Erfahrungsbericht: Discounto

Discounto- ist die erste Preissuchmaschine für den regionalen Bereich. Hier findest du alle aktuellen Angebote deines Anbieters in deiner Stadt. Übersichtliche Kategorien und eine bequeme Suche helfen dir beim Finden deiner Schnäppchen.

Du suchst, DISCOUNTO findet und das kostenlos und ohne Anmeldung.

    Wie seid ihr auf eure Idee gekommen?

    Die Idee entstand unabhängig voneinander vor über 2 Jahren . „ Ich war auf der Suche nach Scheibenwischer und wusste, das öfters Scheibenwischer im Angebot sind . Leider hatte ich nicht alle Prospekte und suchte nach einem Service im Internet der alle Angebote vom stationären Einzelhandel auflistet . Mein Partner Jan hat die ähnliche Situation erlebt er hatte drei, vier Werbeprospekte in der Hand und versuchte, die Angebote zu vergleichen.

    Welche Tipps habt ihr im Bezug auf Finanzierung von Startups?

    Burning Rate niedrig halten organisch wachsen und versuchen einen großen Schritt mit kleinem Invest zu „Unternehmen“.

    Was haltet ihr von Gründen mit Komponenten (oder benutzt ihr auch Komponenten)?

    Am besten die einzelnen Eigenschaften vom Team analysieren und die Stärken nutzen. Erkannte Schwächen sollten dann in die Hände von Profis gelegt werden. Je besser das Team und je verschiedener die Mitglieder in Ihren Skills desto weniger Leistungen müssen von außen eingekauft werden.

    Was fällt euch zu folgenden Schlagwörtern ein:

    Businessplan

    ist wichtig zur Orientierung

    Gründerteam

    ist wichtiger als die Idee !

    Unternehmensstandort

    Berlin : niedrige Unterhaltungskosten gepaart mit idealen Netzwerk-Möglichkeiten

    Erstellt am Mittwoch 5. August 2009
    Unter: Erfahrungsberichte | Keine Kommentare »

    Technologie Partner Part IV

    der zweite Versuch: Telefonkonferenz

    Zum Glück war diese Telefonkonferenz nicht unsere erste! Wir haben vorher schon die Rahmenbedingungen für die Entwicklung auf den Philippinen per Telefonkonferenz mit Amerika abgestimmt. Leider war da unsere (bzw. meine Verbindung via GPRS und Skype sehr schlecht)

    Also haben wir daraus gelernt und ein richtiges Telefon gesucht und für die Konferenz beschlagnahmt.

    Vor der Konferenz hatten wir dem Gesprächspartner allerdings schon unser Kooperationskonzept zugeschickt (siehe Technologie Partner Part II).

    Das Gespräch begannen wir mit einer Vorstellung. Es waren Mr und Mrs, sowie zwei Vertreter des Unternehmens anwesend. Wir haben uns, unsere studentische Tätigkeit erläutert und wie wir auf die Idee eines Startups kamen. Nachfolgend haben wir tiefere Einblicke in das Unternehmen und die Tätigkeitsgebiete durch unsere Partner nehmen können.

    Wir hatten uns für die Vorstellung der Geschäftsidee eine Präsentation und ein Gesprächsprotokoll bereitgelegt. Dieses konnten wir dann auch ganz gut abhandeln ;)

    Aber auch die Gegenseite war vorbereitet und hatte gleich eine Menge Fragen zum Konzept…das klingt jetzt vielleicht erstmal negativ. Ganz im Gegenteil – es ist perfekt. So haben wir gemerkt, dass sie sich mit dem Konzept auseinander gesetzt haben und auch Interesse zeigen. Punkt für uns! Konnten natürlich auch alle Fragen beantworten und Zweifel beseitigen – noch ein Punkt für uns!

    Wir hatten es also geschafft – die beiden Herren waren überzeugt von uns, aber vorallem von der innovativen Idee. Auch der Mehrwert für das Unternehmen war zu erkennen.

    Es stellte sich allerdings heraus, dass wir mit weiteren Personen sprechen mussten, um letztendlich eine Kooperation zu erreichen. Das war uns zum Glück auch vor dem Gespräch schon bewusst. Denn wann hat man denn mal das Glück sofort mit genau der Person zu sprechen, die solche strategischen Entscheidungen fällen kann ;)

    Somit haben wir den Fuß in die Tür bekommen und nun geht es fleißig die Treppen hinauf. Momentan bereiten wir Präsentationen für höhere Führungskreise vor. Dabei steht uns unser Erstkontakt beratend als Mentor zur Seite – einfach perfekt. So sollte es immer laufen.

