Archiv für die 'Startup-Live' Kategorie

Der Übersetzungsprozess

Der zweite Tag auf der BDÜ Konferenz – “Übersetzen in die Zukunft” ist in der letzten Vorlesungsrunde und wir haben uns Heute vor allem mit dem Prozess der Übersetzung beschäftigt.

Hierbei geht es vor allem darum in der heutigen Zeit das Übersetzen nicht als die Dienstleistung zu verstehen, einen Ausgangstext in einen Zieltext zu bringen. Die gestiegenen Qualitätsansprüche der Übersetzungsdienstleistung, sowie ein enormer Preiskampf und die immer enger werdeneden Zeitspannen zwingen die Übersetzer sichtechnischen Hilfsmittel zu bedienen und nicht mehr als reiner Übersetzer zu agieren, sondern viel mehr Informationsmanager zu sein.

Moderne Technologien ermöglichen es komplexe Übersetzungspojekte anzulegen und zu verwalten. Der Übersetzer kann sich dadurch allerdings nicht vollständig auf seine Kernkompetenz das Übersetzen fokussieren. Projektmanagement, Dateikonvertierungen und Pfelge von Datenbanken gehören mit zum täglichen Arbeitsaufwand.

Dabei sieht der Prozess wie folgt aus:
- Vorprüfung
- Konvertierung
- Übersetzung
- Qualitätssicherung

Der Arbeitsschritt der Vorprüfung kann mit Hilfe von Terminologiedatenbanken und linguistischen Regelwerken automatisiert werden und das Referenzdokument ideal für die Übersetzung vorbereitet werden. Das gleiche ist für die Dateikonvertierung möglich. Während der Translation können sich Übersetzer verschiedenen technischen Hilfsmiteln bedienen, um ihren Durchsatz zu erhöhen.
Ein sehr sensibler und kritischer Punkt ist die Qualitätssicherung. Mittlerweile gibt es verschiedene Normen zur Definition von Qualitätsstandards.
- ASTMF 2755 – amerikansiche Norm für die Phasen des Übersetzungsprozesses
- EN 15038 – Europische Norm zur Übersetzung

Da allerdings die Qualitätskriterien durch den Kunden definiert werden kann nicht über eine absolute Qualität gesprochen werden. In den Podiumsdiskussionen ist der Wunsch nach mehr Transparenz aufgekommen. Dazu zählt auch qualitativ niedrige Arbeiten als “History Shocker” der breiten Übersetzercommunity zur Verfügung zu stellen.

Erstellt am Samstag 12. September 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Übersetzen – ein Markt der Zukunft?

das-Startup.de ist in journalistischer Tätikeit auf der “Übersetzen in die Zukunft”-Messe des BDÜ an der Freien Universität in Berlin Dahlem Dorf.

Ihr fragt euch sicherlich, warum wir uns gerade auf dieser Fachmesse engagieren. Die Gründe dafür sind sehr vielseitig. Vorranging interessiert uns aus eigenem Interesse der Übersetzermarkt. Weiterhin sehen wir durch den stark fragmentierten Markt viele Möglichkeiten für neue innovative Ideen und damit Chancen für junge Unternehmen dort Fuß zu fassen. Dazu zählen aus unserer Sicht vor allem:

- kollaboratives Zusammenarbeit an Übersetzungsaufträgen
- quelloffene frei verfügbare Translation Memorys
- crowdsourcing / social Translation Memorys

All diese Punkte spiegeln die Ideen des Web 2.0 wieder und sind in anderen Branchen und sozialen Kreisen längst etabliert (Social Communities, Creative Collaboration and Communication), aber nicht auf dem Übersetzermarkt. Übersetzer in Deutschland sind eine zähe Masse, die sich von den alten Strukturen noch nicht lösen will, um Ihre Gewohnheiten und Prozesse nicht ändern zu müssen. Allerdings wächst im Moment eine neue Ära heran, die diesen Riegel aufbrechen kann.

