Co-Investor aus Fernost

Nachdem Mr. und Mrs. Startup beide wieder in Deutschland sind, beginnt wieder der “Alltagsstress”! Vielleicht ist das auch ein wenig zu negativ ausgedrückt. Denn an unserem Startup zu arbeiten bedeutet nie Stress und wenn, dann ist es positiver Stress und kann einem Urlaub gleichgesetzt werden, oder so ähnlich.

Da wir ja nun schon unser UserInterface fertig haben wollen wir auch den nächsten Schritt gehen und die vollständige Plattform umsetzen lassen. Das würden wir auch am Liebsten sofort machen … wenn … uns nicht das nötige Kleingeld fehlen würden!

Also heißt es jetzt erst mal verschiedene Investoren zu evaluieren und anzuschreiben. Aber womit fangen wir da an? Wie es der Zufall so will, hat unser Entwicklungsunternehmen auf den Philippinen auch noch einen VentureCapital Arm – perfekt! Also fangen wir doch dort an, wo wir schon präsent sind und man uns kennt.

Gesagt – getan! Haben also die verantwortlichen Personen angeschrieben (glücklicherweise kann ich sie schon persönlich). Zuvor hatte ich Vor-Ort ihnen schon kurz unser Produkt präsentiert und schon damals waren sie begeister von der Idee.

Wie zu erwarten war, bekamen wir relativ schnell Feedback und sollten unsere Idee nochmal vorstellen und uns einer Fragerunde stellen. Businessplan, Finanzplan und detaillierte Konzepte zur Monetarisierung haben wir auch mit hingeschickt.

Während des Gespräches stellte sich dann heraus, dass wir aufgrund fehlender Marktkenntnisse (wir kennen unsere Kunden, aber sind selber nicht Teil der Zielgruppe) uns noch nach einem Lead-Investor aus dem deutschen Markt umgucken werden, aber dieses Unternehmen als potenziellen Co-Investor – vor allem für die Entwicklungsleistungen gewinnen können.

Der Vorteil den wir daran sehen ist, dass diese Leute jetzt schon unsere Idee verstanden haben und auch durch das UI gezeigt haben, dass sie sich sehr gut in andere Konzepte hineinversetzen können. Dieses Grundverständnis wäre bei einem Neuanfang in einem anderen Softwarehaus wieder aufzubauen.

Eine weitere Bedingung war unter anderem, dass wir eine ordentliche Rechtsform haben. Dies macht die Anteilsvergabe als Gegenleistung für Investitionen einfacher und für die Geldgeber auch lukrativer und sicherer.

Das heißt, der nächste Schritt wird wohl in Gründer eines Unternehmens gehen => gibt es von eurer Seite Vorschläge zur Wahl einer Rechtsform?

Erstellt am Donnerstag 13. August 2009
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Abschluss des Frontends

So, Mr. Startup ist jetzt offiziell wieder in Deutschland! Eigentlich ist es schon ein wenig länger her, aber hier kommt jetzt die offizielle Ankündigung.

Das bedeutet auf der anderen Seite auch, dass wir mit unserem UserInterface Frontend Design fertig sind.

Es ist einfach WOW!!! man kann sich glatt darin verlieben.

Für Startup ist es nicht immer einfach einen passenden Partner zu finden, der einem bei der Implementierung unterstützen kann. Wir haben uns sogar für eine Outsourcing-Variante entscheiden, weil wir mit deutschen Entwicklern doch das eine und andere Mal Probleme hatten.

Allgemein kann man sagen, dass wir sehr zufrieden mit den Ergebnissen und auch der Zusammenarbeit sind! Aus unserer Sicht hat sich diese Investition gelohnt und wir bereuen nichts!!!

Was ich allerdings dazu sagen möchte ist, dass es für uns auch ein nicht ganz so einfacher Schritt war – auf der anderen Seite der Welt entwickeln zu lassen. Aus diesem Grund habe ich die Entwicklungen vor Ort begleitet und war direkter Ansprechpartner. So haben wir das Entwicklerteam sehr gut kennenlernen können und durch gemeinsame Meetings auch den Projekterfolg direkt steuern können.