    Ich werde die Reihe fortsetzen, sobald es Neues zu berichten gibt.

    Erstellt am Mittwoch 20. Mai 2009
    Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

    wie strukturiere ich einen Businessplan?

    aus aktuellem Anlass möchte ich euch heute mal ein wenig was über unseren Businesplan und die Struktur verraten. Es ist wohl ganz natürlich, dass im Laufe der Zeit die Geschäftsidee wächst und gedeiht. Aus diesem Grund muss auch der Businessplan hin und wieder angepasst werden.

    Business Plan workover
    Quelle: RestaurantCoachingSolutions [12.03.2009]

    Für einen selber spielt die Struktur keine entscheidende Rolle. Er ist “nur” die Niederschrift der Geschäftsidee und Leitfaden zum Ziel. Ist man jedoch daran interessiert an Businessplan – Wettbewerben teilzunehmen oder sich bei einer Bank um eine Finanzierung zu bewerben sollte der Businessplan einem roten Faden folgen, logisch und schlüssig aufgebaut sein.

    Über den idealen Aufbau und Struktur könnte man sicherlich Stunden diskutieren und man würde nie auf eine Einigung kommen. Wir wollen euch einfach mal unsere Sicht der Dinge und Struktur unseres Businessplans aufzeigen. Dabei folgt der Aufbau einem roten Faden und erzählt eine kleine Geschichte und soll den Leser auf unsere Reise durchs Unternehmen mitnehmen und letztendlich auch von der Idee begeistern.

    An erster Stelle steht das sogenannte [1] Executive Summery (also eine Zusammenfassung des gesamten Businessplans auf maximal 2 Seiten). Ihr solltet diesen Teil erst ganz am Ende verfassen, wenn alle anderen Unterpunkte fertig ausformuliert sind. Letztendlich entscheiden diese paar Seiten darüber, ob ein möglicher Investor / Bank überhaupt den Rest eures Plans lesen – denn ihr seid sicherlich nicht die einzigen, welche eine Förderung / Finanzierung beantragt haben.

    Nun habt ihr den Investor erstmal von der groben Idee überzeugt. Dieser wird sich nun Fragen, wer sind denn eigentlich die Gründer und bringen diese auch die nötigen Kompetenzen mit, um mit dem Geld zu haushalten bzw. es an den richtigen Stellen einzusetzen! Es folgt also die [2] Vorstellung des Unternehmens und Gründungsteam. Dazu gehört auch, wie man überhaupt auf die Idee gekommen ist, welche Stärken und Schwächen haben die einzelnen Gründer und auch wie sie sich ihre zu gründende Unternehmung vorstellen (Rechtsform, Entscheidungskompetenzen).

    Jetzt sollte für alle klar sein, dass ihr die Fähigkeiten besitzt ein Unternehmen zu gründen und auch eure Ziele erreichen werdet. Sehr gut! Dann kommt jetzt ein ganz wichtiger Teil:
    [3] Geschäftsmodell
    Dieses Kapitel würde ich auch systematisch nach folgenden Aspekten aufbauen.

    • [3.1] Was macht ihr um Geld zu verdienen?
    • [3.2] Wie sehen die einzelnen Geschäftsprozesse aus?
    • [3.3] Warum macht ihr das – welcher Nutzen ergibt sich für den Kunden?
    • [3.4] aktueller Entwicklungsstand

    In diesem Kapitel ist es sehr wichtig, dass ihr eure Geschäftsmodell so einfach wie möglich präsentiert, dass es jeder versteht. Das bedeutet, dass ihr am Besten viele Grafiken oder Ablaufpläne verwenden solltet. Die wichtigsten Punkte sind, dass die die Fragen “was, wie und warum machen wir das?” beantwortet. Der aktuelle Entwicklungsstand hat nicht den gleichen Stellenwert.

