe Technologie Partner.

Wenn es bisher Fragen gibt, einfach als Kommentar posten und dann finden wir schon gemeinsam eine Antwort.

Erstellt am Montag 4. Mai 2009
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erfolgreiches Kickoff-Meeting mit philippinischem Entwicklerteam

wie vorhin auch in Twitter angekündigt verlief das Kickoff-Meeting aus meiner Sicht und ich denke auch das der des Teamleiters sehr gut. Aber ich kann euch sagen, es ist nicht ganz so trivial die eigenen Gedanken und Vision über die Idee / das Projekt einem anderen so lebhaft darzustellen, wie es im eigenen Kopf auch ist – und vorallem nicht in einer anderen Sprache ;)

Die Agenda sah folgendermaßen aus:

  1. Team Introduction

    Ich denke dazu muss ich nicht viel sagen. Wir haben uns halt gegenseitig vorgestellt.

  2. Project Goals

    Bevor der Vertrag zustande gekommen ist, haben wir eine kurze Zusammenfassung der Idee an das Team geschickt. Somit hatten sie heute schon eine kleine Vorstellung von dem Projekt.
    Wir wollten aber, dass sie die ganze Idee vollständig verstehen und auch unsere persönliche Sicht der Dinge einfach mal erfahren. Aus diesem Grund habe ich auf sieben Folien kurz nochmal die Idee umrissen.

  3. Scope of Work

    Nur die Idee alleine konnte ja nicht Vorraussetzung für die Programmierung des UserInterface sein. Also haben wir im Vorfeld eine Mindmap als eine Art Sitemap erstellt. Darin waren die Funktionen und Verknüpfungen sehr gut erkennbar.

    Mindmap UI

  4. Development Process Discussion

    Gut nachdem das Ziel soweit festgelegt war, ging es nun um die Vorgehensweise. Das Entwicklerteam bevorzugt agile Softwareentwicklung – im Speziellen SCRUM
    Was das ist seht ihr hier:

    Unser Product Backlog setzt sich also aus den Komponenten der Mindmap zusammen – die Vorarbeit hat sich also gelohnt. Den aktuellen Status können wir über ein online Tool (natürlich auf OpenSource basierend) abfragen und auch darüber mit dem Team in Kontakt treten.

  5. Roundtable Discussion

    Wie wird unser weiteres Vorgehen sein, wann treffen wir uns, und solche Fragen haben wir halt noch diskutiert.

Erstellt am Donnerstag 16. April 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Folgt dem Social Network der Social Workplace?

Sie sind genauso verhasst, wie rege von vielen Menschen auf dieser Welt genutzt, die Social Networks. Auch Mr und Mrs Startup können sich den Netzwerken nicht versagen. Immer mehr Nieschennetzwerke erblicken das Licht der Welt, damit auch jede eierlegende Wollmilchsau sich mit anderen Wollmilchsäuen vernetzen kann.  Doch die Konsolidierung ist bereits eingetreten und die große Frage, die im Raum steht bleibt: Was kommt nach dem sozialen Netzwerk?

Eine Antwort könnte lauten, der Social Workplace. Wir haben diese Thematik an diesem Wochenende sehr intensiv diskutiert, wobei dieser Begriff aufgenommen ist. Und ich muss gestehen mir gefällt er und das was er ausdrückt sehr gut. Ein Social Workplace ist laut unserer Definition  eine Internetplattform auf der man einen kompletten Arbeitsprozess softwareunterstützt im Browser abarbeiten kann.

Vision eines Social Workplace
Quelle: Personal Branding Blog [hier]

Ein einfaches Beispiel wäre ein Online-Teaching Social Workplace. Hier treffen sich Lehrer und Schüler. Der Schüler geht auf die Website, um eine Englischstunde unterrichtet zu bekommen und stellt einen Auftrag ein (1h Englischunterricht, 7. Klasse). Daraufhin kann er sich aus den sich bewerbenden Lehrern einen aussuchen, Anhang von bestimmten Kriterien. Nach der Auswahl haben beide die Möglichkeit über die Plattform den Unterricht via Videokonferenz durchzuführen und bekommen dafür auch noch Tools zur Verfügung gestellt, wie z.B. TextSync oder Unterrichtsmaterialien. Nach der Stunde beginnt der ganze Prozess mit anderen Personen wieder von vorne.

Was halte ihr von den schon fertig gemalten Zukunftsvisionen? Wo sehr iht das Web in 2 Jahren? Ich würde mich über eine hitzige Diskussion freuen.

