Archiv für Oktober, 2008

Wo standen wir und wo stehen wir? (Oktober)

Startups kommen und gehen. Viele gute Ideen schaffen es nicht einmal einen Fuß auf die Erde zu setzen, um als Ganzes getestet zu werden. Mit unserer Berichterstattung wollen wir euch die Möglichkeit geben sich wiederzufinden in den Schwierigkeiten, den schönen, atemberaubenden Momenten. Um euch bzw. spätere Projekte von euch mit unserem Entwicklungstand und der immer weiter voranschreitenden Entwicklung zu vergleichen resumieren wir immer am Ende des Monats, was geschafft wurde.

Da wir das zum ersten mal machen geht nun erstmal darum, das bisher geschehene von Anfang an darzustellen:

Die Idee für das Projekt ist uns vor circa 2 Jahren gekommen. Aller Anfang ist schwer, weshalb wir unsere reine Idee erstmal ordnen mussten. Dies lässt sich am besten in einem Businessplan machen, also haben wir ohne Vorahnung losgelegt. Die ersten Ergebnisse waren für uns natürlich der wahnsinn. Denn eine Idee auf 30 Seiten in seinen Händen zu halten hat was magisches. Aus heutiger Sicht mit Abstand betrachtet war das eine glatte 6, was wir dort erstellt haben, aber nur daraus lernt man.

Zu dieser Zeit ist unser Team auf 4 Gründer angewachsen. Die beiden, die zum dortigen Zeitpunkt dazugestoßen sind, haben sich in einem Motivationsloch wieder aus dem Team verabschiedet. Diese Löcher kommen schnell oft und man muss hart kämpfen, um dort wieder raus zu kommen. nachdem nun ca. 1 1/2 Jahre Planung und Konzeption vergangen war und wir die Idee wirklich sehr gut durchgeplant hatten, standen wir wieder zu zweit dar, umso motivierter.

WIr haben uns fortan rangesetzt und ein Feinkonzept für die Programmierer entwickelt, in dem jeden noch so kleine Kleinigkeit seinen strukturierten Platz fand. Mit diesem haben wir uns zwei Entwickler gesucht, die es schaffen sollten innerhalb von 5 Monaten daraus eine funktionierende Webanwendung zu basteln. Durch nicht eingehaltene ABsprachen und starke Verzögerungen mussten wir uns vor 2 Monaten von Ihnen und einer zu 5% fertigen Plattform verabschieden -und da haben wir wieder so ein Tief-.

Das Glück des tüchtigen hat uns einen uns bekannten Programmierer an Land gespült, der sich bereit erklärt hat die Anwendung für einen Pauschalpreis natürlich mit der Hilfe der schon entwickelten Module (und das waren nicht viel) anzugehen. Wir sind nun an dem Punkt angekommen, wo der Kernprozess der Plattform steht und nun die Details angegangen werden. In der gesamten Zeit haben wir alle 3-4 Monate einen komplett neuen Businessplan geschrieben, um unsere Erfahrungen in diese mit einzubrigen und festzuhalten.

Im kommenden Monat sollte ein Teil der CID, sowie einen Präsentation, die Anwendungsdetails und erste Prototypanwendungen erstellt und angegangen werden. Ich hoffe Ende November ziehen wir dann ein erstes positives Resumee!

Erstellt am Dienstag 28. Oktober 2008
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Wann twittert ihr?

Über den Bremerhaven bin ich gerade auf diesen kleinen (un-)nützlichen Dienst aufmerksam geworden. Über diese kleine Spielerei haben wir jetzt rausfinden können, wann unsere Twitter-Sturmzeiten sind. Nach dem Frühstück und vor dem Abendbrot und … dazwischen auch ;)

Probiert es einfach aus und lasst doch mal ein Kommentar da, wann ihr am meisten twittert…hier folgt unsere Statistik.

Erstellt am Montag 27. Oktober 2008
Unter: zündende Idee | 2 Kommentare »

unser erstes Stöckchen – aber sicher nicht das Letzte

Bei den abendlichen Streifzügen durch das Netz bin ich auf die Pfandtasse gestoßen und habe dort das Stöckchen über Twitter gelesen. Weil wir uns hier auch nicht einfach mit hineindrängel wollen, habe ich mir den Ursprung – also den Wurfausüber – herausgesucht: Bateman . Er hat das Stöckchen an alle seine Follower verteilt. Also los gehts:

Wie lautet Dein Twittername?

das_startup

Seit wann twitterst Du?

11. August 2008

Wieviele Tweets hast Du seit dem versendet?

