
Heute möchte ich unseren ersten Fragebogen Erfahrungsbericht veröffentlichen. Hoffe, dass uns bald noch weitere erreichen [Download]. Also seid gespannt, was euch Mario und Robin zu berichten haben.
Wie seid Ihr auf die Idee von Käuferportal gekommen?
Die Idee, einmal ein eigenes Unternehmen zu gründen, pflegten Mario und ich schon während unserer Studienzeit. Mit unserer ersten Geschäftsidee nahmen wir an verschiedenen Businessplan-Wettbewerben teil. Wenig später trafen wir uns mit Lukasz Gadowski, seines Zeichens erfolgreicher Gründer von spreadshirt.de, und heute einer unserer Investoren. Am Berliner Spreeufer unterhielten wir uns mit ihm über das Käuferportal. Das war im Juni 2008. Schon im Juli haben wir gegründet, um dann im Oktober online gehen zu können.
Wie habt Ihr den Konzeptionsprozess gestaltet?
Bei der Entwicklung des Unternehmens und der Website an sich sind wir sehr pragmatisch vorgegangen. Schon im Voraus haben wir mit sehr vielen Käufern und Verkäufern gesprochen, um uns ein Bild von der Situation auf dem deutschen Markt zu machen. Desweiteren haben mir meine Erfahrungen mit mittelständischen Unternehmen, die ich während meines dualen Studiums sammeln konnte, sehr geholfen, die Probleme unserer Zielgruppe einzuschätzen und zu verstehen.
Welche Tipps habt Ihr im Bezug auf Finanzierung von Startups?
In erster Linie braucht man einen starken Partner, so wie wir ihn in Lukasz Gadowski gefunden haben. Er konnte Kontakte herstellen und uns somit viele Türen öffnen. Das ist meiner Meinung nach für den Start eines Unternehmens unerlässlich, um überhaupt Fuß fassen zu können.
Welche Hürden musstet Ihr vor und nach eurer Gründung meistern?
Die Tatsache, dass wir erst 22 waren machte viele Sachen nicht gerade einfach. Uns fehlte einfach die Erfahrung, die wir natürlich noch nicht haben konnten. Aber dafür hatten wir Lukasz, der uns ständig mit Rat und Tat zur Seite stand. Ich denke, als junger Gründer sollte man darauf achten, dass man mit seinem Konzept genügend Feedback einholt. Nur so lässt sich die Qualität der Idee einschätzen und das Geschäftsmodell optimieren.
Was fällt euch zu folgenden Schlagwörtern ein:
Faszination Entrepreneurship:
Diese Begeisterung besteht für Mario und mich schon seit vielen Jahren. Daher haben wir die Szene auch immer verfolgt. Schon früher haben wir uns mit Gründern und Investoren getroffen, um von deren Erfahrungen zu profitieren.
Businessplan:
Meiner Meinung nach ist ein komplett ausformulierter Businessplan nicht unbedingt nötig. Man braucht eine gute Präsentation, um sie den Business Angels vorzustellen und anhand derer man das Geschäftsmodell erklären kann. Manchmal ist es sogar schwieriger etwas in wenigen Worten zu erklären, als einen ganzen Text auszuformulieren.
Gründerteam:
Das Team ist meiner Meinung nach noch wichtiger als die Geschäftsidee. Denn darin liegt der Schlüssel zum Erfolg. Geschäftsmodelle verlaufen nicht immer gradlinig, ein Team aber muss von Anfang an funktionieren.
Unternehmensstandort:
Die Relevanz des Unternehmensstandortes hängt meiner Meinung nach mit der Art der jeweiligen Firma zusammen. Bei uns ist es beispielsweise so, dass der Mittelstand größtenteils schon noch Wert darauf legt, wo das jeweilige Unternehmen situiert ist. Die Bundeshauptstadt schafft dabei eine Art vertrauen, weil die Unternehmer sich darunter etwas Konkretes vorstellen können.
Social Workplace:
Als Unternehmensgründer muss man sehr viel arbeiten und beschäftigt sich auch nach Feierabend noch mit den Geschehnissen des Tages. Den Mitarbeitern ergeht es dabei nicht anders. Deshalb ist es wichtig, dass man ein Team zusammenstellt, dem es auch wirklich Spaß macht zu arbeiten.
Jetzt habt Ihr noch die Möglichkeit jemanden zu grüßen (bzw. weitere Erfahrungen mitzuteilen)
Grüßen würde ich gerne alle Leute die uns auf unserem bisherigen Weg unterstützt haben. Insbesondere Team Europe Ventures, Kolja Hebenstreit und die Jungs von http://www.Jobmensa.de. Weitere Informationen sind auch auf meinem Blog http://www.robinbehlau.de zu finden.