Die erste Schwierigkeit war, unsere Idee einem Menschen mit ganz anderen kulturellen Ansichten darzustellen und genauso zu begeistern. Hat man nicht die Möglichkeiten dies an Ort und Stelle zu tun und nur via Skype wird sich dieser Prozess doch als schwieriger erweisen.

Weiterhin haben wir diesmal nach einem agilen Entwicklungsmodell – SCRUM – gearbeitet. Mir persönlich hat es sehr gefallen und das Ergebnis bestätigt wohl den Erfolg dieses Modells.

Allerdings konnte der vorher definierte Zeitplan nicht ganz eingehalten werden. War für uns jetzt kein größeres Problem, aber dennoch nachvollziehbar.

Für mich ist bei solchen Projekten die Kommunikation das A und O. Darüber hinaus hat es auch unseren Horizont, wie wir die Welt sehen sehr erweitert.

Gerne stehe ich auch für weitere Auskünfte zu unserer Outsourcing-Strategie zur Verfügung. Von uns also eine Alternative die man auf jeden Fall in Betracht ziehen sollte.

Erstellt am Dienstag 11. August 2009
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was machen die Entwickler eigentlich?

Ja, das ist wohl eine berechtigte Frage. Habe ja lange nicht im Blog über die aktuellen Entwicklung des UserInterfaces berichtet. Twitter konntet ihr hier, hier und hier entnehmen, dass wir im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit den aktuellen Entwicklungen sind.

Alle drüften ja mittlerweile wissen, dass es sich bei unserer Gründung um eine Internetplattform handelt. Weiterhin haben wir ab und zu schonmal den Begriff “Social Workplace” durchklingen lassen. Ihr könnt mit dem Begriff nichts anfangen – wir anfangs auch nicht, deshalb haben wir versucht in zu prägen und zu definieren. Unsere Legaldefinition aus einem älteren Blogeintrag.

Ein Social Workplace ist laut unserer Definition  eine Internetplattform auf der man einen kompletten Arbeitsprozess softwareunterstützt im Browser abarbeiten kann.

Für andere Meinungen habe ich euch hier noch eine Linkliste zu Thema “Social Workplace” zusammengestellt. Würde mich über eine anregende Diskussion dazu freuen ;)

Links zum Social Workplace

Das heißt aber auch, dass dies irendwie in dem UserInterface zu erkennen sein soll. Richtig, und deshalb hatten wir eine super Idee um dem User erstmal alle seine Funktionen und einen Überblick über laufende Aktivitäten* aufzuzeigen – ein Dashboard! Das Dashboard ist jetzt keine neue Erfindung von uns, aber sehr gut für ein Social Workplace geeignet. Nehmt zum Beispiel Wordpress (kann man WP nicht sogar als ein Social Workplace bezeichnen? Ihr habt alles hier, was ihr für eure Arbeit als Blogger braucht und falls nicht, besorgt ihr euch einfach ein Plugin für die fehlende Funktionalität!) – ihr könnt alle wichtigen Funktionen vom Dashboard aus erreichen und seht auch, wenn etwas Neues passiert ist. Perfekt - genau so etwas wollten wir auch. Von dem Dashboard geht es dann in die einzelen Teilfunktionen. Welche da wären:

  • Aktivitäten generieren
  • Aktivitäten ausführen
  • Aktivitäten verwalten
  • Hilfe zu Aktivitäten bekommen
  • ein Netzwerk zu anderen Aktivisten* aufbauen
  • sich in einer Community über Aktivitäten und deren Ausführung / Verbesserung austauschen
  • Aktivitäten delegieren

Na wie klingt das für euch. Ich finde es super, denn so muss ich nicht um meine Aktivitäten auszuführen mehrere Webseiten / Services bemühen. Ich bekomme alles aus einer Hand geboten.