Wir hoffen euch die kommnden drei Tage detailiert über Chancen von Startups in diesem Marktsegment informieren zu können und euch einen Einblick in die Charakter der Branche zu geben.

das-Startup.de ist in journalistischer Tätikeit auf der “Übersetzen in die Zukunft”-Messe

des BDÜ an der Freien Universität in Berlin Dahlem Dorf.

Ihr fragt euch sicherlich, warum wir uns gerade auf dieser Fachmesse engagieren. Die Gründe

dafür sind sehr vielseitig. Vorranging interessiert uns aus eigenem Interesse der

Übersetzermarkt. Weiterhin sehen wir durch den stark fragmentierten Markt viele

Möglichkeiten für neue innovative Ideen und damit Chancen für junge Unternehmen dort Fuß zu

fassen. Dazu zählen aus unserer Sicht vor allem:

- kollaboratives Zusammenarbeit an Übersetzungsaufträgen
- quelloffene frei verfügbare Translation Memorys
- crowdsourcing / social Translation Memorys

All diese Punkte spiegeln die Ideen des Web 2.0 wieder und sind in anderen Branchen und

sozialen Kreisen längst etabliert (Social Communities, Creative Collaboration and

Communication), aber nicht auf dem Übersetzermarkt. Übersetzer in Deutschland sind eine

zähe Masse, die sich von den alten Strukturen noch nicht lösen will, um Ihre Gewohnheiten

und Prozesse nicht ändern zu müssen. Allerdings wächst im Moment eine neue Ära heran, die

diesen Riegel aufbrechen kann.

Wir hoffen euch die kommnden drei Tage detailiert über Chancen von Startups in diesem

Marktsegment informieren zu können und euch einen Einblick in die Charakter der Branche zu

geben.das-Startup.de ist in journalistischer Tätikeit auf der “Übersetzen in die Zukunft”-Messe des BDÜ an der Freien Universität in Berlin Dahlem Dorf. Ihr fragt euch sicherlich, warum wir uns gerade auf dieser Fachmesse engagieren. Die Gründe dafür sind sehr vielseitig. Vorranging interessiert uns aus eigenem Interesse der Übersetzermarkt. Weiterhin sehen wir durch den stark fragmentierten Markt viele Möglichkeiten für neue innovative Ideen und damit Chancen für junge Unternehmen dort Fuß zu fassen. Dazu zählen aus unserer Sicht vor allem: – kollaboratives Zusammenarbeit an Übersetzungsaufträgen – quelloffene frei verfügbare Translation Memorys – crowdsourcing / social Translation Memorys All diese Punkte spiegeln die Ideen des Web 2.0 wieder und sind in anderen Branchen und sozialen Kreisen längst etabliert (Social Communities, Creative Collaboration and Communication), aber nicht auf dem Übersetzermarkt. Übersetzer in Deutschland sind eine zähe Masse, die sich von den alten Strukturen noch nicht lösen will, um Ihre Gewohnheiten und Prozesse nicht ändern zu müssen. Allerdings wächst im Moment eine neue Ära heran, die diesen Riegel aufbrechen kann. Wir hoffen euch die kommnden drei Tage detailiert über Chancen von Startups in diesem Marktsegment informieren zu können und euch einen Einblick in die Charakter der Branche zu geben.

Erstellt am Freitag 11. September 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Co-Investor aus Fernost

Nachdem Mr. und Mrs. Startup beide wieder in Deutschland sind, beginnt wieder der “Alltagsstress”! Vielleicht ist das auch ein wenig zu negativ ausgedrückt. Denn an unserem Startup zu arbeiten bedeutet nie Stress und wenn, dann ist es positiver Stress und kann einem Urlaub gleichgesetzt werden, oder so ähnlich.

Da wir ja nun schon unser UserInterface fertig haben wollen wir auch den nächsten Schritt gehen und die vollständige Plattform umsetzen lassen. Das würden wir auch am Liebsten sofort machen … wenn … uns nicht das nötige Kleingeld fehlen würden!