Erstellt am Montag 16. März 2009
Unter: zündende Idee | 2 Kommentare »

wie strukturiere ich einen Businessplan?

aus aktuellem Anlass möchte ich euch heute mal ein wenig was über unseren Businesplan und die Struktur verraten. Es ist wohl ganz natürlich, dass im Laufe der Zeit die Geschäftsidee wächst und gedeiht. Aus diesem Grund muss auch der Businessplan hin und wieder angepasst werden.

Business Plan workover
Quelle: RestaurantCoachingSolutions [12.03.2009]

Für einen selber spielt die Struktur keine entscheidende Rolle. Er ist “nur” die Niederschrift der Geschäftsidee und Leitfaden zum Ziel. Ist man jedoch daran interessiert an Businessplan – Wettbewerben teilzunehmen oder sich bei einer Bank um eine Finanzierung zu bewerben sollte der Businessplan einem roten Faden folgen, logisch und schlüssig aufgebaut sein.

Über den idealen Aufbau und Struktur könnte man sicherlich Stunden diskutieren und man würde nie auf eine Einigung kommen. Wir wollen euch einfach mal unsere Sicht der Dinge und Struktur unseres Businessplans aufzeigen. Dabei folgt der Aufbau einem roten Faden und erzählt eine kleine Geschichte und soll den Leser auf unsere Reise durchs Unternehmen mitnehmen und letztendlich auch von der Idee begeistern.

An erster Stelle steht das sogenannte [1] Executive Summery (also eine Zusammenfassung des gesamten Businessplans auf maximal 2 Seiten). Ihr solltet diesen Teil erst ganz am Ende verfassen, wenn alle anderen Unterpunkte fertig ausformuliert sind. Letztendlich entscheiden diese paar Seiten darüber, ob ein möglicher Investor / Bank überhaupt den Rest eures Plans lesen – denn ihr seid sicherlich nicht die einzigen, welche eine Förderung / Finanzierung beantragt haben.

Nun habt ihr den Investor erstmal von der groben Idee überzeugt. Dieser wird sich nun Fragen, wer sind denn eigentlich die Gründer und bringen diese auch die nötigen Kompetenzen mit, um mit dem Geld zu haushalten bzw. es an den richtigen Stellen einzusetzen! Es folgt also die [2] Vorstellung des Unternehmens und Gründungsteam. Dazu gehört auch, wie man überhaupt auf die Idee gekommen ist, welche Stärken und Schwächen haben die einzelnen Gründer und auch wie sie sich ihre zu gründende Unternehmung vorstellen (Rechtsform, Entscheidungskompetenzen).

Jetzt sollte für alle klar sein, dass ihr die Fähigkeiten besitzt ein Unternehmen zu gründen und auch eure Ziele erreichen werdet. Sehr gut! Dann kommt jetzt ein ganz wichtiger Teil:
[3] Geschäftsmodell
Dieses Kapitel würde ich auch systematisch nach folgenden Aspekten aufbauen.

  • [3.1] Was macht ihr um Geld zu verdienen?
  • [3.2] Wie sehen die einzelnen Geschäftsprozesse aus?
  • [3.3] Warum macht ihr das – welcher Nutzen ergibt sich für den Kunden?
  • [3.4] aktueller Entwicklungsstand

In diesem Kapitel ist es sehr wichtig, dass ihr eure Geschäftsmodell so einfach wie möglich präsentiert, dass es jeder versteht. Das bedeutet, dass ihr am Besten viele Grafiken oder Ablaufpläne verwenden solltet. Die wichtigsten Punkte sind, dass die die Fragen “was, wie und warum machen wir das?” beantwortet. Der aktuelle Entwicklungsstand hat nicht den gleichen Stellenwert.

Jetzt haben wir die gesamte interne Sicht betrachtet. Das reicht aber noch nicht – jedem stellt sich jetzt die Frage, wie sieht es denn im [4] Markt und Wettbewerb aus? Eine gute Idee ist ja nicht so viel wert, wenn sie nur das 10te CopyCat von einer anderen Idee ist, welche leider das Ziel verfehlt hat. Um einen Überblick zu bekommen sollten wir eine [4.1] Marktanalyse durchführen. Da es sehr schwer ist gleich auf dem ganzen Markt zu agieren ist es vorteilhaft eine [4.2] Marktsegmentierung vorzunehmen. Dadurch können wir nun gezielt herausarbeiten wer eigentlich unsere Kunden und damit unsere [4.3] Zielgruppen sind. Der nächste Schritt ist das Ausfindigmachen der [4.4] Konkurrenz. Wie ist sie aufgestellt, welche Marktanteile hat sie schon. Aus deser umfassenden Analyse können wir letztendlich unsere [4.5] Wettbewerbsvorteile herausarbeiten. Also damit unsere Existenz legitimieren – aufgrund unserer USP (Unique Selling Proposition).