Das design ist sehr im Stil des Web2.0 und mit Piktogrammen statt mit massenhaft erklärenden Texten geschmückt ;) Jede Altersgruppe sollte sich spielend leicht auf der Plattform (Social Workplace) zurecht finden.

Ich freue mich schon, wenn es denn im Laufe der nächsten Woche auch mal die ersten klickbaren HTML Designs gibt und wir dann mal mit ausgewählten Lesern und / oder Personen unserer Zielgruppe auf der Plattform spielen können.

Werde demnächst auch mal versuchen ein abstrahiertes Design zu zeichnen und euch hier auf dem Blog vorzustellen.

Grüße eurer Mr. Startup


*Aktivität - eine Aktivität ist eine Handlung auf der Plattform. Dieser abstrakte Begriff soll euch nicht zuviel über den genauen Inhalt geben. Es kann also alles sein, was ihr euch so vorstellt.

*Aktivist - ist ein User welcher auf der Plattform agiert und die von der Plattform angebotenen Funktionen nutzt.

Erstellt am Mittwoch 13. Mai 2009
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Project Backlog und Sprints stehen fest

über das Wochenende haben wir noch ein paar Dokumente übersetzt und Grafiken für das Entwicklerteam vorbereitet.

Im letzten Eintrag habe ich ja die MindMap als Methodik vorgestellt. Diese sowie eine vorläufige Sitemap und erste Layoutskizzen haben wir heute verschickt.

Da durch unsere vorherigen Programmierer ja mehr oder wenig schon Funktionalität gegeben ist, haben wir den Sourcecode auch noch mit übergeben. Es ist sicherlich nicht zum Nachteil, wenn man sieht, was die anderen gemacht haben. Möglicherweise  hilft es ihnen auch den Workflow besser zu verstehen..

Festgelegt haben wir uns nun auf drei Sprints. Im ersten wird das Kernstück der Plattform, also worauf sich alles stützt implementiert und in den beiden folgenden Sprints dann die Zusatzfeatures, welche die Einzigartigkeit der Plattform ausmachen sollen ;)

Zeitplanung sieht wie folgt aus:

  1. Sprint 10 Tage
  2. Sprint 15 Tage
  3. Sprint 14 Tage

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Am Mittwoch werden wir uns dann das nächste mal zusammensetzen und ich den aktuellen Status sehen können.

Erstellt am Montag 20. April 2009
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erfolgreiches Kickoff-Meeting mit philippinischem Entwicklerteam

wie vorhin auch in Twitter angekündigt verlief das Kickoff-Meeting aus meiner Sicht und ich denke auch das der des Teamleiters sehr gut. Aber ich kann euch sagen, es ist nicht ganz so trivial die eigenen Gedanken und Vision über die Idee / das Projekt einem anderen so lebhaft darzustellen, wie es im eigenen Kopf auch ist – und vorallem nicht in einer anderen Sprache ;)

Die Agenda sah folgendermaßen aus:

  1. Team Introduction

    Ich denke dazu muss ich nicht viel sagen. Wir haben uns halt gegenseitig vorgestellt.

  2. Project Goals

    Bevor der Vertrag zustande gekommen ist, haben wir eine kurze Zusammenfassung der Idee an das Team geschickt. Somit hatten sie heute schon eine kleine Vorstellung von dem Projekt.
    Wir wollten aber, dass sie die ganze Idee vollständig verstehen und auch unsere persönliche Sicht der Dinge einfach mal erfahren. Aus diesem Grund habe ich auf sieben Folien kurz nochmal die Idee umrissen.

  3. Scope of Work

    Nur die Idee alleine konnte ja nicht Vorraussetzung für die Programmierung des UserInterface sein. Also haben wir im Vorfeld eine Mindmap als eine Art Sitemap erstellt. Darin waren die Funktionen und Verknüpfungen sehr gut erkennbar.

