Markteintritt – aber wie?

Gestern haben wir uns mit dem Markteintritt beschäftigt … also nicht heute und nicht morgen – aber irgendwann steht er ja vor der Tür. Aus diesem Grund wollen wir einfach mal unser beliebtes Kommunikationsinstrument - dieses Blog hier – nutzen um mit euch gemeinsam ein Brainstroming zu dem “perfekten Markteintritt” zu veranstalten. Wir freuen uns auf rege Beteiligung ;) (hier wurde versucht gemeinsam ein Buch zu schreiben!)

Bevor wir damit starten können gebe ich euch noch ein paar Randinformationen zum Produkt wo wir den Markteintritt gestalten wollen:

  • Social Workplace
  • Internetplattform
  • Freemium – Angebote wird es sicherlich geben
  • zwei Zielgruppen treffen sich auf der Plattform (z.B. Mann und Frau), also müussen zwei Zielgruppen beworben werden
  • internationale Ausrichtung

oho…da hab ich ja wieder ein paar mehr Details preisgegeben ;)

Soweit so gut – ist zwar noch immer ein wenig abstrakt, aber ich hoffe, das wir gemeinsam ein paar kreative Ideen entwickeln können.

So sieht unsere bisherige Gliederung aus – und nun suchen wir gemeinsam Markteintrittsstrategien:

Beta-Phase

Wir wollen eine Beta-Phase kurz vor dem offiziellen Go-Life starten. Zugänge wollen wir über blogs verteilen lassen. Die Blogbetreiber bekommen von uns ein bestimmtes Kontingent zur Verfügung

Phase 1

Jetzt soll es richtig losgehen. Wir wollen nicht nur in Deutschland starten, sonder gleich in 2 – 3 Ländern gleichzeitig. Belohnungen für Userwerbung? Alles kostenlos am Anfang? Virales Marketing – XING, Facebook – wenn ja wie?

Phase 2

So langsam sollten dann auch mal die Monetarisierungsstrategien greifen, damit wir nicht mit jedem Nutzer nur mehr Verluste machen und auch die Internationalisierung weiter ausbauen – vorranig noch internetaffine Personen

Phase 3

So langsam sollten wir auch die nicht-so-internet-affinen Leute von unserem Social Workplace überzeugen und irgendwie dazu bringen sich bei uns zu registrieren.

Welche Tipps könnt ihr uns noch geben oder was sollten wir auf keinen Fall / auf jeden Fall ausprobieren / nutzen?

Wie starte ich in einem ausländischen Markt, wenn ich aber in Deutschland bin?

Es kommen so viele Fragen auf – auch Idee…was waren eure besten Marketing Ideen?

Wir würden auch gerne eine schöne Guerilla-Aktion starten. Vorschläge oder Denkanstöße sind gerne gesehen – und nachdem ihr hier fleißig Kommentare dagelassen habt, dürft ihr auch ins Wochenende gehen

Eure Eheleute Startup (so wurden wir letztens in einer Mail genannt…)

Erstellt am Freitag 22. Mai 2009
Unter: zündende Idee | Keine Kommentare »

was machen die Entwickler eigentlich?

Ja, das ist wohl eine berechtigte Frage. Habe ja lange nicht im Blog über die aktuellen Entwicklung des UserInterfaces berichtet. Twitter konntet ihr hier, hier und hier entnehmen, dass wir im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit den aktuellen Entwicklungen sind.

Alle drüften ja mittlerweile wissen, dass es sich bei unserer Gründung um eine Internetplattform handelt. Weiterhin haben wir ab und zu schonmal den Begriff “Social Workplace” durchklingen lassen. Ihr könnt mit dem Begriff nichts anfangen – wir anfangs auch nicht, deshalb haben wir versucht in zu prägen und zu definieren. Unsere Legaldefinition aus einem älteren Blogeintrag.

Ein Social Workplace ist laut unserer Definition  eine Internetplattform auf der man einen kompletten Arbeitsprozess softwareunterstützt im Browser abarbeiten kann.

