Archiv für Juni, 2009

Tweets der Woche 2009-06-28

Erstellt am Sonntag 28. Juni 2009
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Tweets der Woche 2009-06-21

Erstellt am Sonntag 21. Juni 2009
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Technologie Partner VI

etwas verspätet, weil ich mich Freitag dann erstmal auf eine einsame Insel zurückgezogen haben :D

Also, wir haben nach unserer Generalprobe unsere Aufzeichnungen sehr radikal gekürzt und sind weg von ausformulierten Sätzen hin zu Stichpunkten. Das hat den Vorteil, dass es bei der Präsentation nicht so “vorgelesen” klingt. Wir haben nur die wichtigen Keywords rausgearbeitet – so war die Versuchung größer auszuholen auch nicht ganz so groß.

Weiterhin sind wir von einem Wechsel des Präsentierenden bei jeder Folie abgewichen und haben die Präsentation in 4 thematische Blöcke unterteilt. Einer hat dabei die Einleitung und Vorstellung und der andere die Schlussworte übernommen.

Fragen wurden soweit es ging ans Ende der Präsentation gestellt. Eins, zwei mal hatten wir Probleme with the Webex-Tool und haben diese Kunstpausen dann für die Beantwortung von Fragen genutzt.

Weiterhin war es sehr wichtig, dass wir auch die Zeit im Auge behalten haben. Denn eine Stunde kann in einer so “wichtigen” Präsentation schneller vergehen als einem lieb ist.

Zur Auflockerung der Präsentation haben wir die ersten Entwürfe unseres UI (UserInterface) gezeigt und am Ende dann auch die ersten Workflows als HTML Demo vorgeführt.

Wir haben am Ende sehr positives Feedback erhalten und konnten auch die Fragerunde gut meistern. Mal sehen wie dann die endgültige Entscheidung aussehen wird und ob es zu einer technologischen Kooperation kommt, oder nicht!

Erstellt am Montag 15. Juni 2009
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Tweets der Woche 2009-06-14

Erstellt am Sonntag 14. Juni 2009
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Erfahrungsbericht: Chocri

Entgegen der Ansage, dass wir heut den 6. Teil der Technologie Partner – Reihe veröffentlichen, wollen wir euch erstmal andere Erfahrungen näher bringen. Viel Spaß mit Chocri – vielen Dank an Franz fürs Ausfüllen ;)

Choci - individuelle Schokolade ganz nach deinem Geschmack

  • mit mehr als 10 Milliarden Möglichkeiten
  • als außergewöhnliches Geschenk
  • mit Schokolade und Zutaten aus fairem Handel und biologischen Anbau

Wie seid ihr auf eure Idee gekommen?

Bei uns war es so, dass Micha und Ich schon vorher mit Schokobrunnen im Schokoladengeschäft tätig waren. Hier lag Schokolade rum und irgendwann kam natürlich mal die Idee, selbst eine Tafel zu gießen. Die wurde dann verschenkt und kam super an. Was uns dabei aufgefallen ist war, dass unsere Schokolade ganz anders, nämlich besser schmeckt als die Schokolade aus den Supermärkten. Wirklich interessant, denn irgendwie hat jeder den Geschmack von den großen Schokoladenproduzenten als „den Schokoladengeschmack” festgelegt. Dabei schmecken die – wenn man vergleicht – wirklich total langweilig und fad.

Wie habt ihr den Konzeptionsprozess gestaltet?

Im Mai 2008 ging die Planung los. Wir sind selbst begeisterte Web 2.0-User. Uns war klar, dass die Firma nah an den Usern, bzw. mit den Usern gegründet werden soll. Deshalb stand am Anfang der Blog. So ziemlich alles wurde online besprochen, Testesser für Schokolade wurden gesucht, Probleme und Fortschritte zeitnah im Blog erläutert. Im Nachhinein war dieser Weg für uns wirklich ideal. Wir hatten schon eine eingeschworene Nutzergemeinschaft ehe wir überhaupt mit der Produktion begonnen haben. Die Kommunikation war damals „Du” und ist auch heute noch „Du” – immer noch nehmen wir alle Anregungen ernst und immer noch kommen die besten Ideen und Lösungen von unseren Kunden.

