Archiv für August, 2008

Meeting mit unseren Entwicklern

Fast 1 Monat ist vergangen seitdem wir angefangen haben mit der Entwicklung unseres StartUp und die Basics scheinen gemacht. Um den Stand zu überprüfen und Kritik und Anregungen unseren Programmierern mitzugeben und die aktuelle Situation zu besprechen haben wir ein Skype Meeting einberufen.

Leider ist einer der Entwickler, einen Tag vor seinem Urlaub unentschuldigt nicht im Skype erschienen. Wenn man eine Uhr programmieren kann, sollte man sie duch auch lesen können. Klar ist aber auch das die Argumentation nicht direkt Schlussfolger, dass wenn ich einen Auftraggeber programmieren kann, auch weiss wie man mit ihm umgeht. Jedenfalls wird das nach dem beendeten Urlaub nochmal ein ernstes Gespräche geben, womit wir dann das Thema der Zuverlässigkeit hoffentlich abgehandelt haben.

Ansonsten konnten wir einige Einblicke in den Aufbau der immer mehr wachsenden Plattform bekommen, die auch uns weiter gebracht haben. Von der Einbindung eines Frameworks bis hin zur Gestaltung und dem kommenden internen Das-StartUp.de Grillen, konnten wir alles besprechen, sodass wir beruhigt in das Wochenende gehen.

Erstellt am Donnerstag 28. August 2008
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Meine Idee sollte auch meine Idee bleiben!

Leider ist es oft der Fall, dass sich bestimmte Leute an Innovationen anderer bedienen, an denen sie sich nicht zu bedienen haben. Konkret ist das auch uns wiederfahren, als wir bei einem Businessplanwettbewerb mitgemacht haben und zumindest die dort vorgestellte Idee komischer Weise bevor wir sie auf den Markt gebracht haben, schon einen Nachahmer gefunden hatte.Hierbei sollte nicht zur Diskussion stehen eine bereits auf dem Markt existierende Idee in andere Regionen zu importieren oder direkt zu übernehmen, auch wenn dieser Praxis nichts Gutes unterstelle.

Um seine Idee, das eigentliche Kapital einer noch in der Entwicklung steckenden Unternehmung zu schützen, sollte man genau darauf achten, wo und wer diese in die Hand bekommt. Wenn es nicht notwendig ist auch nur Details dieser zu erzählen, so sollte immer eine Verallgemeinerung vorgezogen werden. Einem nicht bekannte bzw. vertrauenswürdige Personen, wie BusinessAngels, die sich ein Bild von der Idee machen wollen, würde ich, wenn man nicht verzweifelt auf der Suche nach Geldgebern ist keine Aufmerksamkeit schenken.

Zusammenfassend ist allerdings zu sagen, dass der größte Schutz vor der Kopie der Idee eigentlich die Idee selbst ist. Nur der, der sie hat und das Know-How besitzt diese umzusetzen, weiß wirklich etwas damit anzufangen!

Erstellt am Sonntag 24. August 2008
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Wie schnell verlernt man multiplizieren?

Heute erreichte uns die Stundenabrechnung von einem unserer Entwickler, wobei wir fast auf den Stuhl gekippt sind. Ein Betrag mit dem wir überhaupt nicht gerechnet haben stand dort. Fast doppelt so viel wie eigentlich diesen Monat für den Entwickler im Plan veranschlag waren.

Die Rechnung wurde nun von oben bis nach unten gescannt und ein simpler, jedoch ausschlaggebender Fehler in der Multiplikation der Stunden mit dem Stundensatz gefunden, der den doppelten Betrag ausgewiesen hat, als er eigentlich sollte.

Die Rechnung muss natürlich neu geschrieben werden, der richtige Betrag wird überwiesen und wir werden noch nicht anfangen an den Qualitäten unseres Entwicklers zu zweifeln!