    Mindmap UI

  4. Development Process Discussion

    Gut nachdem das Ziel soweit festgelegt war, ging es nun um die Vorgehensweise. Das Entwicklerteam bevorzugt agile Softwareentwicklung – im Speziellen SCRUM
    Was das ist seht ihr hier:

    Unser Product Backlog setzt sich also aus den Komponenten der Mindmap zusammen – die Vorarbeit hat sich also gelohnt. Den aktuellen Status können wir über ein online Tool (natürlich auf OpenSource basierend) abfragen und auch darüber mit dem Team in Kontakt treten.

  5. Roundtable Discussion

    Wie wird unser weiteres Vorgehen sein, wann treffen wir uns, und solche Fragen haben wir halt noch diskutiert.

Erstellt am Donnerstag 16. April 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

wieder da und noch weiter weg

Hallo liebe Blogleser,

heute wird das Blog wiederbelebt. Viele werden schon unsere Berichte vermisst haben – und das zu Recht! In den letzten Woche ist eine Menge passiert. Seid also gespannt…

Kurze Zusammenfassung:

Wir hatten sehr interessante und auch vielersprechende Gespräche mit international agierenden Unternehmen in unserem Marktsegment. Weil wir das Rad nicht neu erfinden wollen, waren wir auf der Suche nach Technologiepartnern um eine Kooperation einzugehen. Diejenigen von die das Blog schon länger lesen werden wissen, dass wir hier keine Namen nennen und das soll auch so bleiben ;) aber  zu den einzelnen Gesprächen später mehr.

Das Thema Entwicklung ist ja – wie ihr wisst – sehr heißt…nachdem wir mal wieder einen Tritt in den Ar*** bekommen haben, wollten wir erstmal nicht so intensiv nach einem neuen Entwicklerteam ausschau halten. Aber wie es der Zufall so will, haben wir nun einen Partner gefunden, der für uns im ersten Schritt das UserInterface umsetzt. Dadurch können wir bei weiteren Gesprächen mit möglichen Kooperationspartnern oder auch VCs etwas zeigen und müssen nicht immer mit “Bildern” arbeiten ;)

Dieses mal ist es auch ein Unternehmen und keine “Freiberuflichen Entwickler” mehr. Wir gehen jetzt also professioneller vor, um auch endlich mal wieder einen großen Schritt voran zu kommen.

Die Entwicklung findet nun auch nicht in Deutschland statt, sondern auf den Philippinen => das ist dann jetzt auch der nette Fleck Erde, wo sich Mr Startup momentan aufhält, um die Entwicklung zu begleiten. Aber wir (Mr & Mrs Startup) waren ja schon immer ein wenig regional getrennt und da machen die 10.000km auch keinen Unterschied mehr :)

Soweit die Fortschritte der letzten Wochen im Schnelldurchlauf

We are back in business

Erstellt am Mittwoch 15. April 2009
Unter: Startup-Live | 2 Kommentare »

Verschleiß an Programmierern

Wer unseren Blog regelmäßig liest, wird wissen, dass wir mittlerweile das Vergnügen mit mehreren Programmierern hatten. Dabei waren wir nicht immer vom Glück gesegnet. Dennoch haben wir daraus auch unsere Lektionen gelernt.

Stufe 1 – Programmierer innerhalb des Teams

Angefangen haben wir mit einem Informatiker in unserem Gründerteam. Mit ihm zusammen haben wir uns für eine Technologie entschieden – der wir bis heute treu geblieben sind. Allerdings war er – wie wir – auch ein Student und ist dann im Rahmen seines Studiums ins Ausland gewechselt und die Zusammenarbeit ist abgebrochen.

Lessons Learned

  • Sensibilisierung auf Technologie und Auseinandersetzung mit Implementierung
  • Entwurf eines Grobkonzeptes
  • Einblick in programmatische Denkweise

Stufe 2 – bezahltes Programmiererteam auf Stundenbasis

Als nächstes fertigten wir ein ausführliches Feinkonzept mit den gelernten Methodiken an. Dieses sollte nun die Grundlage für die weitere Programmierung sein. Wir fertigten Stellenanzeigen an und veröffentlichten diese in einschlägigen Foren und führten Bewerbungsgespräche – was für uns auch eine ganz neue Erfahrung gewesen ist (endlich saß man mal auf der anderen Seite des Tisches).