So weit, so gut! Jetzt wissen wir, wer unsere Kunden sind und welche Interessen sie haben. Aber damit haben wir sie noch lange nicht für uns gewonnen. Das nächste Kapitel beschäftigt sich also mit dem großen Thema [5] Marketing. Hier haben wir keine best-practice Gliederung. Auf jeden Fall solltet ihr hier erwähnen, mit welchen Marketinginstrumenten ihr die einzelnen Marktsegmente ansprechen wollt. Ein genaues Marketingkonzept würde ich trotzdem getrennt nochmal anfertigen.

Lasst mich kurz zusammenfassen, was wir jetzt schon erreicht haben und wo wir uns auf dem roten Faden befinden:

  • Geschäftsidee ist positiv angekommen
  • Team ist kompetent
  • Geschäftsmodell so weit schlüssig
  • Kunden ausfindig gemacht
  • Kunden erflolgreich akquiriert

Was jetzt noch fehlt, ist ja wie wir mit den nun gewonnen Kunden auch Geld verdienen können. Der nächste Abschnitt dreht sich also um die [6] Monetarisierung. Wie verdienen wir nun wirklich Geld. In diesem Punkt solltet ihr konkrete Preismodelle entwickeln. Dazu gibt es eine Menge Strategien zur Preisbildung. Versucht doch auch Anreizsysteme zu schaffen, um den Kunden zu einem dauerhaften Kaufen anzuregen. Naja, ich bin sicher, dass ihr dort schon sehr gute Konzepte entwickeln werdet.

So langsam kehren wir wieder zu unserem Unternehmen zurück und beschreiben unter [7] Unternehmensorganisation. Das heißt, wie wird die Unternehmung genau aussehen, wie viele Mitarbeiter wird es geben. Wollt ihr eine Unternehmenskultur, -ethik oder Werte mit in eure Zielsetzung aufnehmen. Wo wollt ihr gründen und wie sieht die Geschäftsführung aus.

Schlussendlich ist für die Umsetzung einer Idee auch die Wirtschaftlichkeit wichtig. Das heißt, in der [8] Finanz- und Umsatzplanung solltet ihr detailiert aufschreiben, wo ihr Gelder herbekommt und auch eure Entwicklung finanziert. Des Weiteren sollte eine erwartete Umsatzplanung von etwa 3 bis 5 Jahren ausgearbeitet werden. Plant eher ein wenig pessimistischer, als das euch dann nachher irgendwo Gelder fehlen!

Danke, dass ihr diesen langen Artikel gelesen habt. Wir hoffen, dass ihr damit einen guten Überblick bekommen habt und stellen euch diese Gliederung auch zum Download als MS Office 2007 Dokument bereit. Mehr Downloads gibt es hier!

Für weitere Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung ;)

Erstellt am Donnerstag 12. März 2009
Unter: Businessplan | Keine Kommentare »

die Ruhe nach dem Sturm

Liebe Blogleser,

ich sage euch, die letzten paar Tage waren wieder geprägt von starken Stimmungs- und Spannungsschwankungen und deshalb gab es gestern mal wieder eine Menge über Skype zu besprechen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir vom Pech verfolgt werden…aber lest selber.

  1. Domain (zu 90% abgeschlossen)

    die schlechte Nachricht, dass wir unsere Wunschdomain nicht bekommen habt ihr sicherlich hier gelesen. Dennoch wollen wir noch eine Mail schreiben und erfragen, ob die Domain nicht doch käuflich zu erwerben ist – das ist dann aber auch alles was wir machen können.

  2. Blog ( … )

    Wie ihr seht, bin ich diese Woche auch nicht so wirklich zum Bloggen gekommen. Habe auf jeden Fall noch ein wenig Futter vorrätig. Das Design steht auch noch an. Mal sehen wann wir das schaffen. Also wenn ihr gute Wordpress-Design-Vorschläge habt, dann einfach her damit.