Welche Tipps habt ihr im Bezug auf Finanzierung von Startups?

Wir haben uns von Anfang an komplett selbst finanziert und tun das auch heute noch. Klar, die Möglichkeit hat nicht jeder: Unsere Startkosten waren relativ gering. Für den Anfang war zum Beispiel die erste Schokoladenmaschine ziemlich teuer. Doch chocri hat sich ziemlich schnell selbst getragen. Natürlich kam auch ab und an die Frage auf, ob wir uns einen Finanzier ins Boot holen sollten – Angebote gab und gibt es reichlich. Bis jetzt sind wir aber der Meinung, dass es auch gut ohne geht. Damit fahren wir wirklich gut und deshalb auch unser Tipp: Versucht soviel wie möglich alleine zu stemmen – auch wenn es manchmal schwer ist und länger dauert.

Was haltet ihr von Gründen mit Komponenten (oder benutzt ihr auch Komponenten)?

Gute Frage. In der Produktion konnten wir die meisten Sachen selbst managen – wer hätte es auch besser machen sollen, es gab ja noch kein Schokoladenstartup in die Richtung. Ansonsten haben wir immer gerne wichtige, zeitaufwändige Aufgaben in die Hände von Profis gelegt. Gerade als Startup hat man genug unvorhersehbare Probleme zu meistern. Deshalb ist es gut z.B. Lohnbuchhaltung, Homepagebetreuung, PR-Arbeit etc. an Agenturen abzugeben. Damit spart man sich viel Zeit – außerdem ist sonst die Gefahr groß, sich zu Übernehmen und alles nur halbherzig zu machen. Wenn die Firma dann mal größer ist und gut läuft spricht ja auch nichts dagegen, sich manche Bereiche wieder zurückzuholen.

Welche Hürden musstet ihr vor und nach eurer Gründung meistern?

Es gab eine ganze Menge Hürden. Beispiele waren z.B. das Verpackungsdesign, die Produktionskapazität optimal ausschöpfen, die Schokolade richtig temperieren, und und und…! Geholfen haben uns aber wie immer die User im Blog und wir haben eigentlich jedes Problem gut gelöst. Jede Woche treten aber neue Problemchen auf die es zu lösen gilt – so wird’s nie langweilig =)

Was fällt euch zu folgenden Schlagwörtern ein:

Businessplan

wir haben einen geschrieben um unsere Ideen auf den Punkt zu bringen. Es muss aber nicht unbedingt sein. Wenn man das im Kopf macht, ist es auch gut.

Gründerteam

super wichtig. Es muss vor allem der (Gründer-)Spirit stimmen

Unternehmensstandort

wir als Berliner haben es uns da leicht gemacht. Hier gibt es gute Immobilien zu günstigen Preisen und auch der Kontakt mit anderen Gründern ist gut.

Erstellt am Donnerstag 11. Juni 2009
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Technologie Partner V

to be continued …

ihr habt gemerkt, dass es mal wieder still geworden ist – um den Blog aber auch Twitter. Alles hält den Atmen an! Und Mr. und Mrs. Startup arbeiten an Präsentation und Formulierungen, Businessplan und weitere Kundenanalyse …

Businessplan – ich dachte der wär schon fertig? Ist er im Grunde ja auch – obwohl er eigentlich nie fertig ist ;) es geht immer noch besser. Aber dieses Mal ging es um die Übersetzung ins Englische.

Auch die Präsentation auf Englisch!

Wofür das alles, fragt man sich jetzt…wir haben es geschafft und die Möglichkeit zur Präsentation unseres Businesscase im Kreise von Entscheidungsträgern (Vice President, Community Manager). Das sollte auch gut vorbereitet werden.