    Jetzt haben wir die gesamte interne Sicht betrachtet. Das reicht aber noch nicht – jedem stellt sich jetzt die Frage, wie sieht es denn im [4] Markt und Wettbewerb aus? Eine gute Idee ist ja nicht so viel wert, wenn sie nur das 10te CopyCat von einer anderen Idee ist, welche leider das Ziel verfehlt hat. Um einen Überblick zu bekommen sollten wir eine [4.1] Marktanalyse durchführen. Da es sehr schwer ist gleich auf dem ganzen Markt zu agieren ist es vorteilhaft eine [4.2] Marktsegmentierung vorzunehmen. Dadurch können wir nun gezielt herausarbeiten wer eigentlich unsere Kunden und damit unsere [4.3] Zielgruppen sind. Der nächste Schritt ist das Ausfindigmachen der [4.4] Konkurrenz. Wie ist sie aufgestellt, welche Marktanteile hat sie schon. Aus deser umfassenden Analyse können wir letztendlich unsere [4.5] Wettbewerbsvorteile herausarbeiten. Also damit unsere Existenz legitimieren – aufgrund unserer USP (Unique Selling Proposition).

    So weit, so gut! Jetzt wissen wir, wer unsere Kunden sind und welche Interessen sie haben. Aber damit haben wir sie noch lange nicht für uns gewonnen. Das nächste Kapitel beschäftigt sich also mit dem großen Thema [5] Marketing. Hier haben wir keine best-practice Gliederung. Auf jeden Fall solltet ihr hier erwähnen, mit welchen Marketinginstrumenten ihr die einzelnen Marktsegmente ansprechen wollt. Ein genaues Marketingkonzept würde ich trotzdem getrennt nochmal anfertigen.

    Lasst mich kurz zusammenfassen, was wir jetzt schon erreicht haben und wo wir uns auf dem roten Faden befinden:

    • Geschäftsidee ist positiv angekommen
    • Team ist kompetent
    • Geschäftsmodell so weit schlüssig
    • Kunden ausfindig gemacht
    • Kunden erflolgreich akquiriert

    Was jetzt noch fehlt, ist ja wie wir mit den nun gewonnen Kunden auch Geld verdienen können. Der nächste Abschnitt dreht sich also um die [6] Monetarisierung. Wie verdienen wir nun wirklich Geld. In diesem Punkt solltet ihr konkrete Preismodelle entwickeln. Dazu gibt es eine Menge Strategien zur Preisbildung. Versucht doch auch Anreizsysteme zu schaffen, um den Kunden zu einem dauerhaften Kaufen anzuregen. Naja, ich bin sicher, dass ihr dort schon sehr gute Konzepte entwickeln werdet.

    So langsam kehren wir wieder zu unserem Unternehmen zurück und beschreiben unter [7] Unternehmensorganisation. Das heißt, wie wird die Unternehmung genau aussehen, wie viele Mitarbeiter wird es geben. Wollt ihr eine Unternehmenskultur, -ethik oder Werte mit in eure Zielsetzung aufnehmen. Wo wollt ihr gründen und wie sieht die Geschäftsführung aus.

    Schlussendlich ist für die Umsetzung einer Idee auch die Wirtschaftlichkeit wichtig. Das heißt, in der [8] Finanz- und Umsatzplanung solltet ihr detailiert aufschreiben, wo ihr Gelder herbekommt und auch eure Entwicklung finanziert. Des Weiteren sollte eine erwartete Umsatzplanung von etwa 3 bis 5 Jahren ausgearbeitet werden. Plant eher ein wenig pessimistischer, als das euch dann nachher irgendwo Gelder fehlen!

    Danke, dass ihr diesen langen Artikel gelesen habt. Wir hoffen, dass ihr damit einen guten Überblick bekommen habt und stellen euch diese Gliederung auch zum Download als MS Office 2007 Dokument bereit. Mehr Downloads gibt es hier!

    Für weitere Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung ;)

    Erstellt am Donnerstag 12. März 2009
    Unter: Businessplan | Keine Kommentare »

    CeBIT the place to meet people

    Wie man unserem Twitterstream entnehmen konnte waren wir gestern auf der CeBIT. Auf der einen Seite wollten wir uns über aktuelle Neuheiten informieren und auf der anderen Seite haben wir auch gehofft vielleicht mal ein paar Twitterkontakte zu treffen. Denn so viel kann man ja leider nicht auf den Piktogrammen erkennen ;)