Für andere Meinungen habe ich euch hier noch eine Linkliste zu Thema “Social Workplace” zusammengestellt. Würde mich über eine anregende Diskussion dazu freuen ;)

Links zum Social Workplace

Das heißt aber auch, dass dies irendwie in dem UserInterface zu erkennen sein soll. Richtig, und deshalb hatten wir eine super Idee um dem User erstmal alle seine Funktionen und einen Überblick über laufende Aktivitäten* aufzuzeigen – ein Dashboard! Das Dashboard ist jetzt keine neue Erfindung von uns, aber sehr gut für ein Social Workplace geeignet. Nehmt zum Beispiel Wordpress (kann man WP nicht sogar als ein Social Workplace bezeichnen? Ihr habt alles hier, was ihr für eure Arbeit als Blogger braucht und falls nicht, besorgt ihr euch einfach ein Plugin für die fehlende Funktionalität!) – ihr könnt alle wichtigen Funktionen vom Dashboard aus erreichen und seht auch, wenn etwas Neues passiert ist. Perfekt - genau so etwas wollten wir auch. Von dem Dashboard geht es dann in die einzelen Teilfunktionen. Welche da wären:

  • Aktivitäten generieren
  • Aktivitäten ausführen
  • Aktivitäten verwalten
  • Hilfe zu Aktivitäten bekommen
  • ein Netzwerk zu anderen Aktivisten* aufbauen
  • sich in einer Community über Aktivitäten und deren Ausführung / Verbesserung austauschen
  • Aktivitäten delegieren

Na wie klingt das für euch. Ich finde es super, denn so muss ich nicht um meine Aktivitäten auszuführen mehrere Webseiten / Services bemühen. Ich bekomme alles aus einer Hand geboten.

Das design ist sehr im Stil des Web2.0 und mit Piktogrammen statt mit massenhaft erklärenden Texten geschmückt ;) Jede Altersgruppe sollte sich spielend leicht auf der Plattform (Social Workplace) zurecht finden.

Ich freue mich schon, wenn es denn im Laufe der nächsten Woche auch mal die ersten klickbaren HTML Designs gibt und wir dann mal mit ausgewählten Lesern und / oder Personen unserer Zielgruppe auf der Plattform spielen können.

Werde demnächst auch mal versuchen ein abstrahiertes Design zu zeichnen und euch hier auf dem Blog vorzustellen.

Grüße eurer Mr. Startup


*Aktivität - eine Aktivität ist eine Handlung auf der Plattform. Dieser abstrakte Begriff soll euch nicht zuviel über den genauen Inhalt geben. Es kann also alles sein, was ihr euch so vorstellt.

*Aktivist - ist ein User welcher auf der Plattform agiert und die von der Plattform angebotenen Funktionen nutzt.

Erstellt am Mittwoch 13. Mai 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner Part I

wie man ja einigen Twitter-Updates entnehmen konnten hatten wir schon mehrere Gespräch mit Unternehmen, welche Technologielieferant in unserem Marktsegment sind. In dieser Reihe: Technologie Partner möchte ich über unsere Fortschritte und Vorgehensweise berichten.

Als Startup ist man sehr stolz auf seine Ideen und möchte keinem Externen so wirklich offenlegen, wie alles genau funktioniert – vorallem nicht Unternehmen im gleichen Marktsegment mit einer großen finaziellen Stärke. Die Angst, dass die eigene Idee geklaut wird ist sehr hoch (siehe auch Businessplanwettbewerb = Verlust des geistigen Eigentums)

Aber wie heißt es so schön…wer nichts wagt, der nichts gewinnt!

Über Twitter haben wir Jemanden kennengelernt, der wiederum Jemanden kannte und so weiter – ich denke jeder von euch der auch gerne Twittert, wie wir das machen, kennt diese Art der Kontakknüpfung. Dann wird man noch über XING vorgestellt und über Facebook connected und alles perfekt.

Gut, aber bevor ihr diesen Schritt macht und versucht Leute kennenzulernen, die in einer ähnlichen Branche tätig sind, muss man sich über Folgendes im Klaren sein!

  1. Erfinde das Rad nicht neu!

    In der heutigen Zeit der voranschreitenden Inter-net-isierung gibt es unzählige Leute die eine ähnliche Idee haben oder durch ihre Kenntnisse Komponenten für die eigene Idee bereitstellen können. Diese Personen haben sich meistern schon ewig mit der Materie auseinander gesetzt und sind Experten auf diesem Gebiet! Warum soll man sich selber dieses Wissen aneignen, wenn man sich halt mit diesen Leuten zusammentun kann und somit durch die eigenen Ideen für Kunden einen noch größeren Mehrwert erziehlen kann?