  3. Konzepterstellung (zu 25% abgeschlossen)

    wie ihr seht haben wir diese Woche eher konzeptionell gearbeitet. Gestern haben wir die erste neue Version des Businessplans besprochen. Es liegt noch eine Menge arbeit vor uns. Der rote Faden hat noch gefehlt, aber der wird kommende Woche eingearbeitet. Finanzplan habe ich auch soeben erhalten. Muss ihn allerdings noch angucken. Jetzt haben wir auf jeden wieder eine Ausgangsbasis für die Weiterarbeit und zur Diskussion.

  4. Businessplan-Wettbewerbe (noch nicht begonnen)

    werden wir auch erst intensiv anfangen, wenn der Businessplan steht und dann machen wir uns auf die Suche nach potentiellen Geldgebern. Also, wenn ihr Geld gut investieren wollt – könnt ihr uns einfach kontatkieren ;)

  5. Non-Karneval Frankfurt Tweetup

    Am Dienstag war Mr. Startup beim kleinen Frankfurt Tweetup. Aber dazu später mehr ;)

  6. Programmierer

    Das bedrückenste Thema war und ist unser Programmierer :(
    Wir haben mal wieder eine Abfuhr erhalten…und stehen jetzt alleine da mit einer halb-fertigen Webapplikation. Mal gucken wie es weitergeht.

Was erwartet euch demnächst…

  • wir haben schon einen Erfahrungsbericht erhalten den wir veröffentlichen wollen
  • kurze Übersicht über das Tweetup
  • Eine Gliederung des Businessplans
  • Mr. Startup beim WebMontag in Frankfurt
  • das-Startup auf der Cebit (Donnerstag, 05. März 2009)

Also immer dranbleiben. Wenn ihr Fragen habt oder gerne an der einen oder anderen Stelle mehr wissen wollt, meldet euch einfach. Wenn es uns möglich ist, werden wir gerne unsere Erfahrungen teilen.

Erstellt am Donnerstag 26. Februar 2009
Unter: Protokolle | Keine Kommentare »

Wunschdomain adé

Ich hatte ja darüber berichtet, dass wir einen Geschäftsmann wegen unserer Wunschdomain in den USA angerufen haben. Daraufhin erreichte uns eine sehr nette Mail in der Herr Domainowner* den Transfer überprüfen und mit seinem Partner besprechen wollte.

Not a problem, Mr. Startup, I am checking with my partners to see if they will OK the transer. [...]

As soon as I know more, I will let you know.

Das war für uns ja ein sehr gutes Zeichen. Außerdem ist es sehr selten, dass man auf so kooperative Personen trifft. Gestern Abend (berücksichtigt die 6 Stunden Zeitverschiebung nach Amerika) haben wir dann die ersehnte Antwort erhalten. Leider nicht so, wie wir es uns erhofft hätten.

Mr. Starup,
I am sorry to have to tell you, but because our business remains viable, we are going to keep the domain name.
Thank you for your interest and good luck wir your project.
Regards,
Herr Domainowner

Naja, also unsere Wunschdomain ist jetzt schon vergeben bzw. die First-Level-Domain (.com) . Nichtsdestotrotz bleibt uns ja noch die (.de) Domain.

Mal gucken, wie es mit der internationalen Ausrichtung jetzt weitergeht ;)


* Herr Domainowner ist nur ein nur ein ausgedachter Name und entspricht nicht der realen Identität!

Erstellt am Montag 16. Februar 2009
Unter: Startup-Live | 1 Kommentar »

Businessplanwettbewerbe = Verlust des geistigen Eigentums

In dem heutigen Post möchte ich ein auf den Businessplan und -wettbewerbe eingehen.

Zuerst stellen wir uns die Frage:

Was ist überhaupt ein Businessplan (für uns)?

Ich möchte jetzt keine der unzähligen Legaldefinitionen aufgreifen, sondern einfach mal beschreiben, was er für uns ist.

Für uns ist der Businessplan die Verschriftlichung unserer Idee zur Existenzgründung als Komplettpaket. Er ist unser Leitfaden und Controlling-Instrument, wenn es um den Vortschritt des Projektes geht. Angefangen von der Entstehung der Idee, über die Geschäftslogik, das Modell wie wir Geld verdienen wollen bis hin zu der Vorstellung des Teams mit den Aufgaben jedes Einzelnen und der gegenseitigen Kommunikation ist dort alles geregelt. Selbst die Art der Rechtsform und die Funktionsweise dieser mit Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse ist alles schon definiert. Wir haben also den Soll-Zustand in unserem Businessplan formuliert und machen uns jetzt auf den Weg diesesn Zustand – also unser Ziel zu erreichen.