    das-Startup auf der CeBIT
    Wir haben herausgefunden, dass SUN Startupler unterstützt. Das Angebot beinhaltet vergünstigte Hardware für alle Unternehmen, welche noch nicht länger als 6 Jahre bestehen und nicht mehr als 150 Mitarbeiter beschäftigen (d.h. wir fallen -gerade noch so – auch in diese Zielgruppe). Mal sehen, ob wir da was Passendes für uns finden.
    Weiterhin durften wir Peter Sanner (Gründer von Kinkon.de) zum dem Hauptpreis des Gründerwettbewerbs „Mit Multimedia erfolgreich starten” gratulieren. Jetzt haben sich auch Mr. Startup und Kinkon-Gründer kennengelernt.
    Im Verlauf des Nachmittags haben wir dann noch Helge Brzoska getroffen – von Twitter her kannte man sich ja schon ein wenig länger – aber auch in real Life haben wir uns verstanden.
    Allgemein war die Webciety in Halle 6 einfach perfekt um Leute kennenzulernen, die genauso ticken, wie man selbst. Eine sehr gelungene Darbietung. Wir können nur jedem der mit Web2.0 zu tun empfehlen sich die Vorträge auf der Bühne anzuhören und mit dem Auditorium darüber zu diskutieren.
    Ein schönes Wochenende wünschen wir noch und allen die erst am Wochenende auf die CeBIT fahren – viel Spaß

    Erstellt am Freitag 6. März 2009
    Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

    Käuferportal weisst Startups den Weg

    Wir freuen uns, euch heute den Erfahrungsbericht und gleichzeitig kleinen Leitfaden vom Käuferportal vorzustellen. Wie schon angekündigt, wollen wir in der neuen Kategorie auch über die Erfahrungen anderer Startups berichten. Heute macht das Käuferportal den Anfang.


    Käuferportal

    Wer darüber nachdenkt, zu gründen, ist mit seinen Überlegungen meist schon am Ziel,  ohne weitere  Zwischenschritte beachten zu müssen. Wir von Käuferportal haben diese Erfahrungen schon durchgemacht und wollen den Neulingen unter den Gründern für den Anfang einen Leitfaden bieten um zu klären, auf was man sich bei einer Unternehmensgründung einstellen muss und wie man am effizientesten arbeiten kann. Wichtig ist zu allererst ein funktionierendes Geschäftsmodell. Es dauert, bis man etwas Substantielles auf die Beine stellen kann. Plattformen ohne umsatzbringendes Businessmodell (wie beispielsweise Twitter) gelten heute als out. – In finanziell schwierigen Zeiten gilt es direkte Resultate zu erzielen. Ein erfolgreicher Unternehmer angelt sich von Präsentation zu Präsentation. Bis spät in die Nacht heißt es Brainstorming, während nebenbei noch an der Bachelorarbeit und dem Studienabschluss gearbeitet wird. Das darf sich nicht unterkriegen lassen und die Zähne zusammen beißen und vor allem: kritikfähig sein. . Auch Käuferportal entstand erst nach einer anderen, gescheiterten Idee.

    Käuferportal hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei ihren Einkauf schneller und gezielter zu erledigen- wer zum Beispiel eine Telefonanlage oder Messehostessen für seinen Auftritt braucht, kann bei uns eine Anfrage stellen die an den passenden Anbieter vermittelt wird. Gleichzeitig bieten wir einen Marketingkanal,  den es so in Deutschland noch nicht gibt. Natürlich haben wir uns dabei auch an Vorbildern orientiert und uns eine Marktlücke gesucht. Diese haben wir im Lead-Generation Modell gefunden. -Um das Konzept schließlich ausarbeiten zu können, braucht es genügend Geduld und Inspiration. Wer eine gute Idee hat, aber keine ausgereifte Planung dahinter, wird kein Lob ernten.

    Feedback ist das wichtigste Mittel, um irgendwann überzeugen zu können. Eine Geschäftsidee muss kritisiert und abgesegnet werden, dabei muss man sich beraten lassen. Diese Rolle übernahm für uns Laukasz Gadowski, seines Zeichens Unternehmer und Gründer der erfolgreichen Internetplattform spreadshirt.de. Seine Unterstützung und sein Feedback sind für den Erfolg von Käuferportal ausschlaggebend. Egal wie gut man ist: Erfahrung kann man niemals ersetzen, darauf muss man bauen. Hierfür sind Businessplanwettbewerbe hervorragend geeignet, denn hier lernen junge Unternehmer, was es heißt sich zu präsentieren und wie man die richtigen Leute anspricht. Außerdem bietet sich auf solchen Events die Gelegenheit einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen um im am eigenen Geschäftsmodell zu arbeiten und die letzten „Ecken” abzuschleifen.