Erstellt am Dienstag 19. August 2008
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Stundensatz steigt, Kosten klettern, Motivation bekommt Flügel

Man kennt das, zähe Gehaltsverhandlungen mit dem Vorgesetzen und als Ergebnis eine Erhöhung um 50€ pro Monat, die auch an Nebenbedingungen geknüpft sein kann. Aus Unternehmersicht hatten wir zum Abschluss der Verträge das erste Mal eine Konfrontation mit Gehaltsverhandlungen. Einer unserer Programmierer, welche für Programmierer wirklich einen für das Unternehmen sehr günstigen Stundensatz bekommen wollte 3€ mehr pro Stunde.

Bei einem Arbeitsaufwand von 50h den Monat sind das Mehrkosten von 150€, die für ein junges Unternehmen natürlich nicht leicht zu stemmen sind, vor allem, weil man ja nicht nur einen Monat Entwicklungszeit hat.

Aber es war uns durchaus bewusst, dass wir nicht entwickeln, um nur unser Interesse, die günstige technologische Entwicklung unserer Idee, durchprügeln wollen, sondern daran noch viele andere Faktoren geknüpft sind. Denn welchen Vorteil haben wir, wenn ein Programmierer, welcher im Normalfall mehr als das Dreifache bekommt, als er von uns erhalten kann, nicht motiviert ist für das Team zu arbeiten. Und welchen Einfluss hätte ein unmotivierter Programmierer auf den Anderen?

Sicherlich bringt eine sehr zum Wohle des Auftragnehmers geführte Verhandlung wie in der Überschrift beschrieben nicht unermesslichen Nutzen für das Unternehmen. Denn was bringt es einem, dem Programmierer einen immensen Betrag zukommen zu lassen, der klar unter den Mehrwert ist, den er durch seine Arbeit erzielen kann.

Sicherlich ist aber durch eine mitarbeiterorientierte Verhandlungspolitik, ohne die Interessen der Unternehmung zu vernachlässigen, viel Gewinn herauszuholen, denn die Mitarbeiter sind die Lebensversicherung eines jeden Unternehmens.

Erstellt am Donnerstag 14. August 2008
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Zweites Entwicklertreffen

Das zweite Entwicklertreffen stand bei uns im Team am 07.08.08 an und als Gründer bzw. Auftraggeber ist man natürlich immer besonders gespannt, wie es im Entwicklerteam funktioniert und was in 2 Wochen bei einer Arbeitszeit von ca. 2 Tagen die Woche erreicht wurde.

Angefangen mit einer Verspätung unseres Künstlers im Entwicklungsteam, wurden die Grundlagen des Datenbankmodelles erörtert, wobei Mr. StartUp in diesen Fragen sicherlich der Ansprechpartner ist und ich die Zusammenhänge zwar verstehe, die Verantwortlichkeit aber in diesem Punkt gerne abgebe.

Auch wenn wir eigentlich besprochen hatten die komplette Entwicklung mit RoR ohne Layout durchzuführen bzw uns auf das geringste zu beschränken, so haben die beiden ein Entwicklungslayout gebastelt, welches dem eigentlich angedachten Design schon sehr nahe kommt. Leider wurde dabei unser im Vorfeld entwickeltes Feinkonzept etwas übergangen, weshalb wir das erste mal den Jungs einen Klaps auf den Hinterkopf geben müssen. Es müssen ja nicht alle Sachen die schon überdacht und schriftlich festgehalten sind abermals zeitintensiv konzeptioniert werden.

Im Großen und Ganzen sind wir aber sehr froh, dass es endlich auch in der Entwicklung voran geht und wir in einem absehbaren Zeitraum unsere Idee am Markt platziert ist. Um die Entwickler mit den männlichen Werten etwas zu pushen und zu motivieren werden wir das kommende Treffen dann mit einem BBQ, Bier und nackten Frauen verbinden. Nur beim letzten Punkt sind wir uns noch nicht ganz sicher, wie wir diesen sicherstellen können.

Erstellt am Sonntag 10. August 2008
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Was ist eigentlich ein Businessplan und wofür schreibe ich ihn?

Anfangen werden wir aus der Sicht der Unternehmensgründer, den Absichten und Aufbau eines Businessplanes. Weiter werden wir versuchen die am meisten auftretenden Problemen sichtbar zu machen, um dann in der letzten Woche den Businessplan aus strategischer Sicht beurteilen zu können.