Also heißt es jetzt erst mal verschiedene Investoren zu evaluieren und anzuschreiben. Aber womit fangen wir da an? Wie es der Zufall so will, hat unser Entwicklungsunternehmen auf den Philippinen auch noch einen VentureCapital Arm – perfekt! Also fangen wir doch dort an, wo wir schon präsent sind und man uns kennt.

Gesagt – getan! Haben also die verantwortlichen Personen angeschrieben (glücklicherweise kann ich sie schon persönlich). Zuvor hatte ich Vor-Ort ihnen schon kurz unser Produkt präsentiert und schon damals waren sie begeister von der Idee.

Wie zu erwarten war, bekamen wir relativ schnell Feedback und sollten unsere Idee nochmal vorstellen und uns einer Fragerunde stellen. Businessplan, Finanzplan und detaillierte Konzepte zur Monetarisierung haben wir auch mit hingeschickt.

Während des Gespräches stellte sich dann heraus, dass wir aufgrund fehlender Marktkenntnisse (wir kennen unsere Kunden, aber sind selber nicht Teil der Zielgruppe) uns noch nach einem Lead-Investor aus dem deutschen Markt umgucken werden, aber dieses Unternehmen als potenziellen Co-Investor – vor allem für die Entwicklungsleistungen gewinnen können.

Der Vorteil den wir daran sehen ist, dass diese Leute jetzt schon unsere Idee verstanden haben und auch durch das UI gezeigt haben, dass sie sich sehr gut in andere Konzepte hineinversetzen können. Dieses Grundverständnis wäre bei einem Neuanfang in einem anderen Softwarehaus wieder aufzubauen.

Eine weitere Bedingung war unter anderem, dass wir eine ordentliche Rechtsform haben. Dies macht die Anteilsvergabe als Gegenleistung für Investitionen einfacher und für die Geldgeber auch lukrativer und sicherer.

Das heißt, der nächste Schritt wird wohl in Gründer eines Unternehmens gehen => gibt es von eurer Seite Vorschläge zur Wahl einer Rechtsform?

Erstellt am Donnerstag 13. August 2009
Unter: Startup-Live | 2 Kommentare »

Abschluss des Frontends

So, Mr. Startup ist jetzt offiziell wieder in Deutschland! Eigentlich ist es schon ein wenig länger her, aber hier kommt jetzt die offizielle Ankündigung.

Das bedeutet auf der anderen Seite auch, dass wir mit unserem UserInterface Frontend Design fertig sind.

Es ist einfach WOW!!! man kann sich glatt darin verlieben.

Für Startup ist es nicht immer einfach einen passenden Partner zu finden, der einem bei der Implementierung unterstützen kann. Wir haben uns sogar für eine Outsourcing-Variante entscheiden, weil wir mit deutschen Entwicklern doch das eine und andere Mal Probleme hatten.

Allgemein kann man sagen, dass wir sehr zufrieden mit den Ergebnissen und auch der Zusammenarbeit sind! Aus unserer Sicht hat sich diese Investition gelohnt und wir bereuen nichts!!!

Was ich allerdings dazu sagen möchte ist, dass es für uns auch ein nicht ganz so einfacher Schritt war – auf der anderen Seite der Welt entwickeln zu lassen. Aus diesem Grund habe ich die Entwicklungen vor Ort begleitet und war direkter Ansprechpartner. So haben wir das Entwicklerteam sehr gut kennenlernen können und durch gemeinsame Meetings auch den Projekterfolg direkt steuern können.

Die erste Schwierigkeit war, unsere Idee einem Menschen mit ganz anderen kulturellen Ansichten darzustellen und genauso zu begeistern. Hat man nicht die Möglichkeiten dies an Ort und Stelle zu tun und nur via Skype wird sich dieser Prozess doch als schwieriger erweisen.