  2. Geben und Nehmen

    Man darf nicht erwarten, dass alle Leute nur, weil man eine coole (innovative) Idee hat, alles für einen tun! Eine längerfristige und vorallem auch fruchtbare Zusammenarbeit entsteht duch geben und nehmen. Wir sind immer darauf bedacht, dass wir soviel wir nur können auch an die Leute die uns ein Stück weitergebracht haben zurückgeben können. Das muss nicht immer Geld sein – eine Kontaktvermittlung oder anderweitige Informationen sind manchmal viel mehr wert und vorallem auch persönlicher und drücken den Dank viel besser aus, als nur Geld

  3. gezielte Informationenweitergabe

    Man muss genau gucken, an wen man wieviele Informationen über seine Idee preisgibt. Man sollte nie versuchen die gesamte Komplexität der eigenen Gründungsidee jemanden in einem Gespräch zwischen Tür und Angel vermitteln. Ihr kennt das ja, bei dem Spiel Stille Post, wie schnell dann Informationen bei der nächsten Weitergabe verfälscht werden können.  Alle Informationen sind auch nicht für jeden wichtig…einen interessiert die wirtschaftliche Betrachtung, Kundennutzen oder eben nur die technische Umsetzung. Findet heraus, was euren Gesprächspartner interessiert und gebt ihm schon gefilterte Informationen. So kommt ihr schneller ans Ziel, als wenn er die Informationen selber erst filtern muss ;)

Wenn diese 3 Punkte soweit klar sind, kann man sich auf die Suche nach Kontakten begeben, die einen unterstüzen könnten. Dabei empfiehlt es sich zuerst in seinem eigenem Netzwerk (Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn) zu schauen. Sprech auch mit Leuten, die Interesse an der groben Idee haben oder einfach nur gerne networken. Über solche Personen haben wir unsere Ansprechpartner gefunden.

Wie ihr am besten den Erstkontakt herstellt und wie es bei uns abgelaufen ist, erfahrt ihr dann im nächsten Teil der Reihe.

Ein schönes Wochenende

Erstellt am Samstag 25. April 2009
Unter: zündende Idee | Keine Kommentare »

die Ruhe nach dem Sturm

Liebe Blogleser,

ich sage euch, die letzten paar Tage waren wieder geprägt von starken Stimmungs- und Spannungsschwankungen und deshalb gab es gestern mal wieder eine Menge über Skype zu besprechen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir vom Pech verfolgt werden…aber lest selber.

  1. Domain (zu 90% abgeschlossen)

    die schlechte Nachricht, dass wir unsere Wunschdomain nicht bekommen habt ihr sicherlich hier gelesen. Dennoch wollen wir noch eine Mail schreiben und erfragen, ob die Domain nicht doch käuflich zu erwerben ist – das ist dann aber auch alles was wir machen können.

  2. Blog ( … )

    Wie ihr seht, bin ich diese Woche auch nicht so wirklich zum Bloggen gekommen. Habe auf jeden Fall noch ein wenig Futter vorrätig. Das Design steht auch noch an. Mal sehen wann wir das schaffen. Also wenn ihr gute Wordpress-Design-Vorschläge habt, dann einfach her damit.

  3. Konzepterstellung (zu 25% abgeschlossen)

    wie ihr seht haben wir diese Woche eher konzeptionell gearbeitet. Gestern haben wir die erste neue Version des Businessplans besprochen. Es liegt noch eine Menge arbeit vor uns. Der rote Faden hat noch gefehlt, aber der wird kommende Woche eingearbeitet. Finanzplan habe ich auch soeben erhalten. Muss ihn allerdings noch angucken. Jetzt haben wir auf jeden wieder eine Ausgangsbasis für die Weiterarbeit und zur Diskussion.