179 Updates

Twitterst Du während Deiner Freizeit oder während der Arbeit?

da es sich bei Mr. und Mrs. Startup um Studenten handelt Twittern wird vorrangig in unserer Freizeit. In der Uni folgen wir aufmerksam den Ausführungen der Dozenten ;)

Wie häufig twitterst Du am Tag/Woche/Monat?

mehrmals am Tag ist unser Ziel. Wollen unsere Follower auch auf dem Laufenden halten, auf Replies und Direct Messages muss ja auch reagiert werden.

Welches Twitter-Tool nutzt Du?

Wir nutzen vorrangig die Website und gelegentlich Twitteroo, aber wie ich gerade bei anderen “Stöckchen-Erhaltern” gelesen habe, gibt es noch viel bessere Clients…

Twitterst Du auch von unterwegs, wenn ja wie?

Für das-Startup eigentlich nur direkt vom Recher…für privat auch mal vom Handy (aber das kostet ja immer nen bissl was!)

Wieviel Personen followst Du?

327 aber das variiert immer ein wenig. Ich folge nur solange, wie die Beiträge spannend bleiben.

Wieviele davon kennst Du auch persönlich?

Leider noch nicht so viele.22. Aber ich hoffe, dass sich das noch ändern wird.

Wieviele Personen followen Dir?

299

Aus welchen Gründen folgst Du?

Leuten, die Interessantes von sich geben. Auch um auf dem aktuellen Stand bei Veranstaltungen (z. B. BarCamp) zu sein. Networking – man erfährt viel über die Persönlichkeit der Leute über ihren kurzen Nachrichten. Es ist fast wie ein Gespräch auf der Straße mitzuverfolgen :-)

Nutzt zu neben Twitter auch noch andere Dienste?

noch nicht…aber es ist angedacht!

Was bedeutet für Dich twittern?

Twittern ist für mich Kommunikation. Es mach Spaß mit neuen Leute darüber zu kommunizieren. Das schöne ist, dass es offen ist und jeder mitlesen und einstimmen kann. Außerdem entstehen auch neue wichtige Kontakte mit denen man gerne in Austausch tritt.

Wie bist Du zum Twittern gekommen?

erst gebloggt – dann getwittert. Wir wollen damit unseren Blog promoten und mit dem Blog auch unseren Twitteraccount. Geben und Nehmen – halt.

Was machst Du mit Deinen fremdsprachigen Followern aus dem Ausland?

Wir twittern generell auf Englisch. So hat jeder die Möglichkeit uns zu verstehen.

Welche Twitterer sollen dieses Stöckchen aufnehmen?

Erstellt am Donnerstag 23. Oktober 2008
Unter: Aktionen | 1 Kommentar »

Usability im Selbstbau

Wie im echten Leben gilt im Web: “Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.” – die Usability ist neben einer guten Geschäftsidee ein sehr entscheidender Baustein einer ganzheitlichen Produktstrategie. Mehr auf deutsche-Startups.de

Am Dienstag in unserer wöchentlichen Skype Telko haben wir uns auf einen Termin geeinigt um uns intensiv mit der Usability auseinanderzusetzen.
Auf die Idee brachte uns unser Entwickler. Das man eine Menge Geld sparen konnte, wenn man sich selber mit der Usability beschäftig, wusste er aus seiner bisherigen Erfahrung aus anderen Projekten.
Das werden wir jetzt auch konsequent umsetzen. Wir werden das Grobgerüst der Web-Seite “malen” (Wireframes) und dann mit den verschiedenen Altersgruppen besprechen. Mal gucken, ob wir euch hier auf dem Blog auch unsere Wireframes zur Verfügung stellen können. Was haltet ihr von dieser Idee. Hättet ihr daran Interesse oder andere Vorschläge, wie wir die Web-Seite user-freundlich gestalten können? Wir sind auch gespannt auf den zweiten Teil des Gastbeitrages von Patrick Roelofs auf deutsche-Startups.de

Erstellt am Donnerstag 23. Oktober 2008
Unter: zündende Idee | 2 Kommentare »

Prototyping – Die Idee aus einem anderen Blickwinkel betrachten lernen

In technischen Bereichen ist das Prototyping bereits fest in den Entwicklungsprozess von Produkten integriert. Auch bezogen auf informationtstechnische Anwendungen erfüllt die “Beta-Phase” Ihren Zweck. Kinderkrankheiten, Bugs und Feinheiten können so perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt werden. Warum aber fängt man mit dem Prototyping nicht schon bei der Idee an?