Weiterhin haben wir diesmal nach einem agilen Entwicklungsmodell – SCRUM – gearbeitet. Mir persönlich hat es sehr gefallen und das Ergebnis bestätigt wohl den Erfolg dieses Modells.

Allerdings konnte der vorher definierte Zeitplan nicht ganz eingehalten werden. War für uns jetzt kein größeres Problem, aber dennoch nachvollziehbar.

Für mich ist bei solchen Projekten die Kommunikation das A und O. Darüber hinaus hat es auch unseren Horizont, wie wir die Welt sehen sehr erweitert.

Gerne stehe ich auch für weitere Auskünfte zu unserer Outsourcing-Strategie zur Verfügung. Von uns also eine Alternative die man auf jeden Fall in Betracht ziehen sollte.

Erstellt am Dienstag 11. August 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner VII

Hallo liebe Leser des Startup Blogs, Entrepreneure und Freidenker vor den Monitoren,

lange musstet ihr jetzt warten, bis wir endlich hier auf unserem Blog aufklären wie unser Gespräch mit dem Technologiepartner ausging.

Erstmal haben wir uns sehr gut “geschlagen” und die Unternehmensvertreter waren auch sehr begeistert von der Idee. Wie es aber in Zeiten einer “Wirtschaftskrise” so ist – liegt der Fokus gerade auf anderen wichtigen Themen und für eine Kooperation sind gerade keine Kapazitäten vorhanden.

Dieses Feedback war allerdings kein

“Tschüß auf wiedersehen – tolle Idee, aber wir haben kein Interesse”

die Tür ist für uns offen gelassen worden und sobald wir mit der Entwicklung ein Stück weiter sind, sind wir angehalten uns nochmal zu melden und vielleicht bietet sich dann ja eine Möglichkeit der Zusammenarbeit.

Für uns war es eine super Möglichkeit unsere Idee mal zu “pitchen” und es hat auch geklappt!

Übrigens…mit unserem “Mentor” haben wir immer noch Kontakt ;) die Zusammenarbeit schläft also nicht ein!


So, wie geht es hier weiter? Ich werde jetzt versuchen die letzten Woche so langsam für euch hier auf dem Blog Revue passieren zu lassen. Wird wieder spannend – also fleißig kommentieren und diskutieren ;)

Wer uns gerne mal treffen mag – kann einfach Kontakt mit uns aufnehmen. Heute habe ich mich wieder mit einem Blogleser getroffen und haben interessante Themen besprochen.

In diesem euch allen ein schönes Wochenende

Erstellt am Freitag 7. August 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner VI

etwas verspätet, weil ich mich Freitag dann erstmal auf eine einsame Insel zurückgezogen haben :D

Also, wir haben nach unserer Generalprobe unsere Aufzeichnungen sehr radikal gekürzt und sind weg von ausformulierten Sätzen hin zu Stichpunkten. Das hat den Vorteil, dass es bei der Präsentation nicht so “vorgelesen” klingt. Wir haben nur die wichtigen Keywords rausgearbeitet – so war die Versuchung größer auszuholen auch nicht ganz so groß.

Weiterhin sind wir von einem Wechsel des Präsentierenden bei jeder Folie abgewichen und haben die Präsentation in 4 thematische Blöcke unterteilt. Einer hat dabei die Einleitung und Vorstellung und der andere die Schlussworte übernommen.

Fragen wurden soweit es ging ans Ende der Präsentation gestellt. Eins, zwei mal hatten wir Probleme with the Webex-Tool und haben diese Kunstpausen dann für die Beantwortung von Fragen genutzt.

Weiterhin war es sehr wichtig, dass wir auch die Zeit im Auge behalten haben. Denn eine Stunde kann in einer so “wichtigen” Präsentation schneller vergehen als einem lieb ist.

Zur Auflockerung der Präsentation haben wir die ersten Entwürfe unseres UI (UserInterface) gezeigt und am Ende dann auch die ersten Workflows als HTML Demo vorgeführt.