Das Ziel einer jeden Unternehmen ist natürlich positiv zu wirtschaften, was allerdings ein längerfristiges Ziel sein sollte und nicht immer ab der ersten Sekunde gegen ist. Um einmal Geld damit zu verdienen muss man selbst auch etwas dafür tun – also jetzt neben der Konzeption der Idee und Ausarbeitung des Businessplans. In der Regel kann erst Geld verdient werden, wenn man zuvor bereit war selbst (oder andere) Geld in die Idee (bzw. das im Businessplan definierte Ziel) zu investieren. Von hier an hat man nun mehrere Möglichkeiten:

  • Eigenfinanzierung
  • Fremdfinanzierung durch Risikokapitalgeber (Venture Capital)
  • oder sonstige Beschaffung von finaziellen Mitteln.

Der Erste ist wohl der mühsamste Weg, bei dem Zweiten verliert man in der Regel die vollständige Unahängigkeit und kann dafür die Umsetzung relativ schnell erreichen. Der letzte Weg ist da vielleicht der angenehmste – ich bekomme anderweitig Geld um meine Idee umzusetzen. Aber diese birgt noch lange nicht keine Gefahren.

Am Beispiel des Businessplanwettbewerbs möchte ich euch dies verdeutlichen.

Bevor jemand vermutet ich möchte alle Businessplanwettbewerbe schlecht reden und ihr sollt daran nicht mehr teilnehmen – das ist Quatsch! Wir sind ja ein Blog über Erfahrungsberichte und diese wollen wir mit euch teilen und euch somit auch zum nachdenken anregen.

Los gehts! Wir als Startup nehmen nun an einem Businessplan teil. Ist ja erstmal eine tolle Sache es werden ja 50.000 EUR und ein Mentor sowie weitere Zusatzleistungen, wie Schulungen, Beratung und Bürobereitstellung als Ansporn ausgelobt (das ist jetzt ein fiktives Beispiel!!!). In diesem Moment, wo ihr euren Businessplan aus der Hand gebt, habt ihr -objektiv gesehen- keine Macht mehr über die Verteilung und Weitergabe eurer Idee. Auch wir haben einmal an einem Businessplanwettbewerb teilgenommen und genau diese Überlegung angestellt.

Unsere Frage lautet jetzt also – kann man sein geistiges Eigentum schützen und wenn ja, wie?

Wir mussten für uns feststellen, dass es kaum eine Möglichkeit gibt Ideen “patentieren” zu lassen. Und wenn es die gäbe würde es ja reichen ein kleines Detail, z.B.ein Name, eine Komponente auszustauschen und -schwupps- wäre eine “neue Idee” geboren. Man wird auch keine rechtswirksamen NDA’s mit den Veranstaltern der Busninessplanwettbewerbe aushandel können. Die Veranstalter müssten ja sonst für jeden Beurteilenden ein NDA unterzeichnen.

Aber warum jetzt die langen Ausführungen … ? Wie oben schon erwähnt, haben wir auch mal an einem solchen Businessplanwettbewerb teilgenommen und ca. ein dreiviertel Jahr später ist eine Unternehmung mit einer Idee gestartet die unserer sehr ähnlich war. Es ist nicht nachvollziehbar, ob zwischen dem Wettbewerb und dem Launch einen kausalen Zusammenhang besteht – und wir werden es wohl auch nie herausfinden. Mittlerweile haben wir natürlich unser Konzept geändert und verbesssert ;) Stehen sogar mit dem anderen Startup in Kontakt. Aber dieses unterschwellige Gefühl des Betrogenseins (berechtigt oder unberechtigt?) wird wohl immer bleiben.

Meiner Meinung nach ist diese Preisgabe des “Intimsten” einer Gründung schon ein großer Schritt. Man muss sich sicher sein, dass man selbst innerhalb der nächsten paar Monate auf dem Markt Präsenz zeigen wird. Diese Hemmschwelle gilt es zu überwinden, um das deutsche Unternehmertum noch stärker zu fördern! Doch wie kann man jungen Gründern diese Angst nehmen?