  4. Businessplan-Wettbewerbe (noch nicht begonnen)

    werden wir auch erst intensiv anfangen, wenn der Businessplan steht und dann machen wir uns auf die Suche nach potentiellen Geldgebern. Also, wenn ihr Geld gut investieren wollt – könnt ihr uns einfach kontatkieren ;)

  5. Non-Karneval Frankfurt Tweetup

    Am Dienstag war Mr. Startup beim kleinen Frankfurt Tweetup. Aber dazu später mehr ;)

  6. Programmierer

    Das bedrückenste Thema war und ist unser Programmierer :(
    Wir haben mal wieder eine Abfuhr erhalten…und stehen jetzt alleine da mit einer halb-fertigen Webapplikation. Mal gucken wie es weitergeht.

Was erwartet euch demnächst…

  • wir haben schon einen Erfahrungsbericht erhalten den wir veröffentlichen wollen
  • kurze Übersicht über das Tweetup
  • Eine Gliederung des Businessplans
  • Mr. Startup beim WebMontag in Frankfurt
  • das-Startup auf der Cebit (Donnerstag, 05. März 2009)

Also immer dranbleiben. Wenn ihr Fragen habt oder gerne an der einen oder anderen Stelle mehr wissen wollt, meldet euch einfach. Wenn es uns möglich ist, werden wir gerne unsere Erfahrungen teilen.

Erstellt am Donnerstag 26. Februar 2009
Unter: Protokolle | Keine Kommentare »

Gegenseitige Absicherung durch Verträge

wie ihr ja nun mitbekommen habt, ist es mit den Angestellten nicht immer so einfach. Heute mussten wir leider einem Entwickler kündigen. Der Grund dafür war, dass persönliche Absprachen einfach nicht eingehalten worden sind. Auch Abwesenheiten bei Teambesprechungen wurden nicht uns (also den Auftraggebern) sonder, dem Entwicklerteam mitgeteilt. Wir haben also immer nur über Dritte erfahren, warum diejenige Person fernbleibt. Mit folgendem Schreiben haben wir uns nun schlussendlich von diesem Mitarbeiter verabschieden müssen:

hiermit kündigen wir Ihnen den seit dem dd.mm.yyyy bestehenden Projektvertrag fristgemäß
nach §3 des Projektvertrages zum 31. September 2008.

Die Kündigung ist aus persönlichen Gründen notwendig geworden, da Absprachen nicht
eingehalten und abgesteckte Ziele nicht erreicht worden sind.
Mit dieser Kündigung ist die Aufforderung verbunden, bis zum fristgemäßen Ende des
Projektvertrages nicht weiter für das Projekt zu arbeiten.

Wie unschwer zu erkennen ist, liegt der Kündigung natürlich auch ein Vertrag zu Grunde. Was sollte man aber nun alles bei einem Vertrag beachten?

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Erstellt am Montag 15. September 2008
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Meine Idee sollte auch meine Idee bleiben!

Leider ist es oft der Fall, dass sich bestimmte Leute an Innovationen anderer bedienen, an denen sie sich nicht zu bedienen haben. Konkret ist das auch uns wiederfahren, als wir bei einem Businessplanwettbewerb mitgemacht haben und zumindest die dort vorgestellte Idee komischer Weise bevor wir sie auf den Markt gebracht haben, schon einen Nachahmer gefunden hatte.Hierbei sollte nicht zur Diskussion stehen eine bereits auf dem Markt existierende Idee in andere Regionen zu importieren oder direkt zu übernehmen, auch wenn dieser Praxis nichts Gutes unterstelle.

Um seine Idee, das eigentliche Kapital einer noch in der Entwicklung steckenden Unternehmung zu schützen, sollte man genau darauf achten, wo und wer diese in die Hand bekommt. Wenn es nicht notwendig ist auch nur Details dieser zu erzählen, so sollte immer eine Verallgemeinerung vorgezogen werden. Einem nicht bekannte bzw. vertrauenswürdige Personen, wie BusinessAngels, die sich ein Bild von der Idee machen wollen, würde ich, wenn man nicht verzweifelt auf der Suche nach Geldgebern ist keine Aufmerksamkeit schenken.

Zusammenfassend ist allerdings zu sagen, dass der größte Schutz vor der Kopie der Idee eigentlich die Idee selbst ist. Nur der, der sie hat und das Know-How besitzt diese umzusetzen, weiß wirklich etwas damit anzufangen!

Erstellt am Sonntag 24. August 2008
Unter: Allgemein | Keine Kommentare »