Wir ließen den Entwicklern relativ viele Freiräume und definierten nur sehr wage und schwammige “Meilensteine” (eigentlich konnte man es noch nichtmal Meilenstein nennen!). Um uns nicht in finanzielle Abgründe zu stürzen, legten wir einen maximalen Lohn pro Monat fest (ein Stundensatz wurde für jeden Entwickler individuell ausgehandelt)

Lessons Learned

  • keine Programmierung auf Stundenlohnbasis => Leute neigen dazu sich viel Zeit zu lassen
  • klare Definition von Meilensteinen und konkrete Aufgabenpakete zur Fortschrittsüberprüfung (auf Basis des Feinkonzeptes)
  • Aufwandseinschätzung durch Dritte (wenn man selber wenig von der Materie versteht)
  • es muss einen Teamleader geben, sonst verrennen sich die Beteiligten
  • klare Aufgabenteilung zwischen den Entwicklern

Stufe 3 – bezahlter Programmierer nach Ergebniserreichung

Aus den vorangegangenen Erfahrungen haben wir gelernt gehabt und einen sehr guten Fang mit dem neuen Programmierer gemacht. Wir führten wöchtenliche Treffen zur Fortschrittskontrolle ein. Die Bezahlung erfolgte immer pro Meilenstein mit fest definierten Modulen aus dem Feinkonzept. Im Dezember gab es schon die ersten Anzeichen, dass die Zusammenarbeit auch langsam zu Ende gehen wird. In der Hoffnung auf Besserung haben wir ihm damals eine Pause (zur Selbstfindung) von einem Monat eingeräumt – leider ergebnislos! Letzte Woche hat er sich dann mit folgenden Worten verabschiedet:

“Und ich habe auch keine Lust, euch neue Erklärungen aufzutischen, warum ich nichts machen konnte. Das heisst ich werde dieses Projekt nicht mehr weitermachen, so leid es mir auch tut!”

Die Grundgerüst steht auf jeden Fall, die Frage ist nur, ob zukünfte Entwickler damit was anfangen können oder wieder ganz von Vorne beginnen müssen. Durch die ergebnisorientierte Bezahlung war allerdings der finanzielle Verlust tragbar.

Lessons Learned

  • Teammitglieder arbeiten produktiver, wenn sie von der Idee komplett überzeugt sind
  • Entwickler in gewissem Maße an Konzeption teilhaben lassen (Gefühl der Selbstverwirklichung)
  • Regelmäßige Auskunft über den aktuellen Stand einholen
  • persönliche Probleme beeinflussen die Arbeitsleistung stark (sowohl negativ als auch positiv)

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie unsere vierte Stufe aussehen wird! Trotz der Rückschläge haben wir sehr viel aus unserer Erfahrungen lernen können. Wir hoffen auch, dass ihr diesen Beschreibungen unserer Erlebnisse zielführend für eure Projekte / Unternehmensgründungen nutzen könnt. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden wie es bei uns weitergeht.

Damit ist leider vorerst ein Kapitel abgeschlossen, was auf den ersten Blick sehr sehr vielversprechend aussah. Aber genau das ist ja der Reiz an einer Existenzgrünundung und vor Allem auch an unserem Blog. Man weiß halt nicht was auf uns zukommt. Wir sind genauso überrascht worden wie ihr.

das-Startup to be continued …

Erstellt am Montag 2. März 2009
Unter: Startup-Live | 2 Kommentare »

die Ruhe nach dem Sturm

Liebe Blogleser,

ich sage euch, die letzten paar Tage waren wieder geprägt von starken Stimmungs- und Spannungsschwankungen und deshalb gab es gestern mal wieder eine Menge über Skype zu besprechen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir vom Pech verfolgt werden…aber lest selber.