Wie im letzten Beitrag angekündigt stand uns unser Erstkontakt beratend die ganze Zeit mit viel Ausdauer zur Seite – Vielen Dank an der Stelle an … (nein, es werden keine Namen genannt)

Gestern war es dann soweit, wir haben eine Art Generalprobe der Präsentation und möglicher Fragen durchgespielt. Intensive 2,5 Stunden Vorbereitung auf das große und wichtige Gespräch für uns heute!

Als Präsentationstool haben wir ein Webconference-Tool und eine Telefonkonferenz genutzt. Zum Glück haben wir es vorher ausprobiert – die Handhabung gestaltete sich doch ein wenig schwieriger als gedacht.

Wir mussten auch feststellen, dass wir viel zu sehr in der Idee stecken und bei der Folie irgendwie alles erzählen wollen :(

Kurze Zusammenfassung unserer Tipps für die Vorbereitung

  • weniger ist mehr – kürzt eure Präsi zusammen und packt lieber Folien in Backup
  • erklärt die Elemente der Folie – kommt auf die Hauptaussage und geht weiter – keiner will langweiliges Geschwafel hören (schon gar nicht Führungskräfte die sowieso wenig Zeit haben)
  • baut ein Bild und eine Geschichte auf – haltet dieses in der gesamten Präsentation aufrecht
  • gebt keine zukünftigen Lösungen für einen Partner vor – ohne seine Meinung und Stellungnahme beachtet zu haben => ihr nehmt sonst die Möglichkeit einer Verhandlung schon vorweg und könntet dabei leer ausgehen ;)
  • kürzen, kürzen, kürzen

Gerne freuen wir uns auch über eure Anmerkungen bzw. Erfahrungen zu solchen Konferenzen.

Morgen gibt es mehr Input  zum tatsächlichen Gesprächsverlauf ;) stay tuned!

Erstellt am Mittwoch 10. Juni 2009
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Tweets der Woche 2009-06-07

Erstellt am Sonntag 7. Juni 2009
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Gründen mit Komponenten – was ist das?

In den letzten Wochen haben wir eine Menge Fragebögen von anderen Startups zurück bekommen. Dabei haben wir feststellen müssen, dass “Gründen mit Komponenten” nicht für alle ein Begriff war. Deshalb wollen wir an dieser Stelle einfach mal ein wenig darüber informieren.

Den Begriff hat – unserer Meinung nach – der Herr Prof. Faltin in seinem Buch “Kopf schlägt Kapital” geprägt. Die Idee dahinter ist eigentlich sehr einfach. Beim Gründen hat man natürlich nicht unendlich Kapital zur Verfügung und weiß auch nicht wie das zukünftige Geschäft laufen wird. Aber dennoch wollen die meisten gleich ein komplettes Unternehmen mit allen Bereichen (Fertigung, Sekretariat, Buchhaltung, etc) gründen. Die Frage die sich hier stellt ist, ob man das alles in diesem Umfang schon braucht oder ob es “overkill” ist und man es nicht auch preiswerter haben kann?

Natürlich kann man! Es gibt genügend Dienstleister die anbieten die Buchhaltung und auch das Sekretariat für einen zu übernehmen. Durch die Hilfe modernster Computertechnologien kann somit ein enormer Kostenvorteil erzielt werden. Die Gründer können sich also ganz auf ihr Kerngeschöft konzentrieren und die BusinessIdee voranbringen. Selbst hat man meist auch gar nicht das Wissen für all diese zusätzlichen “Belastungen”. Also warum diese nicht an einen Dienstleister mit sehr viel Expertise in diesem Gebiet “outsourcen”?

Im folgenden Interview erklärt Herr Prof. Faltin, wie wir uns in einer Post-Industriellen Phase befinden und uns dementsprechen auch verhalten sollten. Viel Spaß dabei

Hoffe, dass wir euch so einen Kurzeinstieg geben konnten ;)

Erstellt am Dienstag 2. Juni 2009
Unter: Tipps & Tricks, zündende Idee | 2 Kommentare »