Wir haben am Ende sehr positives Feedback erhalten und konnten auch die Fragerunde gut meistern. Mal sehen wie dann die endgültige Entscheidung aussehen wird und ob es zu einer technologischen Kooperation kommt, oder nicht!

Erstellt am Montag 15. Juni 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Technologie Partner V

to be continued …

ihr habt gemerkt, dass es mal wieder still geworden ist – um den Blog aber auch Twitter. Alles hält den Atmen an! Und Mr. und Mrs. Startup arbeiten an Präsentation und Formulierungen, Businessplan und weitere Kundenanalyse …

Businessplan – ich dachte der wär schon fertig? Ist er im Grunde ja auch – obwohl er eigentlich nie fertig ist ;) es geht immer noch besser. Aber dieses Mal ging es um die Übersetzung ins Englische.

Auch die Präsentation auf Englisch!

Wofür das alles, fragt man sich jetzt…wir haben es geschafft und die Möglichkeit zur Präsentation unseres Businesscase im Kreise von Entscheidungsträgern (Vice President, Community Manager). Das sollte auch gut vorbereitet werden.

Wie im letzten Beitrag angekündigt stand uns unser Erstkontakt beratend die ganze Zeit mit viel Ausdauer zur Seite – Vielen Dank an der Stelle an … (nein, es werden keine Namen genannt)

Gestern war es dann soweit, wir haben eine Art Generalprobe der Präsentation und möglicher Fragen durchgespielt. Intensive 2,5 Stunden Vorbereitung auf das große und wichtige Gespräch für uns heute!

Als Präsentationstool haben wir ein Webconference-Tool und eine Telefonkonferenz genutzt. Zum Glück haben wir es vorher ausprobiert – die Handhabung gestaltete sich doch ein wenig schwieriger als gedacht.

Wir mussten auch feststellen, dass wir viel zu sehr in der Idee stecken und bei der Folie irgendwie alles erzählen wollen :(

Kurze Zusammenfassung unserer Tipps für die Vorbereitung

  • weniger ist mehr – kürzt eure Präsi zusammen und packt lieber Folien in Backup
  • erklärt die Elemente der Folie – kommt auf die Hauptaussage und geht weiter – keiner will langweiliges Geschwafel hören (schon gar nicht Führungskräfte die sowieso wenig Zeit haben)
  • baut ein Bild und eine Geschichte auf – haltet dieses in der gesamten Präsentation aufrecht
  • gebt keine zukünftigen Lösungen für einen Partner vor – ohne seine Meinung und Stellungnahme beachtet zu haben => ihr nehmt sonst die Möglichkeit einer Verhandlung schon vorweg und könntet dabei leer ausgehen ;)
  • kürzen, kürzen, kürzen

Gerne freuen wir uns auch über eure Anmerkungen bzw. Erfahrungen zu solchen Konferenzen.

Morgen gibt es mehr Input  zum tatsächlichen Gesprächsverlauf ;) stay tuned!

Erstellt am Mittwoch 10. Juni 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

Wunschdomain adé – nein doch nicht?

Ich habe es jetzt endlich geschafft und mal wieder ein wenig wegen der Domain rumtelefoniert und gemailt. Wir haben dem Besitzer unserer Wunschdomain nochmal kontaktiert und erfragt, ob die Domain käuflich zu erwerben sein. Von diesem Angebot war er nicht abeneigt. Das Problem war allerdings, dass keine Preisvorstellung mitgeschickt worden ist.

Was mach man jetzt … wieviel ist eine Domain wert? Also für uns sehr viel – weil die Domain ja der Name des Startups ist. Für ihn – keine Ahnung! Aber wie finden wir den richtigen Mittelweg?

Ein Gespräch - hier kann man im Dialog über einen vernünftigen Preis reden und sich ggf. gegenseitig annähern. Okey, das machen wir. Leider hat der Herr Domainowner keine Zeit zum telefonieren und fordert einen Preisvorschlag unserer seits. Und wieder stehen wir vor der schwierigen Frage: Wieviel ist eine Domain wert?