  1. Domain (zu 90% abgeschlossen)

    die schlechte Nachricht, dass wir unsere Wunschdomain nicht bekommen habt ihr sicherlich hier gelesen. Dennoch wollen wir noch eine Mail schreiben und erfragen, ob die Domain nicht doch käuflich zu erwerben ist – das ist dann aber auch alles was wir machen können.

  2. Blog ( … )

    Wie ihr seht, bin ich diese Woche auch nicht so wirklich zum Bloggen gekommen. Habe auf jeden Fall noch ein wenig Futter vorrätig. Das Design steht auch noch an. Mal sehen wann wir das schaffen. Also wenn ihr gute Wordpress-Design-Vorschläge habt, dann einfach her damit.

  3. Konzepterstellung (zu 25% abgeschlossen)

    wie ihr seht haben wir diese Woche eher konzeptionell gearbeitet. Gestern haben wir die erste neue Version des Businessplans besprochen. Es liegt noch eine Menge arbeit vor uns. Der rote Faden hat noch gefehlt, aber der wird kommende Woche eingearbeitet. Finanzplan habe ich auch soeben erhalten. Muss ihn allerdings noch angucken. Jetzt haben wir auf jeden wieder eine Ausgangsbasis für die Weiterarbeit und zur Diskussion.

  4. Businessplan-Wettbewerbe (noch nicht begonnen)

    werden wir auch erst intensiv anfangen, wenn der Businessplan steht und dann machen wir uns auf die Suche nach potentiellen Geldgebern. Also, wenn ihr Geld gut investieren wollt – könnt ihr uns einfach kontatkieren ;)

  5. Non-Karneval Frankfurt Tweetup

    Am Dienstag war Mr. Startup beim kleinen Frankfurt Tweetup. Aber dazu später mehr ;)

  6. Programmierer

    Das bedrückenste Thema war und ist unser Programmierer :(
    Wir haben mal wieder eine Abfuhr erhalten…und stehen jetzt alleine da mit einer halb-fertigen Webapplikation. Mal gucken wie es weitergeht.

Was erwartet euch demnächst…

  • wir haben schon einen Erfahrungsbericht erhalten den wir veröffentlichen wollen
  • kurze Übersicht über das Tweetup
  • Eine Gliederung des Businessplans
  • Mr. Startup beim WebMontag in Frankfurt
  • das-Startup auf der Cebit (Donnerstag, 05. März 2009)

Also immer dranbleiben. Wenn ihr Fragen habt oder gerne an der einen oder anderen Stelle mehr wissen wollt, meldet euch einfach. Wenn es uns möglich ist, werden wir gerne unsere Erfahrungen teilen.

Erstellt am Donnerstag 26. Februar 2009
Unter: Protokolle | Keine Kommentare »

Businessplanwettbewerbe = Verlust des geistigen Eigentums

In dem heutigen Post möchte ich ein auf den Businessplan und -wettbewerbe eingehen.

Zuerst stellen wir uns die Frage:

Was ist überhaupt ein Businessplan (für uns)?

Ich möchte jetzt keine der unzähligen Legaldefinitionen aufgreifen, sondern einfach mal beschreiben, was er für uns ist.

Für uns ist der Businessplan die Verschriftlichung unserer Idee zur Existenzgründung als Komplettpaket. Er ist unser Leitfaden und Controlling-Instrument, wenn es um den Vortschritt des Projektes geht. Angefangen von der Entstehung der Idee, über die Geschäftslogik, das Modell wie wir Geld verdienen wollen bis hin zu der Vorstellung des Teams mit den Aufgaben jedes Einzelnen und der gegenseitigen Kommunikation ist dort alles geregelt. Selbst die Art der Rechtsform und die Funktionsweise dieser mit Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse ist alles schon definiert. Wir haben also den Soll-Zustand in unserem Businessplan formuliert und machen uns jetzt auf den Weg diesesn Zustand – also unser Ziel zu erreichen.