Der Businessplan als solcher hat immer die Absicht zu informieren und in den meisten Fällen soll er auch Überzeugungsarbeit leisten, vor allem in Bezug auf VC-Geber und Business Angels. Aus Erfahrung wird von den meisten Businessplänen nur die erste Seite gelesen, um dann zu entscheiden, ob diesem eine Chance gegen wird oder er aussortiert wird.

Es ist deshalb essentiell wichtig die Perspektive des Businessplan zu kennen, mit der er evaluiert werden soll, um ein entsprechendes Ziel zu erreichen. Hierbei gibt es im allgemeinen Verständnis 3 Säulen der perspektivischen Ausrichtung.

Adressat

Die grundlegende Unterscheidung zwischen den Adressaten bezieht sich auf die Absichten, die diese mit dem Schriftstück vorhaben. Ob der Gründer selbst, externe Eigenkapitalgeber (z.B. Venture Capital), Fremdkapitalgeber (z.B. Banken) oder Sonstige (z.B. Kunden, Lieferaten), der Businessplan ist Ihre Vistenkarte und sollte dementsprechend angefertigt werden

Inhalt

Zwei mögliche inhaltiche Ausrichtungen sind im Businessplan möglich und sollten entsprechend dem Adressaten angeglichen werden. Eine qualitativ-strategische Ausrichtung des Inhalts bezieht sich weniger auf finanzielle Aspekte, sondern vor allem auf dem Mehrwert und die Perspektive, die die entsprechende Idee einer bestimmten Zielgruppe schafft.
Das Gegenteil dazu beschreibt die quantitativ-finanzielle Ausrichtung des Businessplanes, wobei der Wert auf Zahlen, Fakten, Zyklen und einer positiven Finanzplanung legen sollte.

Zeit

Der zeitliche Horizont sollte einen EInfluss auf Ihren Businessplan besitzen, um den Adressaten mit den richtigen und wichtigen Informationen zu versorgen.

Das gemeinsame Ziel der meisten Adressaten in die Sicherstellung der Nachhaltigkeit der Geschäftsidee. Hierbei ist es insbesondere entscheidend, ob dies durch eine Strategie erreicht wird, die sich auf finanzielle und zeitliche Aspekte auswirkt.

Das Fokus sollte deshalb in jedem Businessplan auf der strategischen Perspektive liegen.

Erstellt am Donnerstag 7. August 2008
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„Papi, warum sagen alle, dass es uns im Alter schlechter geht als den anderen?“

Unternehmer gehören einer Spezies an, die sich sehr gerne dem Risiko stellt und demnach einigen Risiken ausgesetzt ist, die nicht aus der Welt zu kehren sind, aber welche sich mehr als nur von den Vorteilen aufwiegen lassen.

Eine vorschnelle, nicht geplante, zweifelnde, kurzfristige Gründung ist eine schlechte Gründung. Und es ist faktisch so, dass man die negativen Seiten der Medaille nur zu spüren bekommen, wenn man eine Unternehmung gründet und dabei „unterlässt“.

Hier spielt die Zeit einen großen Faktor. Dadurch, dass es nicht möglich ist die Verantwortung abzustreifen, sitzt man immer mit im Boot, welcher ein Leg schlägt und dann ggf. untergeht. Man trägt also eine riesen große Verantwortung, welcher man gerecht werden muss. Das tut man meist durch hohen Einsatz von seinen knapp verfügbaren Ressourcen, Zeit und Geld. Eine Gründung ist also kein Zuckerschlecken und läuft meist darauf hinaus, dass viel Zeit geopfert werden muss, um aus der Idee ein funktionierendes Geschäft zu bauen.

Hinzu kommt die Absicherung, um die man ebenso „unternehmen“ muss. Unternehmer zu sein bedeutet also sein Leben zu Leben, seine Interessen in alles mit einzubringen, aber gleichzeitig natürlich auch selbst für sich und seine Zukunft zu sorgen und das kontinuierlich und mit hohem Einsatz.

Erstellt am Samstag 2. August 2008
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