Es lag nun also an uns den ersten Schritt zu machen…sehr schwierig. Wir erkundigten uns nach Bewertungskriterien von Domains:

  • Pagerank
  • Linkqualität
  • Anzahl der Buchstaben
  • Top-Level-Domain

Unsere Wunschdomain(en) hatten Pagerank 0 und auch Linkqualität von 0 Prozent. Hmmm, es handelt sich um 5 – 9 Buchstaben (hehe..um nicht gleich zu viel über den Namen zu verraten!) , .com und .net! Wir also weiter im Netz nach Kaufpreisen von Domains geschaut ~3000EUR Boah….das ist teuer!

Wir müssen versuchen die Domains für weniger Geld zu bekommen - aber wie und was sind die Vorstellungen des Domainowners – immerhin ein Amerikaner (Geschäftsmann oder nicht?)

Okey…letztendlich haben wir 500EUR vorgeschlagen! Ist das zuviel – zuwenig?

Was sagt ihr? Es ist schon kacke den ersten Schritt zu gehen!

Unser Tipp: Versucht immer ein persönliches Gespräch zu erzielen, wenn es um Geld geht – wir hätten es sicherlich auch tun sollen ;)

Erstellt am Freitag 29. Mai 2009
Unter: Startup-Live | 7 Kommentare »

Technologie Partner Part IV

der zweite Versuch: Telefonkonferenz

Zum Glück war diese Telefonkonferenz nicht unsere erste! Wir haben vorher schon die Rahmenbedingungen für die Entwicklung auf den Philippinen per Telefonkonferenz mit Amerika abgestimmt. Leider war da unsere (bzw. meine Verbindung via GPRS und Skype sehr schlecht)

Also haben wir daraus gelernt und ein richtiges Telefon gesucht und für die Konferenz beschlagnahmt.

Vor der Konferenz hatten wir dem Gesprächspartner allerdings schon unser Kooperationskonzept zugeschickt (siehe Technologie Partner Part II).

Das Gespräch begannen wir mit einer Vorstellung. Es waren Mr und Mrs, sowie zwei Vertreter des Unternehmens anwesend. Wir haben uns, unsere studentische Tätigkeit erläutert und wie wir auf die Idee eines Startups kamen. Nachfolgend haben wir tiefere Einblicke in das Unternehmen und die Tätigkeitsgebiete durch unsere Partner nehmen können.

Wir hatten uns für die Vorstellung der Geschäftsidee eine Präsentation und ein Gesprächsprotokoll bereitgelegt. Dieses konnten wir dann auch ganz gut abhandeln ;)

Aber auch die Gegenseite war vorbereitet und hatte gleich eine Menge Fragen zum Konzept…das klingt jetzt vielleicht erstmal negativ. Ganz im Gegenteil – es ist perfekt. So haben wir gemerkt, dass sie sich mit dem Konzept auseinander gesetzt haben und auch Interesse zeigen. Punkt für uns! Konnten natürlich auch alle Fragen beantworten und Zweifel beseitigen – noch ein Punkt für uns!

Wir hatten es also geschafft – die beiden Herren waren überzeugt von uns, aber vorallem von der innovativen Idee. Auch der Mehrwert für das Unternehmen war zu erkennen.

Es stellte sich allerdings heraus, dass wir mit weiteren Personen sprechen mussten, um letztendlich eine Kooperation zu erreichen. Das war uns zum Glück auch vor dem Gespräch schon bewusst. Denn wann hat man denn mal das Glück sofort mit genau der Person zu sprechen, die solche strategischen Entscheidungen fällen kann ;)

Somit haben wir den Fuß in die Tür bekommen und nun geht es fleißig die Treppen hinauf. Momentan bereiten wir Präsentationen für höhere Führungskreise vor. Dabei steht uns unser Erstkontakt beratend als Mentor zur Seite – einfach perfekt. So sollte es immer laufen.