Das Ziel einer jeden Unternehmen ist natürlich positiv zu wirtschaften, was allerdings ein längerfristiges Ziel sein sollte und nicht immer ab der ersten Sekunde gegen ist. Um einmal Geld damit zu verdienen muss man selbst auch etwas dafür tun – also jetzt neben der Konzeption der Idee und Ausarbeitung des Businessplans. In der Regel kann erst Geld verdient werden, wenn man zuvor bereit war selbst (oder andere) Geld in die Idee (bzw. das im Businessplan definierte Ziel) zu investieren. Von hier an hat man nun mehrere Möglichkeiten:

  • Eigenfinanzierung
  • Fremdfinanzierung durch Risikokapitalgeber (Venture Capital)
  • oder sonstige Beschaffung von finaziellen Mitteln.

Der Erste ist wohl der mühsamste Weg, bei dem Zweiten verliert man in der Regel die vollständige Unahängigkeit und kann dafür die Umsetzung relativ schnell erreichen. Der letzte Weg ist da vielleicht der angenehmste – ich bekomme anderweitig Geld um meine Idee umzusetzen. Aber diese birgt noch lange nicht keine Gefahren.

Am Beispiel des Businessplanwettbewerbs möchte ich euch dies verdeutlichen.

Bevor jemand vermutet ich möchte alle Businessplanwettbewerbe schlecht reden und ihr sollt daran nicht mehr teilnehmen – das ist Quatsch! Wir sind ja ein Blog über Erfahrungsberichte und diese wollen wir mit euch teilen und euch somit auch zum nachdenken anregen.

Los gehts! Wir als Startup nehmen nun an einem Businessplan teil. Ist ja erstmal eine tolle Sache es werden ja 50.000 EUR und ein Mentor sowie weitere Zusatzleistungen, wie Schulungen, Beratung und Bürobereitstellung als Ansporn ausgelobt (das ist jetzt ein fiktives Beispiel!!!). In diesem Moment, wo ihr euren Businessplan aus der Hand gebt, habt ihr -objektiv gesehen- keine Macht mehr über die Verteilung und Weitergabe eurer Idee. Auch wir haben einmal an einem Businessplanwettbewerb teilgenommen und genau diese Überlegung angestellt.

Unsere Frage lautet jetzt also – kann man sein geistiges Eigentum schützen und wenn ja, wie?

Wir mussten für uns feststellen, dass es kaum eine Möglichkeit gibt Ideen “patentieren” zu lassen. Und wenn es die gäbe würde es ja reichen ein kleines Detail, z.B.ein Name, eine Komponente auszustauschen und -schwupps- wäre eine “neue Idee” geboren. Man wird auch keine rechtswirksamen NDA’s mit den Veranstaltern der Busninessplanwettbewerbe aushandel können. Die Veranstalter müssten ja sonst für jeden Beurteilenden ein NDA unterzeichnen.

Aber warum jetzt die langen Ausführungen … ? Wie oben schon erwähnt, haben wir auch mal an einem solchen Businessplanwettbewerb teilgenommen und ca. ein dreiviertel Jahr später ist eine Unternehmung mit einer Idee gestartet die unserer sehr ähnlich war. Es ist nicht nachvollziehbar, ob zwischen dem Wettbewerb und dem Launch einen kausalen Zusammenhang besteht – und wir werden es wohl auch nie herausfinden. Mittlerweile haben wir natürlich unser Konzept geändert und verbesssert ;) Stehen sogar mit dem anderen Startup in Kontakt. Aber dieses unterschwellige Gefühl des Betrogenseins (berechtigt oder unberechtigt?) wird wohl immer bleiben.

Meiner Meinung nach ist diese Preisgabe des “Intimsten” einer Gründung schon ein großer Schritt. Man muss sich sicher sein, dass man selbst innerhalb der nächsten paar Monate auf dem Markt Präsenz zeigen wird. Diese Hemmschwelle gilt es zu überwinden, um das deutsche Unternehmertum noch stärker zu fördern! Doch wie kann man jungen Gründern diese Angst nehmen?