Das Ziel des Ideen-Prototyping ist die Zielgruppenakzeptanz und den Mehrwert zu überprüfen, um im Anschluss seine Umsetzung oder Konzeption noch einmal anpassen zu können. Versuchen wir das Konzept mal an dem Beispiel Büchermarktplatz verständlich zu machen:

Ich möchte online einen Marktplatz für Bücher etablieren und der Marktplatz ist noch nicht entwickelt, ich möchte mich aber vergewissern, dass die Idee angenommen wird und gleichzeitig schauen wo die Bedüfnisse meiner Zielgruppe liegen. Anstatt gleich virtuell loszulegen entwickle ich einen reellen Prototypen in kleinem Rahmen.

Auf diesem spiele ich als Person den Marktplatz und spreche Leute an, ob diese nicht Bücher haben, die sie verkaufen möchten – ich würde dabei versuchen diese zu vermitteln. Angenommen ich habe jetzt zwei juristische Bücher für das erste Semester mache ich mich auf den Weg zu den Erstsemestern und versuche diese dort zu verkaufen, was mir relativ leicht gelingen sollte.

Dieser Prozess klingt ziehmlich banal. Durch die direkte Möglichkeit der Befragung von beiden Seiten, bezüglich Ihnen wichtiger Aspekte bei solch einer Vermittlung, lerne ich die Anforderung meiner Kunden kennen und kann mich, den “Marktplatz” darauf abstimmen. Wenn es einem gelingt die gewonnen Informationen auf seinen virtuellen Marktplatz zu übertragen, dann baut man diesen automatisch näher an seinen Kunden und hat eine höhere Chance diese damit zu begeistern und zum nutzen zu bewegen.

Erstellt am Freitag 17. Oktober 2008
Unter: Allgemein | 1 Kommentar »

Blog Action Day 2008 : Poverty

soeben bin ich auf diese Aktion gestoßen. Ich finde es klasse, dass das Thema Armut nicht einfach abgetan und beiseite gelegt wird. Hier und jetzt wird offen darüber gesprochen. Jeder kann seine Meinung dazu äußern und ich bin davon überzeugt, dass diese Aktion auch Nachwirkungen haben wird. Deshalb wollen auch wir uns mit einem Artikel an dieser Aktion beteiligen.

Armut ist ein Thema was uns alle etwas angeht. Auch wenn es für einzelne im Moment nicht danach aussieht. Aber Armut hat nicht immer etwas mit finanziellen Mitteln zu tun. Die folgende Präsentation macht deutlich, wie z.B. auch das Wasser seinen Beitrag dazu leistet.

THIRST

View SlideShare presentation or Upload your own. (tags: design crisis)

Der heutige Tag ist allerdings nur der Anfang im Kampf gegen Armut. In den nächsten Tagen sind noch weitere Aktionen geplant – es ist sogar ein Weltrekordversuch im Kampf gegen Armut (hier lesen).

Alle 3 Sekunden stirbt
ein Kind an den Folgen
extremer Armut

Wie könne Sie nun etwas ändern? Alleine ist es immer schwer etwas zu erreichen. Darum raten wir, sollte man sich bestehenden Aktionen / Organisiationen anschließen und so seinen Beitrag leisten. Sollten Sie in einer Art und Weise helfen, die es so in dieser Form noch nicht gibt, dann suchen Sie sich Menschen die auch dieses Ziel verfolgen und Gründen eine eigene Stiftung oder leisten direkt Hilfe vor Ort. Aber auch jeder einzelne kann, wenn er umsichtiger durch sein Leben geht eine Menge tun. Muss beim duschen die ganze Zeit das Wasser laufen? Muss man bei 19°C Außentemperatur schon die Heizung aufdrehen. Dieses gesparte Geld können Sie dann anderweitig helfend einsetzen.

In diesem Sinne freue ich mich auf die Ergebnisse dieser Aktion und auch wir werden bei einem Event in den kommenden Tagen aufstehen.

Erstellt am Mittwoch 15. Oktober 2008
Unter: Aktionen | 2 Kommentare »

das-Startup braucht eure Hilfe

wie ihr ja schon unserem Twittereintrag entnehmen konnten haben wir es in einem Businessplan-Wettbewerb in die nächste Runde geschafft. Nun endlich hat es mal geklappt. Wir hatten ganz am Anfang unserer Idee schoneinmal an einem solchen Event teilgenommen, aber ich denke da war der Businessplan noch nicht ansprechend genug. Wir sind also besser geworden (*auf die Schulter klopf*).

Da es das erste mal ist, dass wir unsere Idee vor einem kritischen Publikum präsentieren, wollten wir euch um Hilfe bitten…welche Empfehlungen für den Aufbau der Folien, die Art der Aufbereitung der Informationen könnt ihr uns geben.