Ich werde die Reihe fortsetzen, sobald es Neues zu berichten gibt.

Erstellt am Mittwoch 20. Mai 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »

was machen die Entwickler eigentlich?

Ja, das ist wohl eine berechtigte Frage. Habe ja lange nicht im Blog über die aktuellen Entwicklung des UserInterfaces berichtet. Twitter konntet ihr hier, hier und hier entnehmen, dass wir im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit den aktuellen Entwicklungen sind.

Alle drüften ja mittlerweile wissen, dass es sich bei unserer Gründung um eine Internetplattform handelt. Weiterhin haben wir ab und zu schonmal den Begriff “Social Workplace” durchklingen lassen. Ihr könnt mit dem Begriff nichts anfangen – wir anfangs auch nicht, deshalb haben wir versucht in zu prägen und zu definieren. Unsere Legaldefinition aus einem älteren Blogeintrag.

Ein Social Workplace ist laut unserer Definition  eine Internetplattform auf der man einen kompletten Arbeitsprozess softwareunterstützt im Browser abarbeiten kann.

Für andere Meinungen habe ich euch hier noch eine Linkliste zu Thema “Social Workplace” zusammengestellt. Würde mich über eine anregende Diskussion dazu freuen ;)

Links zum Social Workplace

Das heißt aber auch, dass dies irendwie in dem UserInterface zu erkennen sein soll. Richtig, und deshalb hatten wir eine super Idee um dem User erstmal alle seine Funktionen und einen Überblick über laufende Aktivitäten* aufzuzeigen – ein Dashboard! Das Dashboard ist jetzt keine neue Erfindung von uns, aber sehr gut für ein Social Workplace geeignet. Nehmt zum Beispiel Wordpress (kann man WP nicht sogar als ein Social Workplace bezeichnen? Ihr habt alles hier, was ihr für eure Arbeit als Blogger braucht und falls nicht, besorgt ihr euch einfach ein Plugin für die fehlende Funktionalität!) – ihr könnt alle wichtigen Funktionen vom Dashboard aus erreichen und seht auch, wenn etwas Neues passiert ist. Perfekt - genau so etwas wollten wir auch. Von dem Dashboard geht es dann in die einzelen Teilfunktionen. Welche da wären:

  • Aktivitäten generieren
  • Aktivitäten ausführen
  • Aktivitäten verwalten
  • Hilfe zu Aktivitäten bekommen
  • ein Netzwerk zu anderen Aktivisten* aufbauen
  • sich in einer Community über Aktivitäten und deren Ausführung / Verbesserung austauschen
  • Aktivitäten delegieren

Na wie klingt das für euch. Ich finde es super, denn so muss ich nicht um meine Aktivitäten auszuführen mehrere Webseiten / Services bemühen. Ich bekomme alles aus einer Hand geboten.

Das design ist sehr im Stil des Web2.0 und mit Piktogrammen statt mit massenhaft erklärenden Texten geschmückt ;) Jede Altersgruppe sollte sich spielend leicht auf der Plattform (Social Workplace) zurecht finden.

Ich freue mich schon, wenn es denn im Laufe der nächsten Woche auch mal die ersten klickbaren HTML Designs gibt und wir dann mal mit ausgewählten Lesern und / oder Personen unserer Zielgruppe auf der Plattform spielen können.

Werde demnächst auch mal versuchen ein abstrahiertes Design zu zeichnen und euch hier auf dem Blog vorzustellen.

Grüße eurer Mr. Startup


*Aktivität - eine Aktivität ist eine Handlung auf der Plattform. Dieser abstrakte Begriff soll euch nicht zuviel über den genauen Inhalt geben. Es kann also alles sein, was ihr euch so vorstellt.

*Aktivist - ist ein User welcher auf der Plattform agiert und die von der Plattform angebotenen Funktionen nutzt.

Erstellt am Mittwoch 13. Mai 2009
Unter: Startup-Live | Keine Kommentare »