Ich habe ein schönes Beispiel gefunden. Der Businessplan-Wettbewerb der Financial Times “enable2start” bieten im Anschluss an die Einsendung des Konzeptes eine Vertraulichkeitszusage an, welche per Fax angefordert werden kann. Die Frage ist lediglich nur, ob dies in einem Extremfall vor Gericht auch bestand haben wird?

Ich hoffe, ich konnte euch mit unser Erfahrung ein wenig für dieses Thema sensibilisieren und zum Nachdenken anregen.

Wünsche allen ein erholsames Wochenende

Erstellt am Freitag 13. Februar 2009
Unter: Businessplan | 2 Kommentare »

Weniger ist manchmal mehr

Gestern fand wiedermal unsere wöchentliche Skype-Konferenz an – wie gewohnt pünktlich und kompakt!

Also vielleicht auch ein wenig zu kompakt oder wir haben die letzte Woche nichts gemacht – was ich nicht glaube. Zur Entschuldigung müssen wir dazu sagen, ist die Uni momentan auch ein wenig zeitaufwendig ;) Aber das könnt ihr euch sicherlich vorstellen.

Folgende Themen möchte ich kurz ansprechen und auch vom letzten mal aufgreifen (damit ihr seht, wir vergessen nichts und zeigen euch jetzt immer den Status mit an):

  1. Domain (zu 25% abgeschlossen)

    es hat sich zwar nicht zur letzten Woche verändert, weil eigentlich nur noch das Telefonat aussteht. Die Telefonnummer und das Guthaben sind mir jedoch 25% Fortschritt wert.

  2. Blog (eine ewige Baustelle)

    Bei unserem Blog möchte ich auf die Angabe eines prozentualen Wertes verzichten. Daran arbeiten wir ja kontinuierlich weiter. Momentan gibt es Ideen für eine neue Blogkategorie – mal sehen in wie weit wir dafür Content bekommen. Wartet es einfach ab

  3. Konzepterstellung ( zu 1% abgeschlossen)

    Zu diesem Themenkomplex sind wir leider noch gar nicht gekommen. Frage mich gerade sowieso, ob man es “zu 1% abgeschlossen” nennen kann oder es doch lieber “zu 1% begonnen” heißen sollte ?

  4. Businessplan-Wettbewerbe (zu 0% abgeschlossen)

    Noch nichts gemacht, weil auch niedrigste Priorität – gibt also nichts weiter zu sagen.

  5. Treffen mit Carmen Villadar

    Ich habe Mrs. Startup von meinem Treffen mit Carmen berichtet. Dazu dann morgen mehr.

Erstellt am Dienstag 10. Februar 2009
Unter: Protokolle | 1 Kommentar »

Orientierungslos ohne Kunden

Eine innovative und umsetzbare Geschäftsidee steht am Anfang eines jeden Gründervorhabens. Diese Idee muss nun mit der Zeit zu einem Geschäftskonzept werden, um es dann anschließend umgesetzt werden zu können. Die Erstellung dieses ist in der Praxis allerdings viel zu oft am Gründer und nicht an der Zielgruppe, meinen zukünftigen Kunden orientiert. Dieses Phänomen ist übrigens nicht nur bei StartUps zu betrachten, sondern zum großen Teil auch bei traditionellen Unternehmen. Es geht also bei einem Geschäftskonzept darum, die Bedürfnisse der Kunden zu erreichen und dieses nicht nur am Zeitpunkt der Leistungserfüllung, sondern auch darüber hinaus!

Wenn ich also als Bäcker Brötchen verkaufe, dann um das Bedüfnis des Hungers zu stillen. Aber als langfristig denkender Bäcker sollt eich den Anspruch haben diese Kunden an mich zu binden und das nicht nur weil ich die besten Brötchen backe, sondern darüber hinaus  mich mit meinen Kunden außeinander setze. Sei es durch ein nettes Gespräch während des Kaufvorgang, das geben von Ratschlägen, wie man die Brötchen am besten Aufbackt, Bring- oder Telefonbestellservice.

Was auch immer man als Unternehmer denkt und tut sollte nicht für sich gut sein, sondern für seine Kunden, denn diese bilden die Lebensgrundlage für jedes Unternehmen! Wie das ganz einfach und zumindest auf einer Ebene funktionieren kann beschreibt die 0,0045& Regel von Martin bezogen auf den Kundensupport von Online-Shopping-Kunden.

Erstellt am Donnerstag 9. Oktober 2008
Unter: Allgemein | 4 Kommentare »