Im Netz habe ich mich auch schon ein wenig umgesehen. Ich denke ich sollte mal die Tipps von Michael Gerharz genauer unter die Lupe nehmen.

Wir sind offen für Anregungen, Linktipps oder auch Beispielfolien. Mailt sie uns einfach zu – wir sind dankbar über jede Hilfe.

Wir wollen ja nicht, dass es dann schlussendlich so aussieht

Erstellt am Dienstag 14. Oktober 2008
Unter: Gründerwettbewerbe, Startup-Live | 4 Kommentare »

Die Finanzkrise und Ihre Auswirkungen auf Startups

Auch wenn die weltweite Finanzkrise sich heute eine Auszeit gegönnt hat mit einem kurzen und heftigen Aufschwung auf dem Börsenpakett, so ist sie noch lange nicht ausgestanden. Viele junge Gründer und Gründerinnen fragen sich wie sich die FInanzkrise auf eine mögliche Finanzierung Ihrer Ideen oder allgemeiner gefasst, die Erfolgschancen auswirkt!?

Und liebe Gründer, die Antwort ist einfacher als gedacht. Gerade in der Zeit der Rezession sind neue innovative Ideen gefragt die Unternehmen und privaten Personen die Chance geben Kosten zu sparen oder einen erhöhten Mehrwert zu alltäglichen Systemen bieten. Ein Unternehmer mit dem ich gestern darüber gesprochen habe meinte:
“Die Welt denk grundlegend falsch. Es wird in Phasen wo Unternehmen Geld verdienen investiert und in Phasen der schwachen Konjunktur gespart. So kann ich den Aufschwung aber nur mit erhöhtem Einsatz mitnehmen. Richtig wäre es zu sparen, wenn ich verdiene und dieses Geld dann zu in Innovationen investieren, wenn die Rezession da ist.”

Allein dieses Statement sollte jeden Gründer der nicht zu der Rubrik “Copy & Paste basiert auf Werbeeinnahmen den dicken Exit schaffen” den Rücken stärken und ihn ermuntern weiter zu machen! Den Abschluss dieses Artikels ein für sich sprechendes Statement zum obigen Thema von Cem Basman: “Es gibt genügend Geld. Was fehlt sind gute Ideen und Geschäftsmodelle.”

Weite interessante Artikel zu diesem Thema:

Was die Krise für die Startup-Finanzierung bedeutet
Netzwertig

Finanzkrise aus Sicht eines Webgründers
Robert Basic

Kein Geld für Startups mehr? Bullshit!
Cem Basman

Angst vor der “Blase 2.0″
taz.de

„Keiner braucht 10 Sportler-Communities“
Jens Kunath auf Meedia.de

Erstellt am Montag 13. Oktober 2008
Unter: Allgemein | 1 Kommentar »

Das beste der Woche: Linkliste

Erstellt am Samstag 11. Oktober 2008
Unter: Allgemein | 1 Kommentar »

Resumée der Intensivwoche

mittlerweile haben wir schon Freitag…es ist erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht, wenn man etwas spannendes zu tun hat. Mit diesem Eintrag wollen wir das Ende unserer Intensivwoche einleiten. Ihr fragt euch sicherlich, was nun alles geschafft wurde. Neben gutem Essen, wenig Schlaf und tonnenweise beschriebenen digitalem Papier konnten wir auch alle unsere To-Do’s abarbeiten.

Aber wie geht es nun weiter? In den letzten Stunden werden die Aufgabenpakete für die nächsten Wochen definiert. Denn es gibt eine Menge zu tun. Es muss viel vorbereitet und recherchiert werden. Leider konnten wir uns bis jetzt noch auf keinen weiteren Termin für ein gemeinsames das-Startup-Wochenende einigen. Was allerdings feststeht, ist ein Activity-Treffen mit unserem Programmierer. Dazu später mehr…

Wir hatten euch auch versprochen noch ein wenig auf unser To-Do “Blog” einzugehen. Also was wir da besprochen haben ist nun keine riesen Sache – muss euch leider enttäuschen ;)

Okey, ich sag’s ja schon…wir haben Informationspakete für euch (liebe Blogleser) zusammengestellt. Das heißt, dass ab sofort ein Konzept existiert, in dem festgehalten ist, wie viel und was wir euch zu welcher Zeit über das Blog und uns preisgeben werden.

Dran bleiben lohnt sich also. Ich bin gespannt wer der Erste sein wird, der uns in der realen Welt mal auf “das-Startup” anspricht.

Damit wünsch ich euch allen einen schönen Freitagnachmittag

Erstellt am Freitag 10. Oktober 2008
Unter: Startup-Live | 2 Kommentare »