    Wenn man von sich und seiner Idee überzeugt ist, ist es an der Zeit, auch alle anderen von sich zu überzeugen. Die Finanzierung ist eine der größten Hürden bei der Gründung eines Start Up. Auch hier heißt es: Geduld und starke Nerven zeigen. Auch hier hat uns Lukasz einen großen Dienst erwiesen. Er war es der uns bekannten Business Angels und Investoren vor stellte und die nötigen Kontakte knüpfte. Wir reisten quer durch die Bundesrepublik um unsere Idee vorzustellen. . Hier muss man vor allem die verschiedenen Abläufe und Möglichkeiten der Finanzierungen beachten. Auf der einen Seite gibt es die staatlichen Fördermittel, die man in Betracht ziehen sollte. Meistens reicht das aber nicht aus, um das Unternehmen hochzuziehen. VCs haben sich größtenteils aus der Seed-Phase entfernt, da die Finanzkrise viel Druck ausübt. Dass liegt daran, dass VCs in erster Linie mehr Interesse daran haben ihre bestehenden Geschäfte zu schützen, bevor sie in ein neues investieren.

    Wer also nicht gerade Millionen an Startkapital benötigt, sollte sich an die so genannten Business Angel – vermögende Privatinvestoren – wenden. Auch an diesen  sind die Börsenstürze nicht unbemerkt vorüber gegangen, sie  haben aber meistens einen längeren Atem als VCs. Auf Wunder sollte man trotz alledem nicht hoffen.

    Banken kann man an dieser Stelle getrost vorweg lassen. Als Jungunternehmer sollte man sich aber erkundigen: Es gibt Förderplattformen und Start Up Portale im Internet, die man nicht vergessen sollte.

    Ist die Finanzierung unter Dach und Fach, sollte nicht gleich euphorisch durch das ganze Büro gesprungen werden. Ein vermeintlich offensichtlicher Punkt, der später trotzdem ignoriert wird, ist der der Sparsamkeit. So schnell wie möglich Umsätze zu machen und so wenig wie möglich auszugeben ist leichter gesagt, als getan. Es sollten lieber früher als später Einschnitte gemacht werden, nur nicht an den falschen Stellen. Für ein Büro braucht man keinen Cateringservice und auch keine Massagesessel. Wer dafür lieber auf ein gutes und kompetentes Team verzichtet, verzichtet auch auf Erfolg.

    Hier sei jedem Gründer oder Gründerwilligen ans Herz gelegt, wie wichtig auch Kontakte innerhalb der Szene sind. Wir haben unser Team mit der Hilfe von jobmensa.de zusammengestellt, ein befreundetes Start Up. Wer Networking betreibt, ist klar im Vorteil und hat oft die Gelegenheit, Tipps und Ratschläge aus anderen Perspektiven zu bekommen, wenn man bereit dazu ist, auch etwas zurückzugeben.

    So haben wir also unser Personal und unsere Arbeitsumgebung langsam aufgebaut, und die Fortschritte, die dabei gemacht wurden, sind gewaltig. Unser Angebot erstreckt sich mittlerweile auf knapp zwanzig Produkte und Dienstleistungen, unser Anbieternetzwerk auf fast 700.

    So verlockend es sich auch anhört, dahinter steckt  harte Arbeit, selbst wenn man die schwierigsten Phasen hinter sich hat. Es wird immer noch Tag und Nacht gearbeitet. Andererseits ist es auch schön ein so motiviertes Team zu sehen, dass sich die größten Mühen geben, Käuferportal noch einen Schritt weiter zu bringen. Die Arbeitsmoral ist dabei wichtig, und wenn man plötzlich vom Praktikanten zum Chef wird,  muss man sich auf andere Umgangsformen einstellen. Ein kameradschaftlicher Umgang ist vorteilhaft und erleichtert auch in angestrengten Situationen die Stimmung- trotzdem darf man den Fokus niemals vernachlässigen und auch in schwierigen Fällen klar verdeutlichen, dass es hier um etwas sehr wichtiges geht. Ein Start Up kann sich keine Nachlässigkeit leisten, weil der kleinste Fehler schon zu einem großen werden kann. Commitment hat hier Priorität.

    Käuferportal strebt noch viel größere Erfolge an, als die, die wir bisher verzeichnen konnten. Trotzdem bleibt uns immer in Erinnerung, wie hart und teilweise auch chaotisch der Anfang sein kann, wenn man nicht mit klarem Kopf und gutem Rat in die Start Up Welt einrückt.


    Wir möchten uns recht herzlich für die gelungene Zusammenarbeit bedanken (vorallem bei Sara Chahrrour für die nette Korrespondenz).

    Erstellt am Dienstag 3. März 2009
    Unter: Erfahrungsberichte | Keine Kommentare »