Ich habe ein schönes Beispiel gefunden. Der Businessplan-Wettbewerb der Financial Times “enable2start” bieten im Anschluss an die Einsendung des Konzeptes eine Vertraulichkeitszusage an, welche per Fax angefordert werden kann. Die Frage ist lediglich nur, ob dies in einem Extremfall vor Gericht auch bestand haben wird?

Ich hoffe, ich konnte euch mit unser Erfahrung ein wenig für dieses Thema sensibilisieren und zum Nachdenken anregen.

Wünsche allen ein erholsames Wochenende

Erstellt am Freitag 13. Februar 2009
Unter: Businessplan | 2 Kommentare »

Wo standen wir und wo stehen wir? (Oktober)

Startups kommen und gehen. Viele gute Ideen schaffen es nicht einmal einen Fuß auf die Erde zu setzen, um als Ganzes getestet zu werden. Mit unserer Berichterstattung wollen wir euch die Möglichkeit geben sich wiederzufinden in den Schwierigkeiten, den schönen, atemberaubenden Momenten. Um euch bzw. spätere Projekte von euch mit unserem Entwicklungstand und der immer weiter voranschreitenden Entwicklung zu vergleichen resumieren wir immer am Ende des Monats, was geschafft wurde.

Da wir das zum ersten mal machen geht nun erstmal darum, das bisher geschehene von Anfang an darzustellen:

Die Idee für das Projekt ist uns vor circa 2 Jahren gekommen. Aller Anfang ist schwer, weshalb wir unsere reine Idee erstmal ordnen mussten. Dies lässt sich am besten in einem Businessplan machen, also haben wir ohne Vorahnung losgelegt. Die ersten Ergebnisse waren für uns natürlich der wahnsinn. Denn eine Idee auf 30 Seiten in seinen Händen zu halten hat was magisches. Aus heutiger Sicht mit Abstand betrachtet war das eine glatte 6, was wir dort erstellt haben, aber nur daraus lernt man.

Zu dieser Zeit ist unser Team auf 4 Gründer angewachsen. Die beiden, die zum dortigen Zeitpunkt dazugestoßen sind, haben sich in einem Motivationsloch wieder aus dem Team verabschiedet. Diese Löcher kommen schnell oft und man muss hart kämpfen, um dort wieder raus zu kommen. nachdem nun ca. 1 1/2 Jahre Planung und Konzeption vergangen war und wir die Idee wirklich sehr gut durchgeplant hatten, standen wir wieder zu zweit dar, umso motivierter.

WIr haben uns fortan rangesetzt und ein Feinkonzept für die Programmierer entwickelt, in dem jeden noch so kleine Kleinigkeit seinen strukturierten Platz fand. Mit diesem haben wir uns zwei Entwickler gesucht, die es schaffen sollten innerhalb von 5 Monaten daraus eine funktionierende Webanwendung zu basteln. Durch nicht eingehaltene ABsprachen und starke Verzögerungen mussten wir uns vor 2 Monaten von Ihnen und einer zu 5% fertigen Plattform verabschieden -und da haben wir wieder so ein Tief-.

Das Glück des tüchtigen hat uns einen uns bekannten Programmierer an Land gespült, der sich bereit erklärt hat die Anwendung für einen Pauschalpreis natürlich mit der Hilfe der schon entwickelten Module (und das waren nicht viel) anzugehen. Wir sind nun an dem Punkt angekommen, wo der Kernprozess der Plattform steht und nun die Details angegangen werden. In der gesamten Zeit haben wir alle 3-4 Monate einen komplett neuen Businessplan geschrieben, um unsere Erfahrungen in diese mit einzubrigen und festzuhalten.

Im kommenden Monat sollte ein Teil der CID, sowie einen Präsentation, die Anwendungsdetails und erste Prototypanwendungen erstellt und angegangen werden. Ich hoffe Ende November ziehen wir dann ein erstes positives Resumee!

Erstellt am Dienstag 28. Oktober 2008
Unter: Allgemein | 1 Kommentar »