Wunschdomain adé – nein doch nicht?

Ich habe es jetzt endlich geschafft und mal wieder ein wenig wegen der Domain rumtelefoniert und gemailt. Wir haben dem Besitzer unserer Wunschdomain nochmal kontaktiert und erfragt, ob die Domain käuflich zu erwerben sein. Von diesem Angebot war er nicht abeneigt. Das Problem war allerdings, dass keine Preisvorstellung mitgeschickt worden ist.

Was mach man jetzt … wieviel ist eine Domain wert? Also für uns sehr viel – weil die Domain ja der Name des Startups ist. Für ihn – keine Ahnung! Aber wie finden wir den richtigen Mittelweg?

Ein Gespräch - hier kann man im Dialog über einen vernünftigen Preis reden und sich ggf. gegenseitig annähern. Okey, das machen wir. Leider hat der Herr Domainowner keine Zeit zum telefonieren und fordert einen Preisvorschlag unserer seits. Und wieder stehen wir vor der schwierigen Frage: Wieviel ist eine Domain wert?

Es lag nun also an uns den ersten Schritt zu machen…sehr schwierig. Wir erkundigten uns nach Bewertungskriterien von Domains:

  • Pagerank
  • Linkqualität
  • Anzahl der Buchstaben
  • Top-Level-Domain

Unsere Wunschdomain(en) hatten Pagerank 0 und auch Linkqualität von 0 Prozent. Hmmm, es handelt sich um 5 – 9 Buchstaben (hehe..um nicht gleich zu viel über den Namen zu verraten!) , .com und .net! Wir also weiter im Netz nach Kaufpreisen von Domains geschaut ~3000EUR Boah….das ist teuer!

Wir müssen versuchen die Domains für weniger Geld zu bekommen - aber wie und was sind die Vorstellungen des Domainowners – immerhin ein Amerikaner (Geschäftsmann oder nicht?)

Okey…letztendlich haben wir 500EUR vorgeschlagen! Ist das zuviel – zuwenig?

Was sagt ihr? Es ist schon kacke den ersten Schritt zu gehen!

Unser Tipp: Versucht immer ein persönliches Gespräch zu erzielen, wenn es um Geld geht – wir hätten es sicherlich auch tun sollen ;)

zum Weiterlesen:

  1. Technologie Partner VII
  2. Technologie Partner V
  3. Technologie Partner Part III
  4. Know your Customer | Kenne deine Kunden
  5. Technologie Partner Part I

7 Kommentare zu “Wunschdomain adé – nein doch nicht?”

  1. Gregor sagt:

    Hi,

    der erste Schritt ist wichtig. Du verankerst Dein Gegenüber damit.

    In Amerika hat man dazu mal ein Experiment gemacht. Die Leute sollten die letzten 4 Ziffern ihrer Sozialversicherungsnummer aufschreiben. Dann sollten sie schätzen, wieviel zugelassene Zahnärzte in Manhattan eine Praxis betreiben. Dabei ergab sich ein Zusammenhang, obwohl doch jedem klar sein dürfte dass die Zahl der Zahnärzte in Manhattan nicht mit der eigenen Sozi-Nr. verknüpft ist. Die Leute waren durch die erste Zahl “verankert”.

    Mit Deinem ersten Gebot verankerst Du also Dein Gegenüber. Der wird nun nicht mehr 9.000 Euro fordern, weil er bereits sieht, dass Du das nicht zahlen willst. Hätte er das 1. Gebot gemacht, hätte er 9.000 € fordern sollen. Dann hättest Du Dich nicht getraut, 500 € anzubieten.

    Die einzige Gefahr ist, dass Dein 1. Gebot soweit abseits von seinen Vorstellungen ist, dass er nicht glaubt, dass ihr euch einigen werdet. Dann wäre die Verhandlung beendet. Aber eigentlich ist das kein Problem, denn wenn er wirklich 9.000 € will, bist Du ohnehin raus, oder?

    Jeder hat seine Zielvorstellungen. Jeder hat seinen Point of Resistance, über den man nicht hinauswill (also bei Dir: Höchstpreisvorstellung, bei ihm: Minimalpreis, den er erzielen will).
    Überlappen sich diese beiden Points of Resistance, habt ihr eine ZOPA, Zone of Possible Agreement. Solange sich Dein “verankerndes” 1. Angebot in dieser ZOPA befindet, ist alles OK.

    Ist es zuweit weg, ist die Verhandlung beendet. Aber das hätte sowieso nicht zu Deiner Zufriedenheit geführt – also: Sei froh, dass Du den 1. Schritt machen durftest. So hast Du ihn nahe an Deinem Verhandlungsziel verankert.

    Du hast allet richtich jemacht!

    Wenn Du mehr wissen willst, melde Dich bei mir (twitter.com/gregorgross). Ich habe mich lange mit sowas beschäftigt.

  2. AkquiseScout - Mehr Umsatz und neue Kunden sagt:

    Spart die Zeit und das Geld, vergesst die Wunschdomain und sucht eine eine bessere nach Marketinggesichtspunkten.

    Mit besten Grüßen,

    Alexander E. Schröpfer

  3. Andi sagt:

    Würd mich interessieren, wie der Domaininhaber auf Eure Preisvorstellung reagiert hat?

    Hab da auch schon die ein oder andere kuriose Erfahrung gemacht und letztlich erst einmal eine Domain gekauft. Die restlichen Angebote waren immer utopisch!

  4. Mr. Startup sagt:

    hehe, die Frage is sicherlich sehr interessant ;) hab erst überlegt, ob ich einen Eintrag dazu schreibe, aber so finde ich es irgendwie besser…

    also überraschender Weise hat er sehr gut darauf reagiert und wir konnten uns auf diesen Preis einigen. Sind jetzt gerade dabei die Transaktion sauber abzuwickeln.

    Wenn alles in Sack und Tüten ist, werde ich mich nochmal hier auf dem Blog dazu äußern.

    Schöne Woche noch

  5. Andi sagt:

    Na dann herzlichen Glückwunsch! Hört sich super an!

    Habt Ihr nur ne .com oder auch andere TDLs?

    Freu mich auf den Beitrag hierzu…

    Grüsse

  6. Mr. Startup sagt:

    haben gleich einen Großeinkauf daraus gemacht ;)
    .com, .net, .de, .org, .info, .eu

    denken auch über die .tel nach – ich finde die Idee dahinter nicht schlecht, z.B.

    mr-startup.das-startup.tel
    mrs-startup.das-startup.tel oder auch
    marketing.das-startup.tel

    was hälst du davon?

  7. Andi sagt:

    Mhh… Und unter der .tel-Domain kann man sich dann die Telefonnummer anzeigen lassen bzw. findet einen Skype-Button zur entsprechenden Person?

    Finds nett, aber wenn auf der Visitenkarte nicht direkt die Nummer steht, dann find ich es eher störend. Und woanders weiss ich nicht, wo der Link platzierbar wäre ;-)

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